.: SUCHE
    Erweiterte Suche
Reviews von Testament
DVD: Review: Testament - Dark Roots Of Thrash

Testament
Dark Roots Of Thrash


5 von 7 Punkten
DVD "Gelungen mit kleinen Abstrichen"
CD Review: Testament - Live At The Fillmore [Re-Release]

Testament
Live At The Fillmore [Re-Release]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Pflicht!"
CD Review: Testament - Live At Eindhoven '87 [Re-Release]

Testament
Live At Eindhoven '87 [Re-Release]


Thrash Metal
Keine Wertung
"Ungeschliffener Diamant"
CD Review: Testament - The Formation Of Damnation

Testament
The Formation Of Damnation


Thrash Metal
7 von 7 Punkten
"Danke, lieber Metal-Gott!"
DVD: Review: Testament - Seen Between The Lines

Testament
Seen Between The Lines


Keine Wertung
DVD "Ein Bootleg ohne Booklet."
Mehr aus den Genres
CD Review: Guerrilla - Kickstart Revolution

Guerrilla
Kickstart Revolution


Melodic Metal, Thrash Metal
6 von 7 Punkten
"Viva la Revolufionn!"
CD Review: Shadows Fall - Fallout From The War

Shadows Fall
Fallout From The War


Metalcore, Modern Metal, Thrash Metal
2 von 7 Punkten
"Zum Abschied ein paar leise B-Seiten"
CD Review: Hammercult - Rise Of The Hammer [EP]

Hammercult
Rise Of The Hammer [EP]


Thrash Metal
3.5 von 7 Punkten
"Weithin vernachlässigbar"
CD Review: Black Sabbath - 13

Black Sabbath
13


Hard Rock, Heavy Metal
5.5 von 7 Punkten
"Iommis Werk und Ozzys Beitrag"
CD Review: Manngard - European Cowards

Manngard
European Cowards


Black Metal, Death Metal, Thrash Metal
5 von 7 Punkten
"Das ist zu viel für nur 2 Ohren!"
CD Review: Velnias - Sovereign Nocturnal [Re-Release]

Velnias
Sovereign Nocturnal [Re-Release]


Black Metal, Doom Metal
Keine Wertung
"Chthonische Zauberei"
CD Review: Dread Sovereign - All Hell's Martyrs

Dread Sovereign
All Hell's Martyrs


Ambient, Doom Metal
5.5 von 7 Punkten
"Etwas weniger, dann wird's mehr!"
CD Review: Woman Is The Earth - This Place That Contains My Spirit [Re-Release]

Woman Is The Earth
This Place That Contains My Spirit [Re-Release]


Black Metal
Keine Wertung
"Spirituelles aus South Dakota"
CD Review: Black Label Society - Catacombs Of The Black Vatican

Black Label Society
Catacombs Of The Black Vatican


Groove Metal, Hard Rock, Heavy Metal
5 von 7 Punkten
"Nicht so schwarz wie gedacht"
CD Review: Sonata Arctica - Pariah's Child

Sonata Arctica
Pariah's Child


Power Metal
6 von 7 Punkten
"Triumphale Rückkehr"
Cover von Testament -- Dark Roots Of The Earth
Band: Testament Homepage Testament bei MySpace.com Metalnews nach 'Testament' durchsuchenTestament
Album:Dark Roots Of The Earth
Genre:Heavy Metal, Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:27.07.12
CD kaufen:'Testament - Dark Roots Of The Earth' bei amazon.de kaufen
Share:

"Apostel des Stahls"

Als Gitarrist Alex Skolnick vor ziemlich genau vier Jahren mit „The Formation Of Damnation“ wieder auf einem Album der Thrash Metaller TESTAMENT zu hören war, war das für viele Fans wohl die Erfüllung eines Traums, denn näher würde man an eine Reunion der Originalbesetzung wohl nicht rankommen. Drummer Louie Clemente ist zwar noch immer noch nicht zurückgekehrt, aber dennoch scheinen es die Kalifornier nach wie vor ernst zu meinen, denn mit „Dark Roots Of The Earth“ erscheint nach beträchtlicher Wartezeit endlich das nächste Album der Mannschaft.

