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Cover von Terrorizer -- Hordes Of Zombies
Band: Terrorizer Homepage Terrorizer bei MySpace.com Metalnews nach 'Terrorizer' durchsuchenTerrorizer
Album:Hordes Of Zombies
Genre:Death Metal, Grindcore
Label:Season Of Mist
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.02.12
CD kaufen:'Terrorizer - Hordes Of Zombies' bei amazon.de kaufen
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"Weltuntergang V.12"

TERRORIZER bzw. das, was vom Original-Line-Up noch übrig geblieben ist, veröffentlichen dieser Tage via Season Of Mist ihr drittes Full-Length-Werk namens „Hordes Of Zombies“.

Das ziemlich miese Cover-Artwork [„Zombiehorden in einem postapokalyptischen Innenstadtszenario“] und das „Intro“ [„Zombieschlurfen und -geknurr umrahmt von postapokalyptischen Innenstadtgeräuschen“] verheißen erstmal nicht allzuviel Gutes, allerdings kann zumindest der Titeltrack dann mit schnörkellosem Grind/Death Metal punkten.
Denselben Zweck wissen im Anschluss auch alle anderen Songs auf „Hordes Of Zombies“ zu erfüllen, das ist dann aber im Wesentlichen auch schon alles, was es dazu zu sagen gibt.
Klingt vielleicht harsch, trifft es aber vermutlich doch ziemlich genau: die beiden einzigen Original-Mitglieder, namentlich Basser David Vincent [bekanntlich notorischer MORBID ANGEL-Frontmann] und Drumtier Pete "Commando" Sandoval [bislang notorischer MORBID ANGEL-Trommler] machen ihre Sache gewohnt anständig [v.a. Sandoval scheint im Dauer-Blast-Modus], Sänger Anthony "Wolf" Rezhawk dagegen, der ja bereits auf dem Vorgänger von 2006, „Darker Days Ahead“, Oscar Garcia ersetzt hat, hat immer noch große Fußstapfen auszufüllen und das Gleiche trifft auch auf TERRORIZER-Neugang und Gitarristin Katina Culture zu, die sich zwar redlich müht, aber eben letztlich doch „nur“ Ersatz für den 2006 verstorbenen Jesse Pintado abgeben kann.
Die Songs rauschen im ICE-Tempo vorbei, nichts läßt aufhorchen, erstmals „Evolution Era“ und „Radiation Syndrome“ mit ihren knappen Mosh- bzw. Doomparts sorgen für etwas Abwechslung im allzu einförmigen Grind-Galopp-Gulasch, doch allzubald knüppeln TERRORIZER V.12 erbarmungslos weiterhin drauflos.
Von der politisch motivierten Agitation des „World Downfall“-Debüts von anno 1989 ist indes nicht mehr viel zu hören/spüren, auch wenn mit der Zombie-Metapher vermutlich weiterhin Gesellschaftskritik geübt werden soll, doch dazu bleiben Musik und Image bzw. Botschaft deutlich zu belanglos.
Musikalisch und auch produktionstechnisch [klanglich veredelt von Dan Swanö in seinen „Unisound Studios“] ist „Hordes Of Zombies“ nach wie vor durchaus OK, doch das ist für eine Band wie TERRORIZER eben nicht genug, schon gar nicht mit o.g. „World Downfall“-Scheibe im Rucksack, die immer noch als Meilenstein bzw. Referenz im Genre gilt.
Interessant bzw. zumindest gut gemacht und daher erwähnenswert sind am ehesten noch Songs wie „Malevolent Ghosts“, „Generation Chaos“, „Broken Mirrors“ [mit amtlichem MASSACREesken Moshpart], „State Of Mind“ oder das knallende „Forward To Annihilation“, die zumindest qualitativ anständigen Grindcore-/Death Metal-Sound abgeben.

Ohne das Bemühen bzw. insgesamt ja durchaus hehre Ansinnen und die „historische“ Bedeutung dieser Kapelle nun in irgendeiner Weise kleinreden zu wollen: „Hordes Of Zombies“ bleibt - gerade im Vergleich mit ebenfalls altgedienten Grindcore-Aktivisten wie etwa NAPALM DEATH oder Jungspunden wie INSECT WARFARE - noch weiter hinter etwaigen Erwartungen zurück, als schon sein Vorgänger, „Darker Days Ahead“.
Vielleicht ist es doch langsam an der Zeit, Schluss mit dem Terror zu machen, bevor man weiterhin untot und orientierungslos umhertorkelt ...

Trackliste:
01. Intro
02. Hordes Of Zombies
03. Ignorance And Apathy
04. Subterfuge
05. Evolving Era
06. Radiation Syndrome
07. Flesh To Dust
08. Generation Chaos
09. Broken Mirrors
10. Prospect Of Oblivion
11. Malevolent Ghosts
12. Forward To Annihilation
13. State Of Mind
14. A Dying Breed
Spielzeit: 00:38:00

Line-Up:
Pete "Commando" Sandoval - Drums
Katina Culture - Guitar
Anthony "Wolf" Rezhawk - Vocals
David Vincent - Bass




Dirk Konz [dkay] | 21.02.2012 | 17:29

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