.: SUCHE
    Erweiterte Suche
News zu Takida
Mehr aus den Genres
CD Review: Nuaura - Bleeding

Nuaura
Bleeding


Alternative, Rock
4 von 7 Punkten
"Deutsche Alternative Rock-Bands, die Tausendste!"
CD Review: P.O.D. - The Awakening

P.O.D.
The Awakening


Crossover, Nu Metal
3 von 7 Punkten
"Ungewohnt raues Hörspiel"
CD Review: Dysfunctional By Choice - Travelling In Travel

Dysfunctional By Choice
Travelling In Travel


Alternative, Post Hardcore
4 von 7 Punkten
"Verqueres aus Frankreich"
CD Review: Lengsel - The Kiss-The Hope

Lengsel
The Kiss-The Hope


Alternative, Noisecore, Sludge
5 von 7 Punkten
"Es gibt keinen!"
CD Review: Steelheart - Good 2B Alive

Steelheart
Good 2B Alive


Alternative, Hard Rock
4 von 7 Punkten
"Unaufdringlich radiotauglich"
CD Review: Iron Savior - Reforged - Riding On Fire

Iron Savior
Reforged - Riding On Fire


Power Metal, True Metal
Keine Wertung
"Klassiker auf Hochglanz"
CD Review: Eisley / Goldy - Blood, Guts And Games

Eisley / Goldy
Blood, Guts And Games


AOR, Hard Rock
5 von 7 Punkten
"Gediegen, nicht seicht"
CD Review: Pretty Boy Floyd - Public Enemies

Pretty Boy Floyd
Public Enemies


Glam Rock, Sleaze Rock
4 von 7 Punkten
"Wenn die Spandex spannt..."
CD Review: Hittman - Hittman [Re-Release]

Hittman
Hittman [Re-Release]


US-Metal
Keine Wertung
"Die richtige Band zur falschen Zeit"
CD Review: Pink Cream 69 - Headstrong

Pink Cream 69
Headstrong


Hard Rock, Heavy Metal
6 von 7 Punkten
"Halsstarrige Hard Rock-Hymnen"
Cover von Takida -- Bury The Lies
Band: Takida Homepage Takida bei Facebook Metalnews nach 'Takida' durchsuchenTakida
Album:Bury The Lies
Genre:Alternative, Nu Metal
Label:Roadrunner Records
Bewertung:3 von 7
Releasedatum:02.10.09
CD kaufen:'Takida - Bury The Lies' bei amazon.de kaufen
Share:

"Etwas mehr Mut täte gut!"

Fünf junge Schweden gründen im Jahr 2000 eine Band, benennen diese nach einem japanischen Manga und versuchen fortan die Weltherrschaft an sich zu reißen. So oder so ähnlich liest sich die Geschichte von TAKIDA, die Musik irgendwo in der Schnittmenge von Hard Rock, Pop, Alternative und Nu Metal machen und damit in ihrer Heimat auch bereits ordentlich punkten konnten.

Das führt uns aber auch gleich schon zu einem Ärgernis in der noch jungen Bandgeschichte und ihrer Diskographie: „Bury The Lies“ – die zweite „offizielle“ TAKIDA-Platte – hat bereits gute zwei Jahre auf dem Buckel, bevor sie nun hierzulande erstmals einer breiteren Masse zugänglich gemacht wird. So weit, so gängig, wenn eine Band bislang außerhalb ihrer Heimat nicht den geeigneten Vertriebspartner gefunden hat. Allerdings ist es doch sehr berechnend, dass – so lässt es sich im beigelegten Infoschreiben nachlesen – mit „Losing“ der erste Hit der Band, der ursprünglich 2006 auf dem Album „Make You Breathe“ vertreten war, nun auf „Bury The Lies“ zu finden ist. Ein Tritt in die Nüsse für die Kunstform Album! Das sei aber nur als Randnotiz erwähnt, im Mittelpunkt des Interesses steht ja schließlich die Musik. Die fängt mit einem ordentlichen Brett namens „Evil Eye“ an, das irgendwie so klingt, als hätten DISTURBED gemeinsame Sache mit CUTTING CREW gemacht. Eine Nummer, die durchaus Bock auf mehr macht, was sich allerdings relativ schnell ändern soll. Das bereits erwähnte „Losing“ [ein Nummer Zwei-Hit in Schweden] geht zwar hervorragend ins Ohr, lässt aber im Refrain bereits Schlimmes befürchten, da dieser doch schon recht stark an NICKELBACK erinnert. Seinen Negativhöhepunkt erlebt diese Geschichte aber erst kurze Zeit später im grausigen „Handlake Village“, das original aus der Feder der kanadischen Hitschmiede stammen könnte. In „The Dread“ gehen die Herren dann noch mal mit etwas mehr Schmackes zu Werke, was gleich positiv auffällt, da sonst größtenteils doch der gleiche – von so vielen anderen Kapellen bekannte – Stiefel runtergespielt wird. Wirklich rausreißen kann die Nummer aber auch nichts mehr.

Wer schon immer mal hören wollte, wie es klingt, wenn eine schwedische Kapelle versucht, wie eine amerikanische zu klingen, der sollte „Bury The Lies“ einfach mal antesten. Aus kommerziellen Gesichtspunkten muss man TAKIDA auch bestätigen, dass qualitativ kein großer Unterschied zu NICKELBACK, STAIND oder CREED besteht. Vom künstlerischem Standpunkt muss man TAKIDA allerdings vorwerfen, dass kein großer Unterschied zu NICKELBACK, STAIND oder CREED besteht. Eingängig ist das, spannend aber leider nicht. Mutig ist es aber im Übrigen noch, den stark an WHITNEY HOUSTONs „How Will I Know“ angelehnten Song „Hole In The Ground“ als Eigenkomposition auszuweisen. Wären TAKIDA doch beim Songwriting genau so mutig!

Trackliste:
01. Evil Eye
02. Losing
03. The Dread
04. Hole In The Ground
05. Handlake Village
06. Feeble Pride
07. Tear It Up Again
08. Halo
09. Curly Sue
10. Bad Seed
11. Poisoned
12. Jaded
Spielzeit: 00:46:52

Line-Up:
Robert Pettersson - Vocals
Mattias Larsson - Guitars
Tomas Wallin - Guitars
Fredrik Palsson - Bass
Kristoffer Söderström - Drums
Timo Beisel [kaamos]
02.11.2009 | 23:57
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin