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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von Tarja -- Act I [Live-2CD]
Band: Tarja Homepage Tarja bei Facebook Metalnews nach 'Tarja' durchsuchenTarja
Album:Act I [Live-2CD]
Genre:Rock, Symphonic / Epic Metal
Label:earMusic
Bewertung:Keine Wertung
Releasedatum:24.08.12
CD kaufen:'Tarja - Act I [Live-2CD]' bei amazon.de kaufen
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"Diva Fever"

Für die Aufnahmen zu ihrem ersten offiziellen Live-Album als Solo-Interpretin hat sich die ehemalige NIGHTWISH-Frontfrau Tarja zwei Konzerte ausgesucht, die sie an zwei aufeinanderfolgenden Abenden in ihrer argentinischen Wahlheimat, genauer gesagt im El Circulo Theatre zu Rosario, gegeben hat. Erhältlich ist das auf den Namen „Act I“ getaufte Album – dessen Name suggeriert, dass es in naher Zukunft Fortsetzungen geben wird - sowohl als Doppel-CD, Doppel-DVD oder als BluRay.

Dabei gibt es zwei Dinge, die „Act I“ mal wieder überdeutlich aufzeigt: Erstens kann man sich sicher sein, dass für die finnische Schönheit nicht weniger als absolute Perfektion zählt und hier deshalb jeder Musiker genauestens weiß, wann er was zu tun hat, damit auch ja jeder Ton an seiner richtigen Stelle sitzt. Andererseits vermag das Live-Dokument nicht zu verbergen, dass es im Tarjaschen Kontext Nummern gibt, die hervorragend funktionieren, aber eben auch solche, die – aller gebotenen Perfektion zum Trotz – nicht wirklich zu begeistern vermögen. Vornehmlich kann man diese Beobachtung bei den schnelleren Stücken auf „Act I“ machen. Was als Studioaufnahme mit einer bombastischen Holopainen-Komposition durchaus zu gefallen weiß, funktioniert mit den Stücken ihrer Solo-Alben im Konzertsaal längst nicht immer so gut. Die Glanzpunkte von „Act I“ sind daher ganz klar in den ruhigeren, getrageneren Momenten zu verorten, in denen Tarjas Stimme zur vollen Entfaltung kommen kann und sie sich nicht so abgehetzt gegen das Rockinstrumentarium ihrer Backingband wehren muss. Neben den Perlen aus ihren Solo-Alben, wie beispielsweise „Naiad“, „Falling Awake“ und „Into The Sun“ auf dem ersten, sowie „Boy And The Ghost“, „Underneath“, „Oasis / The Archive Of Lost Dreams“ oder „Until My Last Breath“ auf dem zweiten Silberling, gibt sie mit „Nemo“ auch einen Song aus ihrer Zeit bei NIGHTWISH zum Besten und interpretiert auch wieder Stücke von WHITESNAKE [„Still Of The Night“], Andrew Lloyd Webber [„The Phantom Of The Opera“] und Gary Moore [„Over The Hills And Far Away“]. Das kennt man aber auch alles schon von ihr, lediglich das leider nicht so gut gelungene und von [durchaus originalgetreuen] klebrigen 80er-Keyboards dominierte Cover-Medley, bestehend aus „Where Were You Last Night“ [Ankie Bagger], „Heaven Is A Place On Earth“ [Belinda Carlisle] und „Livin' On A Prayer“ [BON JOVI] bietet eine Überraschung – wenn auch keine wirklich tolle.

Tarja-Fans werden sich „Act I“ sowieso zulegen, Tarja-Hasser machen auch weiterhin einen großen Bogen um die Veröffentlichungen der finnischen Sopranistin, aber sollte es tatsächlich noch irgendjemanden geben, der Tarja noch gar nicht kennt, so ist dieser einfach besser damit beraten, sich zunächst mal die alten NIGHTWISH-Studioalben oder vielleicht noch ihre Solo-Sachen zuzulegen. Zwar gibt es nicht wirklich viel an „Act I“ auszusetzen, trotzdem ist es insgesamt eher verzichtbar als wirklich essenziell.

Trackliste:
CD 1:
01. Anteroom Of Death
02. My Little Phoenix
03. Dark Star
04. Naiad
05. Falling Awake
06. I Walk Alone
07. Little Lies
08. Into The Sun
09. Nemo
10. Never Enough
11. Still Of The Night
12. In For A Kill

CD 2:
01. Boy And The Ghost
02. Lost Northern Star
03. Ciarán's Well
04. Tired Of Being Alone
05. Where Were You Last Night / Heaven Is A Place On Earth / Livin' On A Prayer
06. Underneath
07. Oasis / The Archive Of Lost Dream
08. Crimson Deep
09. The Phantom Of The Opera
10. Die Alive
11. Until My Last Breath
12. Over The Hills And Far Away
Spielzeit: 02:04:01

Line-Up:
Tarja Turunen - Lead Vocals, Piano, Keyboards
Alex Scholpp - Electric Guitar, Guitar
Kevin Chown - Bass Guitar, Ukulele
Christian Kretschmar - Keyboards, Cello
Mike Terrana - Drums, Djembe
Max Lilja - Cello
Timo Beisel [kaamos]
17.08.2012 | 23:17
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