Zuerst das, was beim Alten geblieben ist: TESTAMENT schaffen es auch mit ihrem zweiten Album seit der Rückkehr von Ausnahme-Flitzefinger Alex Skolnick, unverkennbar nach TESTAMENT zu klingen, transportieren ihren Sound aber wie schon auf dem Vorgänger gekonnt ins 21. Jahrhundert und klingen zu keiner Sekunde altbacken. Das mag auch daran liegen, dass sicht für die Produktion von „Dark Roots Of The Earth“ erneut ein gewisser Andy Sneap verantwortlich zeigt und so lebt auch diese Platte von dem unvergleichlich fetten, direkten Sound, für den der Brite seit vielen Jahren ebenso bekannt wie beliebt ist. Jetzt die Neuerungen: Für „Dark Roots Of The Earth“ holten Chuck Billy und seine Mannschaft niemand Geringeren als Felldrescher Gene Hoglan ins Studio und der ist nun mal einer der fähigsten und genauesten Metal-Drummer, die sich diesseits der Höllenpforte auftreiben lassen – entsprechend versiert geht der Mann dann auch zuwerke und fügt sich dabei so gut in den Bandsound ein, dass man den Eindruck gewinnt, die Truppe hätte seit 20 Jahren zusammen musiziert. Dennoch bringt Mr. Hoglan natürlich seinen eigenen Stil mit und hebt sich hörbar von Paul Bostaph, der ja für „The Formation Of Damnation“ hinter der Schießbude Platz nahm, ab – so gibt es hier etwa hörbar mehr Blastbeats. Ansonsten herrscht auf „Dark Roots Of The Earth“ natürlich gewohnt hochwertiges TESTAMENT-Riffing vom Feinsten vor, allerdings schlägt die Truppe im Vergleich zum erwähnten Vorgänger eine etwas andere Richtung ein: „Verspielter“ ist vermutlich das richtig Wort, um die beiden Platten voneinander zu unterscheiden, denn nicht nur „Native Blood“, sondern auch Songs wie „True American Hate“ und „Throne Of Thorns“ warten mit geradezu leichtfüßigen Melodiebögen auf, wobei letzteres mitunter gar an IRON MAIDEN zu erinnern vermag – und das nicht aufgrund der Zweistimmigkeit. Obendrein geben sich Nummern wie „A Day In The Death“ und „Man Kills Mankind“ trotz unüberhörbar thrashiger Wucht eine ganze Ecke rockiger, was – natürlich rein im Hinblick auf die gebotene Attitüde – an Platten wie „The Ritual“ denken lässt. Zunehmenden Tiefgang gewinnt „Dark Roots Of The Earth“ auch aus dem Umstand, dass Zweit-Klampfer Eric Peterson inzwischen nicht mehr ausschließlich für die Rhythmussektion zuständig ist, weshalb hier nun zwei hervorragende Gitarristen um die Wette frickeln dürfen – und das oftmals im gleichen Song. Das manifestiert sich dann im Wechselspiel von Herrn Skolnicks nicht selten fast schon progressiven, offensichtlich jazzig inspirierten Sweep-Eskapaden und den weitaus erdigeren Licks des Bandkopfs, was „Dark Roots Of The Earth“ eine zusätzliche Dimension verleiht. Mit „Cold Embrace“ gibt es dann noch eine Art Power-Ballade, woran man sich bei TESTAMENT erst gewöhnen muss, aber immerhin kann man der Mannschaft nicht vorwerfen, sie würde stilistisch auf der Stelle treten und zudem findet die Platte mit „Last Stand For Independence“ einen grandiosen Abschluss.

Eine Band vom Format TESTAMENT kann es sich erlauben, mal eben vier Jahre zwischen zwei Veröffentlichungen verstreichen zu lassen und wie „Dark Roots Of The Earth“ zeigt, hat sich die Wartezeit auch mehr als gelohnt: Wenngleich die Truppe ihrem Stil natürlich treu bleibt, erkundet sie auf dieser Platte durchaus neue Facetten ihres Sounds und hat so ein Album gezimmert, das ein verdammt heißer Anwärter auf den Titel „Album des Jahres“ geworden ist. An „Dark Roots Of The Earth“ kommt kein geschmackssicherer Headbanger vorbei!

------------------

Die alte Besetzung, bis auf die Ausnahme dass Gene Hoglan das Schlagzeug bedient, am Start; dadurch ein zweites "Demonic"? Mitnichten! TESTAMENT machen genau da weiter, wo sie mit "The Formation Of Damnation" aufgehört haben und bieten uns klassischen Thrash Metal, der innerhalb von 1 Sekunde als das Werk dieser Band entziffert werden kann. Neun sehr abwechslungsreiche und deftige Tracks, die verspielter als auf dem trditionelleren Vorgängerwerk klingen. Selbst Gasttrommler Gene Hoglan bringt mit Blastbeats und eindeutigen Drumpatterns seinen eigenen Stil mit ein. Die "Ballade" "Cold Embrace" kratzt streckenweise sogar an einem übersong wie "The Legacy". Alle Daumen hoch, Anwärter auf das Album des Jahres!
saschisch | 6,5 von 7 Punkten

Trackliste:
01. Rise Up
02. Native Blood
03. Dark Roots Of Earth
04. True American Hate
05. A Day In The Death
06. Cold Embrace
07. Man Kills Mankind
08. Throne Of Thornes
09. Last Stand For Independence
Spielzeit: 00:51:07

Line-Up:
Chuck Billy - Vocals
Alex Skolnick - Guitar
Eric Peterson - Guitar
Greg Christian - Bass
Gene Hoglan - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
26.07.2012 | 10:08
Kommentare
HOME |  IMPRESSUM |  RSS |  FACEBOOK |  TWITTER |  DISCLAIMER
@Metalnews_de folgen

METALNEWS.DE - Metal-Magazin