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Band: Tacheless Homepage Tacheless bei Facebook Metalnews nach 'Tacheless' durchsuchenTacheless
Album:Freiheit
Genre:Grindcore
Label:Morlock Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:30.01.09
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"Kompromisse? Fuck you!"

Pedda und seine Jungs schlagen wieder zu. Diesmal mit einem richtigen Full Length-Album. Und erwartungsgemäß sind die 17 Knüppelorgien so ziemlich das Schönste, was einem Moshpit passieren kann.

Wie gewohnt, halten sich die Ruhrpott-Grinder im absoluten Oldschool-Gemetzel-Bereich auf. NAPALM DEATH, REPULSION, DISCHARGE oder GROINCHURN lassen vernehmlich grüßen. Das bedeutet natürlich auch, dass man die Highspeed-Tracks immer mal wieder durch crust-punkige Parts auflockern und so für die dringend nötige Abwechslung sorgen kann. Bestes Beispiel: das Hochgeschwindigkeits-Massaker „Slanderer“, das innerhalb der monströsen Dauer von 1.49 Minuten, mit jeweils schick-cleveren Riffs gespickt, überzeugend von Polka auf Blastbeat, auf Halftime-Thrash-Beat wechselt.
Warum ich TACHELESS schon immer gemocht habe, ist eigentlich schnell erklärt. Der Fünfer fängt den Original-Grind-Spirit perfekt ein, kann den frühen Produktionen der Gründerväter aber technisch auf der Nase herumtanzen. Zudem sind die Riffs einfach erstaunlich catchy, ohne blöde zu wirken. Das belebt das Tanzbein-Enzym ebenso wie das Langeweile-Vermeidungs-Hormon und verhindert den Ausbruch des immer mal wieder an die Tür klopfenden Chaos. Am meisten Spaß macht das TACHELESS-Gekloppe allerdings live, also checkt die Truppe bei nächster Gelegenheit an, es lohnt sich. Ob man das 1:1 nachgespielte SODOM-Cover "Sodomy And Lust", das hier in "Sodomy And Crust" umbenannt wurde, [dem Solo im Mittelteil zeigt man - natürlich - konsequent den Stinkefinger] nun noch unbedingt als Hidden Track gebraucht hätte, darf sich jeder selbst beantworten. Weh tut es aber nicht.

Fazit: Die 17 fein produzierten Tracks kann man sich bei jeder Gelegenheit am Stück anhören, ohne irgendwann genervt nach der Skip- oder der Stop-Taste zu suchen. Und das ist im heutigen Grind-Gewimmel allemal ein Pluspunkt. Underground-Fetischisten dürfen bedenkenlos zugreifen.

Trackliste:
01. Savage
02. To Move A Mountain
03. Pathetic And Ugly
04. Uncompromising
05. Freiheit
06. Burn
07. Fucker
08. What Sacrifice?
09. Instinct
10. Cult Of Doom
11. Waiting For A New Day
12. Martyr
13. Stay Asleep
14. Slanderer
15. Demons
16. Ritual
17. Abgesang
Spielzeit: 00:39:50

Line-Up:
Peter „Pedda“ Zörnig - Vocals
Christian „Mandrax“ Mandera – Vocals
Tim „Schlimm“ Donart – Guitar
Adrian „Otis“ Plonka – Bass
Adrian “Siwy” Zyn – Drums
Marcus Italiani [Mattaru]
10.04.2009 | 08:57
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