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Cover von Tempestt -- Bring 'Em On
Band: Tempestt Homepage Tempestt bei Facebook Metalnews nach 'Tempestt' durchsuchenTempestt
Album:Bring 'Em On
Genre:Hard Rock
Label:Metal Heaven
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:28.03.08
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"Rocken wie die Großen"

Bei Heavy Metal-Bands aus dem lateinamerikanischen Raum erwartet die Hörerschaft leider allzu oft eine von Kitsch durchtränkte Power Metal-Vorlesestunde, von einigen Ausnahmen mal abgesehen. Die vier Brasilianer von TEMPESTT scheinen eine dieser Ausnahmen zu sein, wie ihr Erstlingswerk „Bring 'Em On“ beweist:

Wie die meisten Bands, die beim Label Metal Heaven unter Vertrag sind, machen auch TEMPESTT keinerlei Anstalten, das Genre, in ihrem Fall melodischen Hard Rock, zu revolutionieren. Aber das ist auch gar nicht notwendig, denn das Quartett aus Sao Paulo zockt seine Riffs so präzise und stimmig, dass es gar nicht weiter auffällt, dass das Alles wohl schon irgendwo mal da gewesen ist. Hartes Mid-Tempo-Riffing wechselt sich mit ruhigeren Gesangs-Passagen ab, gleich der Opener „Faked By Time“ ist hier ein gutes Beispiel, dazu streut Gitarrist Gustavo Barros stets geschmackvoll mal bluesig-melodiöse und mal wild rockende Soli ein. Sänger BJ orientiert sich stimmlich an den anerkannten Größen des Genres, also Joe Lynn Turner, Doogie White und Anderen. Das kriegt der Mann auch so gut hin, dass sich kein Geringerer als Jeff Scott Soto im Song „Insanity Desire“ zu einem Duett die Ehre gibt. Selbiger Song sei hier auch noch für seine coolen Bass- und Gitarrensoli gelobt. Einzig Schlagzeuger Edu Cominato meint es teils ein bisschen zu gut mit seinen Schlagzeug-Attacken, denn beispielsweise im Song „Too High“ passt sein furioses Double-Bass-Spiel nicht immer zu den eher gemächlich groovenden Riffs. Produziert wurde „Bring 'Em On“ von der Band in Zusammenarbeit mit dem Grammy-Gewinner Adriono Draga und das Ergebnis kann sich wirklich sehen lassen: Der Sound ist druckvoll und glasklar und keiner der Mitwirkenden kommt im klanglichen Gesamtbild zu kurz. Bravo! Kritisiert muss jedoch werden, dass die meisten Songs auf „Bring 'Em On“ nahezu identisch aufgebaut sind. Krachende Riffs weichen nach wenigen Takten der meist nur vom Bass getragenen Strophe, nur um im Refrain wieder voll einzusetzen. Zudem befinden sich mit „A Life’s Alibi“ und „Enemy In You“ noch zwei echte Weichspüler auf der Platte.

TEMPESTT haben mit „Bring 'Em On“ ein wirklich gutes Hard Rock-Album abgeliefert. Fans von WHITESNAKE, RAINBOW oder auch aktuelleren Fraktionen wie BRAZEN ABBOT sollten hier unbedingt ein Ohr riskieren. Sieht man von den für das Genre typischen Balladen ab, so bleibt ein durch die Bank rockendes Hörvergnügen, das nicht nur Genre-Puristen aufhorchen lassen wird. Anspieltipps: „Faked By Time“, „Insanity Desire“ und „Lose Control“.



Trackliste:
01. Faked By Time
02. Bring 'Em On
03. A Life's Alibi
04. Insanity Desire
05. Too High
06. Enemy In You
07. Fallen Moon
08. Lose Control
09. Healing
10. Higher [I Can Land]
11. Don't Stop Believin'

Spielzeit: 00:58:53

Line-Up:
BJ - Vocals
Gustavo Barros - Guitar
Pulo Soza - Bass
Edu Cominato - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
21.03.2008 | 11:43
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