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Cover von Tenside -- Nova
Band: Tenside Homepage Tenside bei Facebook Metalnews nach 'Tenside' durchsuchenTenside
Album:Nova
Genre:Metalcore
Label:Recent Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.07.13
CD kaufen:'Tenside - Nova' bei amazon.de kaufen
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"Ein kleiner Hauch der Anfangstage"

Als ich vor Jahen mal auf einem EKTOMOEF und STUCK MOJO Konzert in Hamburg war, da begegnete mir eine Band, die mich irgendwie belustigte und die ich schnell wieder aus dem Gedächtnis gestrichen hatte. Eine Band, wo die Jungs auf der Bühne mir noch so jung erschienen, dass ich dachte; „Müsst ihr um die Zeit nicht schon im Bett sein?“ Obgleich die Jungs durchaus Talent an ihren Instrumenten bewiesen, kam auch der Sound noch sehr jung daher. Etwas von allem und vieles davon hat man doch schon irgendwie gehört. Dabei erinnere ich noch, dass die Band einfach nicht von zuckersüßen Passagen wegkam, welche doch sehr stark trieften. Umso erstaunter war ich, als ich „Nova“ in den Händen hielt. Erst beim dritten Blick merkte ich, dass ich die Band irgendwoher kenne… Als ich dann in die Platte hörte, dache ich wieder; „Nein, kenne ich nicht!“ aber nach allen Nachforschungen sollte ich doch überrascht werden. Es handelt sich doch tatsächlich um die TENSIDE, die ich vor vielen Jahren noch belächelte… Was genau „Nova“, dass inzwischen fünfte Werk der Jungs, anstellt, damit mein Lächeln von damals verschwunden ist, dass kann angemerkt werden.

Nach einem kleinen aber nicht wirklich aufregenden Intro, geht es dann wirklich zur Sache. Mit „Where We Belong“ knallt ein beinharter und echt technischer Song aus den Boxen, der irgendwo zwischen CALIBAN und HEAVEN SHALL BURN steckt und auch danach klingt. Messerscharfe Gitarren und wirklich durchdachte Melodien treffen hier auch rohe Gewalt. Der Refrain erinnert dann sehr an CALIBAN, da dieser irgendwie noch hart wirken mag, durch seine Gruppenrufe und seichten Gesänge dennoch deutlich entschärft wird. Wer dann glaubt, dass die Jungs ihr Pulver verschossen haben, der täuscht sich durchaus! „Reborn“ hat am Anfang so viel Druck und Härte in den Song gelegt, dass er wirklich wie von der letzten HSB klingt. Dann entlädt sich der Song und wird zu einem guten CALIBAN-Song. Damit mag ich nicht sagen, dass wir hier von Kopien sprechen, sondern dass sich der Sound hier sehr an die Bands anlehnt, durchaus aber seinen eigenen Stil beibehält. Allgemein klingt der Sound viel erwachsener und durchdachter als noch vor vielen Jahren. Die Refrains, die meist sehr weich sind und zum mitgehen überzeugen sollen, die bleiben durchaus Geschmackssache [in vielen Ebenen] aber was die Jungs musikalisch auf dem Album abliefern, lässt eigentlich kaum Wünsche übrig. Vor allem die immer wieder auffallende – hervorragende – Gitarrenarbeit, macht Spaß. Hier klingt das gute Stück nach Metal. Die Chöre, die sich durch das Album ziehen, hätte man allerdings etwas weniger zum Einsatz bringen können. Nach einigen Songs stellen sie nichts Besonderes mehr da und erinnern dann doch noch etwas an die alten Tage.

An sich kommt das Album sehr frisch und vor allem viel reifer um die Ecke. Was hier in den letzten Jahren an Entwicklung stattgefunden hat, ist durchaus beeindruckend. Auf „Nova“ kämpfen sich TENSIDE durch knapp 40 Minuten Musik, die viele der Genre-Kollegen inzwischen nicht ansatzweise so frisch hinbekommen. Man ist auf einem verdammt guten Weg, wenn man nun noch den letzten Absprung von den Chören schafft und an manchen Ecken eigenständiger klingt, dann haben wir hier vielleicht in drei bis fünf Jahren eine neue Speerspitze des Genres. Anbei lässt sich noch die Produktion loben, die knallt ordentlich!

Trackliste:
1. Nova
2. Where We Belong
3. Reborn
4. To Infinity And Beyond
5. Creator
6. Dead Or Alive
7. At The Top Of The Tide
8. Golden Strength
9. Here And Now
10. Nothing Will Remain
11. Believers Under Grace
Spielzeit: 00:43:33

Line-Up:
Daniel Kuhlemann- Vocals, Guitars
Michael Klingenerg - Guitars
Max Weishaupt - Bass
Florian Schönweitz - Drums
Frank-Christian Mehlmann [Ashes Of Eden]
13.09.2013 | 19:45
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