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Band: Teodor Tuff Homepage Teodor Tuff bei Facebook Metalnews nach 'Teodor Tuff' durchsuchenTeodor Tuff
Album:Soliloquy
Genre:Melodic Metal, Power Metal
Label:Fireball Records
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:13.01.12
CD kaufen:'Teodor Tuff - Soliloquy' bei amazon.de kaufen
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"Der Teodor, der Teodor ..."

Der legendäre Theo Lingen wusste über seinen ballsportbegeisterten Namensvetter vor über 60 Jahren nur Gutes zu berichten, im Falle der norwegischen Power Metal-Combo TEODOR TUFF ist die Lage - des ähnelnden Namens zum Trotz - nicht annähernd so eindeutig. Im Grunde genommen gibt es nämlich gerade für jene Namenswahl den ersten fetten Minuspunkt, da dieser weder cool klingt, noch gut aussieht, geschweige denn auf eine wichtige Person, ein Bandmitglied oder eine Romanfigur verweist. Vermutlich schreckt man auf diese Art und Weise sogar noch jeden potenziellen Blindkäufer von vornherein ab.

Das ist vor allen Dingen deshalb ärgerlich, weil die Band auf ihrem zweiten Album „Soliloquy“ ein paar wirklich starke Power Metal-Nummern am Start hat, die zu hören es sich durchaus lohnt. Das eröffnende Intro „Godagar“ ist mit seinem durch verschiedene eingebundene Opernstimmen erzeugten THERION-Touch sicherlich noch etwas gewöhnungsbedürftig, hat aber mit dem restlichen Material auch nicht viel gemein. Das folgende „The Last Supper“ ist dann aber endlich der ausdrückliche Beweis, dass die fünf Herren und ihre Armada von Gastmusikern, weitaus mehr drauf haben, als sich dämliche Bandnamen auszudenken. Die Nummer verfügt über einen höllisch guten Refrain, der sich spätestens nach dem zweiten Hören mit Nachdruck in die Hörmuschel brennt. Dummerweise schaffen die Norweger es aber nicht, dieses Niveau konstant zu halten. Es gibt immer wieder gute Ansätze und starke Parts, aber nur wenige Songs können in ihrer Gesamtheit überzeugen. Bei „Hymn [For An Embattled Mind]“ tritt sogar der eher seltene Fall ein, dass der Song bis zu dem Moment echt klasse ist, in dem der Refrain das erste Mal ertönt. Dieser macht dann mit seiner einfallslosen Grundschul-Melodie allerdings einiges kaputt. Was man dem Song allerdings nicht absprechen kann, ist seine Eingängigkeit, wie man TEODOR TUFF auch überhaupt ein Händchen für Eingängigkeit eingestehen muss. Trotzdem ist das nicht auch zwingend eine Garantie für wirklich starke Songs, uneingeschränkt weiß sonst leider nur noch „Delusions Of Grandeur“ zu überzeugen, ansonsten regiert bezüglich guter Ideen das Stückwerk. Eine wirklich schlechte Idee folgt übrigens noch zum Abschluss, wenn das als letzter Titel gelistete „Tower Of Power“ verklungen ist: die CD springt auf einen unbenannten zwölften Track und während sich die Hoffnung auf einen möglicherweise interessanten Hidden-Track nährt, vergehen schließlich geschlagene 23 Minuten Stille, bis eine brummelige Stimme für eine Sekunde irgend etwas undefinierbares von sich gibt und die CD dann stoppt. Tolle Wurst!

Den Titel für den dämlichsten Bandnamen aller Zeiten wird man TEODOR TUFF nur schwer wieder abnehmen können, dennoch ist ihr zweites Album längst nicht so schlecht, wie man angesichts dessen vermuten könnte. „Soliloquy“ bietet zwar nichts wirklich Besonderes oder gar Überraschendes, aber wer melodischem Power Metal mit einer hohen Eingängigkeit etwas abgewinnen kann, der darf dennoch gerne mal ein Ohr riskieren.

Trackliste:
01. Godagar
02. The Last Supper
03. Addiction
04. Mountain Rose
05. Hymn [For An Embattled Mind]
06. Delusions Of Grandeur
07. Heavenly Manna
08. Deng's Dictum
09. Lullaby
10. Mind Over Matter
11. Tower Of Power
Spielzeit: 01:13:53

Line-Up:
Terje Haroy - Vocals
Knut Hellem - Drums
Christer Haroy - Guitars
Rayner Haroy - Bass
Knut Lysklaett - Guitars
Timo Beisel [kaamos]
16.01.2012 | 23:49
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