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Album:Breath Of The Pit
Genre:NwobHM
Label:Southworld Records
Bewertung:2.5 von 7
Releasedatum:07.06.13
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"Wie schlechter Atem"

Von den britischen Heavy Metal-Urgesteinen TANK gibt es derzeit zwei Versionen – das ist in der harten Musik nicht ungewöhnlich, fungieren QUEENSRYCHE doch als das prominenteste Beispiel für solcherlei Namensnutzung. Wie auch bei den letztgenannten machte TANK-Boss Algy Ward in letzter Zeit vornehmlich durch das öffentliche Waschen von allerhand Schmutzwäsche auf sich aufmerksam, weshalb es fast untergegangen wäre, dass der Mann mit „Breath Of The Pit“ an einem neuen Album werkelt.

“Algy Ward arbeitet an einem neuen Album“ trifft den Kern der Sache dabei zu 100 Prozent, denn „Breath Of The Pit“ ist entgegen dem, was Mr. Ward gern hätte, kein TANK-Album. Es ist ein Algy Ward-Album. Und obendrein ein allenfalls mittelmäßiges. Nun war die Musik von TANK unter der Führung des Herrn noch nie besonders filigran, was ja u. a. der Grund ist, der Bands wie die einheimischen Thrasher SODOM einst dazu veranlasste, die Truppe weit oben unter ihren Einflüssen zu listen. Das, was auf „Breath Of The Pit“ geboten wird, ist allerdings nicht mal mehr primitiv, sondern über weite Strecken schlichtweg platt: Schon der Titeltrack scheint aus maximal zwei recht simplen Riffs zu bestehen, die hier auch bis zum Gehtnichtmehr wiederholt werden, weshalb die Nummer künstlich in die Länge gezogen scheint und obendrein vor dämlichen Soundeffekten nur so strotzt. Ähnlich verhält es sich mit Songs wie „Kill Or Be Killed“, „Stalingrad [Time Is Blood]“ oder „Conflict Primeval“, die allesamt nicht einmal annähernd an einstige Glanztaten wie „Filth Hounds Of Hades“ heranreichen, es aber offenbar gerne würden. Überhaupt ist eines der größten Probleme dieses Albums, dass viele der enthaltenen Songs noch gute zwei bis drei Minuten weiter gehen, wenn sie eigentlich schon zu Ende sein sollten, was hauptsächlich in der gebetsmühlenartigen Wiederholung des Refrains resultiert – Langeweile ist da vorprogrammiert. Das einzige, was „Breath Of The Pit“ also mit der Blütezeit der Band verbindet, sind die gewohnt strunzdummen Texte. Letztlich ist der Gesang von Algy Ward hier wohl das, was am ehesten als TANK-Original verstanden werden kann, doch auch hier wird der geneigte Fan enttäuscht, denn der Mann liegt mit konstanter Boshaftigkeit daneben, was in Ergüssen wie „Healing The Wounds Of War“ nachgerade unerträglich wird. Die wenigen Lichtblicke finden sich in Form von halbwegs gelungenen Nummern wie „T-34“, „Crawl Back Into You Hole“ und dem abschließenden Instrumental „Circle Of Willis“. Jegliche Freude, die beim Hören von „Breath Of The Pit“ aufkommen könnte, wird allerdings von der unterirdischen Produktion ohnehin im Keim erstickt – geht der Gitarrensound noch in Ordnung, so klingen die einfallslosen Drums ebenso billig wie programmiert und der Bass ist im wahrsten Sinne des Wortes neben der Spur, weshalb die Platte stellenweise gar richtig kaputt klingt.

Wenn man sein eigener [und einziger] Produzent ist, dann sagt einem unglücklicherweise keiner, wenn etwas daneben geht und auf „Breath Of The Pit“ ist wahrlich eine ganze Menge schief gelaufen – letztendlich ist diese Platte der fast schon bemitleidenswerte und zudem gescheiterte Versuch, mit einem Namen, der einst Qualität versprach, an längst vergangene Zeiten anzuknüpfen. Was „Breath Of The Pit“ jedoch nicht ist, ist ein TANK-Album. Fans der Band halten sich bitte an die andere Version ihrer Helden, denn da gibt es wenigstens eine ganze Band zu hören.

Trackliste:
01. Breath Of The Pit
02. T-34
03. Kill Or Be Killed
04. Healing The Wounds Of War
05. Stalingrad [Time Is Blood]
06. Victim
07. Crawl Back Into Your Hole
08. Retribution
09. Conflict Primeval
10. Circle Of Willis
Spielzeit: 00:49:57

Line-Up:
Algy Ward - Vocals, alle Instrumente
Thomas Meyns [Metalviech]
03.06.2013 | 11:18
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