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Cover von Testament -- The Formation Of Damnation
Band: Testament Homepage Testament bei Facebook Metalnews nach 'Testament' durchsuchenTestament
Album:The Formation Of Damnation
Genre:Thrash Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:7 von 7
Releasedatum:25.04.08
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"Danke, lieber Metal-Gott!"

Eine Legende wie TESTAMENT noch näher vorzustellen ist mehr als überflüssig. Erwähnt werden sollte jedoch, dass das letzte Studioalbum der Band inzwischen nicht weniger als neun Jahre zurück liegt und die Jungs sich für „The Formation Of Damnation“ in Originalbesetzung minus Schlagzeuger Louie Clemente ins Studio begeben haben. Der Sitz hinter dem Drumkit wurde dafür von niemand Geringerem als Paul Bostaph eingenommen.

„The Formation Of Damnation“ beginnt mit dem gut einminütigen Instrumental „For The Glory Of“, dass dank orientalischer Tonleiter einen stimmungsvollen Auftakt darstellt. Danach geht’s dann mit „More Than Meets The Eye“ mit dem ersten Song los: TESTAMENT zeigen anhand von „Gallopp“-Rhythmik, zweistimmigen Melodien und knallhartem Riffing eindeutig, dass sie nach wie vor zur Speerspitze des Bay Area-Thrash gehören. Chuck Billys gewohnt rauer Gesang ist weit weniger aggressiv als noch auf dem Vorgänger „The Gathering“, wenngleich die Death Metal-Schlagseite in Songs wie dem Titeltrack nicht zu überhören ist. Der zurückgekehrte Alex Skolnick macht seinem Ruf als Gitarrengott alle Ehre und frickelt dank seiner Jazz-Erfahrung auch angenehm einfallsreich und songdienlich. Schlagzeuger Paul Bostaph, Einigen vielleicht durch seine Arbeit mit EXODUS oder SLAYER bekannt, tut sich auch hier durch grandioses Double-Bass-Spiel sowie einfallsreiche rhythmische Spielereien und Fills hervor. Wer TESTAMENT in den vergangenen zwei Jahren live erlebt hat oder zumindest „Live In London“ gehört hat, weiß bereits, was ihn auf dem neuen Album erwartet: Old School-Riffing gepaart mit modernem, harten Gesang und vereinzelten Melodien, denn „The Formation Of Damnation“ zeigt eindrucksvoll, dass die Band nicht nur live sondern auch im Studio dazu in der Lage ist, ihren Stil ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Das hervorragende Songwriting des Langzeit-Duos Chuck Billy und Eric Peterson ist hierfür sicherlich einer der Hauptgründe, auch wenn der direkte Vergleich zum Vorgänger beweist, das Skolnicks Präsenz wohl notwendig ist, um aus einem guten Album ein unschlagbares zu machen. Songs wie das groovende „The Evil Has Landed“, der Uptempo-Brecher „The Persecuted Won’t Forget“ oder auch das an „Souls Of Black“-Zeiten erinnernde „F.E.A.R.“ machen das neue TESTAMENT-Album zu einem absoluten Pflichtkauf für jeden echten Metalfan. Zuletzt sei noch die schlicht perfekte Produktion der Platte genannt, für die sich Andy Sneap verantwortlich zeigt. „The Formation Of Damnation“ zeichnet sich durch einen absolut glasklaren Klang aus, bei dem jedes Instrument bestens zur Geltung kommt. Dies kommt insbesondere den zweistimmigen Gitarrenpassagen zugute. Über Allem thront jedoch Sänger Chuck Billy, der die Songs dank seines mächtigen Organs und intelligenter Gesangslinien zu echten TESTAMENT-Originalen macht.

TESTAMENT-Fans werden beim neuen Album sowieso zugreifen, Alle, die es werden wollen, sollten jedoch auch mehr als ein Ohr riskieren. Auf „The Formation Of Damnation“ ist der Band nach zwanzig Jahren Schaffensgeschichte der perfekte Querschnitt ihrer bisherigen Karriere gelungen. Songs wie „The Evil Has Landed“, „The Persecuted Won’t Forget“ und „F.E.A.R.“ beweisen, was echte Fans schon lange wussten: Dieses Reunion-Album war mehr als überfällig.

Trackliste:
01. For The Glory Of
02. More Than Meets The Eye
03. The Evil Has Landed
04. Formation Of Damnation
05. Dangers of The Faithless
06. The Persecuted Won't Forget
07. Henchman
08. Killing Season
09. Afterlife
10. F.E.A.R.
11. Leave Me Forever
Spielzeit: 00:50:33

Line-Up:
Chuck Billy - Vocals
Eric Peterson - Guitars
Alex Skolnick - Guitars
Greg Christian - Bass
Paul Bostaph - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
18.04.2008 | 15:22
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