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Album:The Alvaret Ensemble
Genre:Ambient, Avantgarde, Experimental
Label:Denovali Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:21.12.12
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"Sakrales Manifest"

Ähnlich wie ihre Labelkollegen THE MOUNT FUJI DOOMJAZZ CORPORATION improvisieren THE ALVARET ENSEMBLE ihre epischen, ausufernden Songs mal eben. Das Debüt-Doppelalbum des britisch-holländischen Kollektivs wurde in drei Nächten in der Grünewaldkirche in Berlin mit einigen Gästen [u.a. Hilary Jeffrey von eben jenen THE MOUNT FUJI DOOMJAZZ CORPORATION, bzw. THE KILIMANJARO DARKJAZZ ENSEMBLE] aufgenommen, was angesichts des sakralen Flairs des Materials wirklich passend ist.

THE ALVARET ENSEMBLE drücken sich meist über sehr leise, bedächtige Töne aus, die eine gewisse mysteriöse Dunkelheit nicht verleugnen können. Über die flirrenden Klangteppiche aus verfremdeten Gitarren, Piano, Percussion und Streichern säuselt Jan Kleefstra auf Friesisch [!] vorgetragene Gedichte, die dem Ganzen ein fast außerirdisches Flair geben. Die besten Momente auf „The Alvaret Ensemble” mit seinen knapp eineinhalb Stunden sind die, in denen sich das Kollektiv vergisst und mit voller Wucht zum Schlag ausholt, was leider viel zu selten passiert. Als Beispiele seien hier die Finale der beiden 13-Minütern „Ulc” und „Wju” genannt. Gerade „Wju”, das sich stets im Aufbau befindet, ist das große Highlight des Albums. Wunderschön ist auch das entfernt an PHILLIP GLASS erinnernde, sehr positive „Ond”, das die erste CD des Albums beschließt. In ähnlicher Tradition steht auch „Muo” von der zweiten CD, ein Stück, bei dem Pianist und Projektinitiator Greg Haines im Mittelpunkt steht. Diese großartigen Momente können allerdings nicht ganz darüber hinweg täuschen, dass sich auch Leerlauf auf „The Alvaret Ensemble” eingeschlichen hat. Manche Ideen hätte man etwas straffen müssen, viele Stücke hätten davon profitiert, schneller auf den Punkt zu kommen.

Es hätte also keinewegs eines Doppelalbums bedurft, aber nichtsdestotrotz ist „The Alvaret Ensemble” natürlich ein wunderbares Stück Musik geworden, das jeder Freund von Denovali-Veröffentlichungen [auch diese brilliert wieder durch ein edles Digipak] kennen muss.

Trackliste:
Disc 1:
01. Byd
02. Eac
03. Dde
04. Ulc
05. Ond

Disc 2:
01. Ysj
02. Teq
03. Muo
04. Wju
05. Ggi
Spielzeit: 01:24:39

Line-Up:
Jan Kleefstra – Voice, Poems
Romke Kleefstra – Guitar, Effects
Greg Haines – Piano, Accordion
Sytze Pruiksma – Percussion

Guests:
Iden Reinhard – Violin
Peter Broderick – Violin
Hilary Jeffrey – Trombone
Martyn Heyne – Organ
Michael Siegl [nnnon]
21.12.2012 | 12:44
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