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Reviews von The Arcane Order
The Arcane Order
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"[...] if you're ready for the boobs and sex and weed [...]"
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"Solider Modern Death/Thrash aus Dänemark!" | ||||||||||||||||||
| Im Sommer 2000 hebt der ehemalige AUTUMN LEAVES-Gitarrist Flemming C. Lund THE ARCANE ORDER aus der Taufe, doch da der begnadete Klampfer auch bei INVOCATOR anheuert, wird das Projekt erstmal auf Eis gelegt. Im Jahre 2003 findet er dafür wieder genügend Zeit und arbeitet zusammen mit dem RAUNCHY-Sänger Kasper Thomsen weiter an dem Material. 2005 beendet man schließlich die Songwriting-Phase und begibt sich unter der Ägide von Jacob Hansen (HATESPHERE) ins Studio, um das Material einzuprügeln. In dieser Phase entstanden dann 10 Songs, die das Album "The Machinery Of Oblivion" bilden. Musikalisch befindet man sich im Gefilde des Göteborger Death Metals, der von Bands wie IN FLAMES, HYPOCRISY UND DARK TRANQUILLITY geprägt wurde. Auch die Zusammenarbeit mit dem HATESPHERE-Schreier Jacob Hansen geht nicht spurlos an den Songs vorbei, so findet man in den Songs mehrere, kleine Metalcore-Einflüsse. Auch die Freunde von DIMMU BORGIR oder CRADLE OF FILTH können sich mit dem Geschreie und Gegrowle von Kasper Thomsen anfreunden. Die Scheibe bietet anspruchsvolle Riffs, ballerndes Schlagwerk und aggressive Wutausbrüche des Sängers, was durch die astreine Produktion unterstützt wird. Allerdings geht den Liedern durch ihre (Über)länge teilweise die Luft aus und manchmal treten Wiederholungserscheinungen auf. Was ich damit sagen will ist, dass etwas mehr Abwechslung und Ideenvielfalt der Platte mehr Innovation gegeben hätte und nebenbei nicht geschadet hätten. So sehr die Lieder auch komplex und verfrickelt sind, man hat es in einer gewissen Weise schon in den Songs davor gehört. Lässt man die wenigen, negativen Aspekte außer Acht, ist ein solides, modernes Death-Metal-Album entstanden und wenn Flemming C. Lund in Zukunft mehr auf Variation setzen würde, dann steht der Band nichts mehr im Wege und man dürfte bald ähnliche Erfolge, wie CHILDREN OF BODOM oder IN FLAMES feiern können. Für die gute Gesangesleistung und die hervorragende Produktion wäre ich bereit 5 Punkte zu vergeben, doch ich muss noch einen Abstrich wegen der fehlenden Abwechslung machen, deswegen wohl-verdiente 4 Punkte. | ||||||||||||||||||
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