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Album:R.I.B.
Genre:Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:20.06.14
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"[Wieder] kein One-Hit-Wonder"

Aller guten Dinge sind drei, so sagt der Volksmund. Nach „Vol[l]ume 14“ und „A Girl Called Cerveza“ haben sich die Frankfurter TANKARD wieder ins Studio 23 begeben, um ihr insgesamt sechzehntes Album zusammen zu schrauben. Die Entscheidung, erneut Michael Mainx als Produzenten zu wählen, ist sowohl logisch als auch konsequent.

In der Tat scheint das Gespann TANKARD/Mainx immer besser zu funktionieren. Die Produktion, gerade im Zusammenspiel Gitarre/Bass ist noch ein wenig ausgefeilter und detailgetreuer als beim Vorgänger. Was die Songs angeht, braucht sowieso niemand zu befürchten, TANKARD würden sich auf das Altenteil zurückziehen. Mit „War Cry“ und „Fooled By Your Guts“ geht es in gewohnter Manier bereits zu Beginn in die Vollen, TANKARD-Süchtige dürften bereits nach diesen beiden Songs nicht mehr zu halten sein, mit gewohnt hoher Geschwindigkeit wird erstmal alles platt gewalzt, bevor irgend einer dumme Fragen stellt. Der Titeltrack überrascht dann mit -Achtung!- choralen Gesangseinlagen, ein wenig epische Einflüsse werden hier verbraten. Allerdings, wie man es von TANKARD gewohnt ist, nicht ohne ironisches Augenzwinkern zelebriert. Geht es thematisch beim Titeltrack um so etwas wie die Fortsetzung der „Chemical Invasion“-Geschichte [wie schon in der Covergestaltung unschwer zu erahnen], so schickt man mit „Hope Can't Die“ wenig später einen ernsten und für Gerre sehr persönlichen Song ins Rennen. Dazwischen versteckt sich der eigentliche Burner „Riders Of The Doom“ [was für ein Songtitel!]. Hier wird das Tempo mal gedrosselt, was dem Gesamtbild der Platte allerdings eher nützt als schadet, beweist man doch, dass ein kurzer Ausflug in Midtempogefilde, so man denn einen gnadenlos starken Refrain wie hier beifügt, ebenfalls ausgezeichnet zum Repertoire passt. Eine weitere Stärke von "R.I.B." [steht übrigens für "Rest In Beer", wer hätte das gedacht...] ist es aber ohne Frage, dass man es geschafft hat, gerade nach hinten raus [quasi nach der Halbzeit] locker noch ein paar Klopfer zu präsentieren, wo manch andere Platten bereits schlapp machen. Speziell „Enemy Of Order“ und „Clockwise To Deadline“ sind zwar vordergründig typische TANKARD-Hymnen, es ist eher die unglaubliche Frische, mit der die Band hier zu Werke geht. Ich würde sogar behaupten, die Band klingt nach über dreißig Jahren endlich erwachsen. Zwar eigentlich wie immer, nur reifer und besser halt. Vielleicht oder gerade weil sie sich auch zwischendurch mal auf ihre alten Tage zurückbesinnt und die Wurzeln spürbar eingeflochten hat. Und weil man die Gabe besitzt, sowohl markante Riffs als auch eben so markante Mitsingrefrains so zu kombinieren, dass es einfach nur Laune macht.

Der Titel „No One Hit Wonder“ bringt es wohl auf den Punkt, denn man haut hier nicht einen, sondern mal eben acht und zwei halbe Hits aus dem Hut. Lediglich eben „No One Hit Wonder“ und „The Party Ain't Over 'Til We Say So“ schaffen es nicht komplett, mich zum Ausrasten zu zwingen, auch wenn der Refrain von letztgenanntem Titel schon wieder absolut kultverdächtig ist und im Prinzip die Lebensphilosphie der Frankfurter manifestiert. Hoffen wir mal, dass diese Ansage gilt und die Party noch lange nicht vorbei ist, denn ohne TANKARD wäre die Szene um manch einen Farbtupfer ärmer, keine Frage. Fazit: TANKARD können insgesamt also das Niveau von „A Girl Called Cerveza“ nicht nur halten, sondern sogar noch minimal toppen.

Trackliste:
01. War Cry
02. Fooled By Your Guts
03. R.I.B. [Rest In Beer]
04. Riders Of The Doom
05. Hope Can't Die
06. No One Hit Wonder
07. Breakfast For Champions
08. Enemy Of Order
09. Clockwise To Deadline
10. The Party Ain't Over 'Til We Say So
Spielzeit: 00:40:05

Line-Up:
Andreas “Gerre” Geremia - Vocals
Andy Gutjahr - Guitar
Frank Thorwarth - Bass
Olaf Zissel - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
22.06.2014 | 13:11
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