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Album:In The Wake Of Collisions
Genre:Melodic Metal, Modern Metal, Thrash Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:11.01.08
CD kaufen:'The Arcane Order - In The Wake Of Collisions' bei amazon.de kaufen
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"Dänen, keine Kanadier"

Kommt aus Dänemark? Erscheint bei Metalblade? Schädel, Blitze und so Zeug vorne drauf? Hier kommt wohl die nächste Modern Thrash Metal-Hoffnung auf uns zu. Könnte man so denken, wenn das zweite Album von THE ARCANE ORDER, das den Titel "In The Wake Of Collisions" trägt, vor einem liegt. Ganz so einfach ist es aber nicht: Die Band wird nämlich in einigen Kreisen schon als Erbe von STRAPPING YOUNG LAD gehandelt und scheint überhaupt noch einen Schritt weiter gehen zu wollen als die Landsleute von HATESPHERE und MNEMIC. Mal sehen, was hinter all dem steckt.

Ich würde das ganze als Melodic oder Modern Thrash Metal bezeichnen. Die Band versteht es aus meist gelungene Riffs, die teilweise wirklich etwas an STRAPPING YOUNG LAD erinnern, acht ordentliche Songs und ein kurzes Instrumental zu zimmern. Die Gitarrenarbeit ist jedenfalls schon mal eindeutig gelungen: Die Riffgewitter werden regelmäßig von virtuosen und melodischen Soli aufgelockert. Typisch für die Band sind auch kurze, ziemlich steril wirkende Gitarrenzwischenspiele, die etwas Science Ficiton-Atmosphäre aufkommen lassen.
Schuld an den Vergleichen mit Devin Townsends SYL ist sicher auch das Schlagzeugspiel, das eindeutig in der ersten Liga anzusiedeln ist. Ganz so heftig und wild wie bei Gene Hoglan geht es zwar noch nicht zu, aber was nicht ist, kann ja noch werden. Das Fundament ist mindestens gelegt.
Ein Schwachpunk des Intrumentariums ist leider der Gesang, der über mittelmäßiges Thrash-Gebrüll nicht hinauskommt. Bei vielen Bands ist das zwar auch nicht gewollt und auch nicht nötig, aber ich denke dass hier besserer Gesang noch einiges rausholen könnte.
Ein weiterer, und auch der größte Schwachpunkt dieser Platte, sind leider die Songs. Auch hier ist prinzipiell alles im grünen Bereich, aber über dem gehobenen Mittelmaß gibt es nichts zu hören. Das Meiste hat man schon gehört und auch die geschürten Erwartungen, THE ARCANE ORDER wären die neuen STRAPPING YOUNG LAD, werden nicht erfüllt. Die Band klingt nämlich eher nach einer Mischung aus HYPOCRISY [wegen der Atmosphäre und den Kompositionen generell], SLAYER [die Riffs! Das ist durchaus positiv zu verstehen!] und DIMMU BORGIR [besonders die Keyboards, zum Beispiel zu Beginn von "Death Is Imminent"]. Um den Kanadiern Konkurrenz zu machen, bräuchte es noch mehr Genie, Wahnsinn und Eigenständigkeit.

So bleibt von "In The Wake Of Collisions" der Eindruck eines gelungenen Thrash Metal-Albums ohne Durchhänger, das einem bestimmte die eine oder andere kurzweilige Stunde bescheren wird. Auch Fans von CHILDREN OF BODOM und Konsorten sollten mal einen Blick riskieren, aber nicht vergessen, das hiermit noch lange nicht das Ende der Fahnenstange erreicht ist.

Trackliste:
01. Death Is Imminent
02. Between Reason And Hubris
03. The Serpent Tower
04. Eruptions Of Red
05. When Oceans Become Deserts [Instrumental]
06. Unleash The Tyrant
07. The Reaping Reverance
08. Sanctity Of Allegiance
09. Horizons Buried
Spielzeit: 00:48:43

Line-Up:
Kasper Thomsen - Gesang
Flemming C. Lund - Gitarre
Kasper Kirkegaard - Gitarre
Boris Tandrup - Bass
Morten Løwe Sørensen - Schlagzeug
Nicolas Freund [Nicki]
13.01.2008 | 12:40
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