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Cover von The Agonist -- Once Only Imagined
Band: The Agonist Homepage  Metalnews nach 'The Agonist' durchsuchenThe Agonist
Album:Once Only Imagined
Genre:Metalcore
Label:Century Media
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:23.07.07
CD kaufen:'The Agonist - Once Only Imagined' bei amazon.de kaufen
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"Auf keinen Fall kaufen!"

Heutzutage ist es in der Tat schwer, sich als Metal-Hörer noch vernünftig zu orientieren. Vor allem, wenn einem das Umfeld einer Band wichtiger ist als deren Musik. Auftritt THE AGONIST. Bei denen singt Alissa White-Gluz, die vor einiger Zeit bei „Canadian Idol“, dem kanadischen Pendant zur Vollhorst-Abzocker-Show „Deutschland sucht den Superstar“ mitmachte. Deshalb ist Frau White-Gluz böse, selbstverständlich talentresistent und darf auf keinen Fall unterstützt werden.

Dass „Once Only Imagined“ eins von vielleicht zehn Metalcore-Alben des Jahres ist, das nicht belanglos an einem vorbeiplänkelt, sondern durch die Bank gute Songs enthält, ist dabei Klebetüte. Ebenso wie die Tatsache, dass unser blauhaariges Frontstimmchen wohl eins der größten Talente im aktuellen Rock-Zirkus ist und sowohl eine Mischung aus Andy Dörner und Angela Gossow [grunz] sowie eine emotional packende Kombination aus Anneke van Giersbergen und Amy Lee [clean] locker rüberbringt. Da helfen auch absolute Übersongs wie „Rise And Fall“, „Take A Bow“, „Business Suits And Combat Boots“ sowie “Memento Mori” nix mehr. Casting Shows macht man nicht, denn Casting Shows sind kein Metal – fertig. Der sozialkritische Ansatz der Lyrics von „so einer“ ist zudem ja wohl nur noch lächerlich. Erst bei einem Contest mitmachen, der vom Klassenfeind gesponsort wird und dann über Kriege und Tierrechte singen – ich glaub es geht los.

Deshalb solltet ihr euch „Once Only Imagined“ auf gar keinen Fall zulegen, denn diese Typen sind nicht echt! Frau White-Gluz kann ja stattdessen mit Martin Käsekuchen eine neue Weihnachtssingle aufnehmen – DAS ist das richtige Metier für solche Hybrid-Mucker. Ach ja, bitte versteht mich jetzt nicht falsch, wenn ich der Scheibe 5,5 Punkte gebe. Das hat was mit meiner versuchten Objektivität als Musikkritiker zu tun, denn objektiv ist die Platte sehr, sehr gut. Da sich aber ein paar Breakdowns zu viel eingeschlichen haben, tippe ich auf Ideenlosigkeit der Musiker und muss daher keinen MN-Tipp vergeben. Glück gehabt. Ach ja – falls wir uns irgendwann mal METALNU’s oder so nennen, hat das nix mit unserer Trend-Anbiederei oder Käuflichkeit zu tun, sondern belegt lediglich unsere fachliche Reife.

Trackliste:
01. Synopsis
02. Rise And Fall
03. Born Dead; Buried Alive
04. Take A Bow
05. Trophy Kill
06. Business Suits And Combat Boots
07. Serendipity
08. Memento Mori
09. Void Of Sympathy
10. Chiaroscuro
11. Forget Tomorrow


Marcus Italiani [Mattaru]
27.07.2007 | 13:44
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