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"Zurück in der Königsklasse"
Cover von Testament -- Brotherhood Of The Snake
Band: Testament Homepage Testament bei Facebook Metalnews nach 'Testament' durchsuchenTestament
Album:Brotherhood Of The Snake
Genre:Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:28.10.16
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"Hart aber herzlich"

Seit ihrem „Comeback“ im Jahre 2008 haben die kalifornischen Thrash Metal-Urgesteine TESTAMENT nichts anbrennen lassen und legen neben grandiosen Live-Performances ein starkes Album nach dem anderen vor. Aus dem Jahrestakt von einst wurde zwar inzwischen der Vier-Jahres-Takt, allerdings hat die Truppe bereits zweifelsfrei bewiesen, dass sich das Warten lohnt – so auch im Falle von „Brotherhood Of The Snake“, der dritten TESTAMENT-Platte seit der Rückkehr ihres Gitarrengurus Alex Skolnick.

TESTAMENT sind seit der Rückkehr ihres begnadeten Leadgitarristen Alex Skolnick so gut, wie seit „Souls Of Black“ nicht mehr – diese Aussage kann man getrost so stehen lassen, allerdings ist das nur die halbe Wahrheit, tut sie doch Bandkopf Eric Peterson sträflich Unrecht. Der war nämlich von Anfang bis heute an Bord und hielt seine Truppe auch in stürmischen Zeiten auf Kurs. Bestes Beispiel für das Talent des Mannes ist die hier vorliegende Platte, denn weil Mr. Skolnick mit seinen Jazz-Ambitionen sowie der Allstar-Truppe METAL ALLEGIANCE beschäftigt war, fiel das gesamte Songwriting für „Brotherhood Of The Snake“ Herrn Peterson zu. Wirkt sich das hier hörbar aus? Aber Hallo! Ist das schlimm? Nullinger! Dieses Album fällt insgesamt kompakter und direkter als seine beiden Vorgänger aus, weshalb es hier schon mal keine Power Ballade oder ähnliches gibt, was aber nicht heißen soll, dass TESTAMENT hier auf stilbildende Elemente verzichten würden. Schon der rabiate Titeltrack legt nahe, dass sich die Band für „Brotherhood Of The Snake“ tatsächlich wie in manch einem Interview behauptet an ihrer Knüppel-Platte „The Gathering“ orientiert hat, allerdings nimmt schon dieser Song im weiteren Verlauf mit eingängigen Melodiebögen eine unerwartete Wendung – ähnlich verhält es sich mit dem treibenden „Stronghold“, das zwischen seinen Riffattacken mit einem schier atemberaubenden Solo aufwartet. Während es die Hörerschaft hier also mit einer vergleichsweise harten TESTAMENT-Platte zu tun bekommt, ist doch auch das Verspielte der Skolnick-Ära vorhanden – und das, obwohl der Mann am Songwriting gar nicht beteiligt war! Tatsächlich klingt „Brotherhood Of The Snake“ auch wesentlich anders als sein Vorgänger, denn Mr. Peterson hat etwa in „The Pale Pope“ ein paar wirklich gute Ideen auf Lager, welche sich in oftmals reichlich Heavy Metal-lastigen Riffs äußern. Die Gewichtsverlagerung beim Songwriting sorgt dank Nummern wie dem groovenden „Seven Seals“, dem rockig-hymnischen „Born In A Rut“ oder auch dem von einem neo-klassischen Gitarrensolo gezeichneten „Neptune's Spear“ dafür, dass sich spannende neue Facetten am Sound von TESTAMENT offenbaren. Natürlich geht die Band hier keine vollkommen neuen Wege und läuft somit auch auf „Brotherhood Of The Snake“ nicht Gefahr, irgendwelche Fans zu verprellen – schon alleine dank des markanten Gesangs von Chuck Billy klingen die Kalifornier unverwechselbar nach sich selbst – aber es ist schön, dass diese Truppe auch hier Potenzial und Willen zur Entwicklung zeigt. Somit bewegen sich TESTAMENT auf „Brotherhood Of The Snake“ einmal mehr gekonnt auf dem schmalen Grat zwischen Härte und Melodie – ein Balance-Akt, den keine andere Band des Genres so gut beherrscht wie Chuck Billy und Co.

Dass TESTAMENT von Album zu Album etwas anders klingen, ist nicht neu – dennoch ist es beeindruckend, dass der Band der Spagat aus bandeigener Tradition und Innovation stets aufs Neue gelingt. Auch auf „Brotherhood Of The Snake“ sind die Thrash Metal-Veteranen ab dem ersten Ton problemlos als sie selber zu identifizieren und zeigen ihren Fans doch wieder ein neues, spannendes Gesicht. Mit dieser Platte legen die Herren aus Oakland ein spätes Highlight für das Metal-Jahr 2016 vor, das niemand verpassen sollte.

Trackliste:
01. Brotherhood Of The Snake
02. The Pale King
03. Stronghold
04. Seven Seals
05. Born In A Rut
06. Centuries Of Suffering
07. Neptune's Spear
08. Black Jack
09. Canna Business
10. The Number Game
Spielzeit: 00:45:39

Line-Up:
Chuck Billy - Vocals
Alex Skolnick - Guitar
Eric Peterson - Guitar
Steve DiGiorgio - Bass
Gene Hoglan - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
23.10.2016 | 21:34
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