.: SUCHE
The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
![]() |
| |||||||||||||||||
"Epische Doom/Death-Breitseite" | ||||||||||||||||||
| Zweieinhalb Jahre nach dem bereits sehr beachtlichen Einstand „Burden Of Grief“ hat Tausendsassa und Multiinstrumentalist Ed Warby [HAIL OF BULLETS, DEMIURG, Ex-GOREFEST etc.] nun mit „Lacrima Mortis“ bereits das zweite Album seines Doom/Death-Projekts THE 11TH HOUR am Start. Und dieses knüpft direkt dort an, wo das Debüt aufhörte, was allein schon darin begründet ist, dass Ed laut eigener Aussage [siehe Interview] eigentlich nie wirklich mit dem Schreiben von Songs aufhörte. Dennoch gibt es einige kleinere Veränderungen zu verzeichnen: So agieren THE 11TH HOUR eine Spur vielseitiger, drücken auch mal ein bisschen mehr aufs Gaspedal [„Tears Of The Bereaved“] und sind anno 2012 spürbar bombastischer. Dies zeigt sich unmittelbar anhand des vermehrten, aber dennoch dezenten Synthesizer/Keyboard-Einsatzes sowie einer dritten Gitarre, die – unterstützt durch die abartig fette Produktion – den nötigen Druck aufbaut. Gerade live dürfte diese Verstärkung in Form von Frank Harthoorn [Ex-GOREFEST] ein ziemliches Brett sein. Dabei bewegen sich die Songs natürlich immer noch fast ausschließlich in epischen Doom-Gefilden [CANDLEMASS lassen grüßen...], für die auch Warbys gefühlvoll intonierter Klargesang steht, während auch die brutale, Death-Metal-lastige Seite in Form der abgrundtiefen Growls von Pim Blankenstein [OFFICIUM TRISTE] nicht zu kurz kommt. Rogga Johansson war dieses Mal übrigens krankheitsbedingt verhindert, wird auf „Lacrima Mortis“ aber ehrlich gesagt keine Sekunde lang vermisst, da Pim – ohnehin der Live-Grunzer von THE 11TH HOUR – seine Sache verdammt gut macht und auch etwas besser zur Musik passt. Und dann wären natürlich noch solche wehmütig bis tieftraurigen Stücke wie der Opener „We All Die Alone“, das fies schleppende „Reunion Illusion“, „Nothing But Pain“ oder auch der abschließende Ohrwurm/Abgesang „Bury Me“, bei dem das Wechselspiel der Sänger am besten funktioniert. Und wer sich die Songtitel betrachtet, wird schnell feststellen, dass sich thematisch natürlich wenig geändert hat und die Aspekte Verlust, Trauer, Tod und Verzweiflung immer noch eine sehr große Rolle bei THE 11TH HOUR spielen, die zusätzlich zu den Live-Konzerten inzwischen auch als „richtige“ Band angesehen werden müssen, auch wenn „Lacrima Mortis“ noch im Alleingang von Warby geschrieben und aufgenommen wurde. Fazit: Für alle Doom/Death-Freunde liefern THE 11TH HOUR ein [nahezu durchweg] starkes zweites Album mit viel Pathos und Bombast ab, das von fetten Riffs über getragene Melodien bis hin zu einer starken Gesangsleistung sowie einem durchdachten Konzept alles beinhaltet, was nötig ist. Für Interessierte außerhalb dieses Kreises könnten die doomigen Niederländer jedoch ein bisschen zu eindimensional vorgehen, wobei „Lacrima Mortis“ sowieso ein paar Durchläufe benötigt, um richtig zu zünden und seine zahlreichen Stärken und Nuancen zu offenbaren. Weiter so! | ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
| ||||||||||||||||||
Selbst eine Wertung abgeben / Kommentar verfassen? Siehe unten!
Weiteres zu The 11th Hour bei Metalnews
News
| 08.12.11 | ![]() | The 11th Hour - Album-Trailer |
| 25.11.11 | ![]() | The 11th Hour - Studio Tagebuch |
| 02.04.10 | ![]() | The 11th Hour - Termine |
| 29.03.10 | ![]() | The 11th Hour - Wechsel an der Gitarre |
| 18.08.09 | ![]() | The 11th Hour - Veröffentlichungsdatum |
Interviews
CD-Reviews
| 14.11.09 | ![]() | The 11th Hour Burden Of Grief 6 von 7 Punkten |
Weitere CD-Reviews aus den Genres: Doom Metal
| 02.05.08 | ![]() | Mourning Beloveth A Disease For The Ages 6.5 von 7 Punkten |
| 05.11.09 | ![]() | Saattue Vuoroveri 5 von 7 Punkten |
| 02.02.12 | ![]() | Abigail Williams Becoming 5.5 von 7 Punkten |
| 21.08.09 | ![]() | Snail Blood 6.5 von 7 Punkten |
| 30.03.12 | ![]() | Inverloch Dusk / Subside 4.5 von 7 Punkten |
| 08.05.06 | ![]() | Poema Arcanus Telluric Manifesto 3.5 von 7 Punkten |
| 06.11.11 | ![]() | Doomdogs Unleash The Truth 3.5 von 7 Punkten |
| 10.03.07 | ![]() | Type O Negative Dead Again 1.5 von 7 Punkten |
| 14.02.09 | ![]() | The Puritan Lithium Gates 4.5 von 7 Punkten |
| 17.03.10 | ![]() | Triptykon Eparistera Daimones 6 von 7 Punkten |
Kommentar abgeben
Du musst Dich Einloggen oder Registrieren, um einen Kommentar abzugeben.













![CD Review: King Fear - King Fear [ EP ]](/images/cdcovers/cdcover_1076982353.jpg)
![CD Review: Havok - Point Of No Return [EP]](/images/cdcovers/cdcover_821995499.jpg)






















