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Cover von Tankard -- One Foot In The Grave
Band: Tankard Homepage Tankard bei Facebook Metalnews nach 'Tankard' durchsuchenTankard
Album:One Foot In The Grave
Genre:Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.06.17
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"Der Tod kann warten."

35 Jahre lang schleppt sich der Bierkrug nun zum Brunnen. Oder anders ausgedrückt: Seit nunmehr dreieinhalb Jahrzehnten stehen die Frankfurter Urgesteine mit ihrem Thrash Metal wie ein Fels in der Brandung. Das neue Album trägt nun zwar den unheilschwangeren Titel „One Foot In The Grave“, allerdings braucht sich niemand ernsthaft Gedanken machen, die vier Burschen würden das Zeitliche segnen.

Im Gegenteil, denn die Platte reiht sich nahtlos in die Reihe der ohnehin schon sehr guten Vorgänger ein. Obwohl -oder auch gerade weil- sich die Band ereneut weiter entwickelt und sozusagen das nächste Level erreicht hat. Stillstand ist nicht unbedingt die Sache dieser vier Herren. Die Kunst dabei ist es aber, trotz aller vermeindlichen Neuerungen immer noch so zu klingen, wie man die Band liebt und schätzt. Diesen Spagat haben TANKARD einmal mehr geschafft. Der Bandmaxime folgend gab man sich nach den zwei Veröffentlichungen mit Produzent Michael Mainx produktionstechnisch flexibel und heuerte im Studio von Martin Buchwalter an, der schon so manches Schmuckstück der deutschen Heavy Metal Szene gestaltet hat. Der Sound der Platte ist gut geworden, vor allem die Gitarrenarbeit hebe ich mal hervor, die Songs entwickeln sich durch Andys Gitarrenspiel von Durchlauf zu Durchlauf mehr. Ein weiteres Kriterium mögen die Songs an sich sein. Der typische Gassenhauer-Style wird nur sporadisch bedient. Man konzentriert sich auf ernstere Themen, wie zum Beispiel die aktuelle Situation im nahen Osten [„Syrian Nightmare“] oder nimmt den amerikanischen Präsidenten [„Lock'Em Up“] aufs Korn. Musikalisch gesehen bekommen wir zwar viele typische TANKARD-Tracks serviert, hier wäre der Opener „Pay To Pray“ ebenso anzupreisen wie das bereits vorgestellte „Arena Of The True Lies“, wo es [wieder mal] um die sozialen Netzwerke geht. Besondere Sahnestücke sind aber zweifellos das als Homage [oder Parodie?] an die skandinavisch geprägte Death-Metal Szenerie gedachte „Northern Crown [Lament Of The Undead King]“, bei dem TANKARD sich von ihrer epischen Seite zeigen. Ebenso wie bei „Secret Order 1516“, wo man einen deftigen Männerchor eingebaut hat. Bevor „Sole Grinder“ dann wieder mit voller Wucht in die Fresse knallt und das Album würdig beendet. Da fällt „Don't Bullshit Us!“, der einzige schwächere Song, fast gar nicht ins Gewicht. Kann man doch mit dem Titeltrack umgehend einer der besten TANKARD-Tracks der letzten Jahre nachschieben, der an keinem ordentlichen Stammtisch fehlen sollte.

Und so zeigen TANKARD einmal mehr, dass sie stets in der Lage sind, sowohl ihren Stil mit wachsender Spielfreude durchzuziehen als auch den Mut haben, sich nach so langer Zeit [das dienstjüngste Bandmitglied Andy Gutjahr ist „erst“ neunzehn Jahre dabei] neuen Einflüssen zu öffnen. Diese Band schafft es also wieder nicht, ein durchschnittliches oder gar schlechtes Album abzuliefern. Möge der Gerstensaft noch lange mit euch sein.

Trackliste:
01. Pay To Pray
02. Arena Of The True Lies
03. Don`t Bullshit Us!
04. One Foot In The Grave
05. Syrian Nightmare
06. Northern Crown [Lament Of The Undead King]
07. Lock`Em Up!
08. The Evil That Men Display
09. Secret Order 1516
10. Sole Grinder
Spielzeit: 00:48:46

Line-Up:
Andreas “Gerre” Geremia - Vocals
Andy Gutjahr - Guitar
Frank Thorwarth – Bass
Olaf Zissel - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
02.06.2017 | 07:39
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