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Cover von The Atlas Moth -- A Glorious Piece Of Blue-Sky
Band: The Atlas Moth bei Facebook Metalnews nach 'The Atlas Moth' durchsuchenThe Atlas Moth
Album:A Glorious Piece Of Blue-Sky
Genre:Psychedelic, Sludge, Stoner Rock
Label:Candlelight Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:30.10.09
CD kaufen:'The Atlas Moth - A Glorious Piece Of Blue-Sky' bei amazon.de kaufen
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"Psychedelische Grüße aus dem Sumpf"

Hui, THE ATLAS MOTH aus Chicago machen es einem wirklich nicht leicht: Auf ihrer ersten Full Length, die über das englische Candlelight Records das Licht der Welt erblickt, schaut das Quintett munter über den Tellerrand und vermengt dabei nach Lust und Laune sowohl Sludge und Doom als auch Psychedelic- und Stoner-Ausflüge.

Kein Wunder also, dass „A Glorified Piece Of Blue-Sky“ beim ersten Hören nicht gleich im Ohr hängen bleibt und erst einmal einige Durchläufe benötigt, um richtig zu zünden. Selbst dann wirken manche Stücke fast schon experimentell – wie das einleitende, psychedelische „A Night In Venus’ Arms“, das prima zum trippigen Artwork passt. Dennoch haben THE ATLAS MOTH eine klare Vision ihrer Musik, denn vieles wirkt hier gleichermaßen durchdacht, ohne hölzern zu wirken, und irgendwie sehr bodenständig. Da tauchen dann mal Verweise auf den Psychedelic Rock der 60er auf, an anderer Stelle scheint der fiese NOLA-Sludge der Marke EYEHATEGOD und Konsorten durch, während auch solche Bands wie NEUROSIS oder CAVE IN bisweilen auszumachen sind. Insgesamt lassen sich THE ATLAS MOTH gerne mal Zeit, entwickeln ihre Ideen ausgiebig, flechten lange Instrumentalpassagen ein, die bisweilen wie Improvisationen oder Jam Sessions wirken, finden aber immer wieder zum roten Faden zurück, der die einzelnen Songs nahezu nahtlos zu einem sperrigen Ganzen verbindet. Hinzu kommt eine ausgezeichnete, da schön erdige und raue Produktion, für die Gitarrist/Sänger/Keyboarder Andrew Ragin verantwortlich zeichnet, während auch die insgesamt drei Sänger für ein vielschichtiges Klangbild sorgen. Am meisten ragen dabei noch das Titelstück, das treibende „Extraordinary Claims Require Extraordinary Evidence“ und das wunderschöne „Jump Room To Orion“ heraus, während sich zwischendurch allerdings auch die eine oder andere Länge einschleicht.

Dennoch: Wer bei den genannten Referenzen hellhörig geworden ist, sollte THE ATLAS MOTH mal auf MySpace antesten und sich in die Welt der Atlasmotten entführen lassen. Mir persönlich fehlt noch ein wenig der nötige Biss und die wirklich eigenständigen und auf Dauer fesselnden Kompositionen, aber alles in allem haben wir es hier mit einem guten und ausbaufähigen Debüt einer jungen Band zu tun. Und wie heißt es so schön im Beipackzettel: “If you grew up living in a swamp, wearing a BLACK SABBATH T-shirt, and eating nothing but fried chicken, this is your band.“ Noch Fragen?

Trackliste:
01. A Night In Venus’ Arms...
02. A Glorified Piece Of Blue-Sky
03. Grey Wolves
04. Our Sun, Our Saviour
05. Extraordinary Claims Require Extraordinary Evidence
06. One Amongst The Wheat Fields
07. Jump Room To Orion
08. ...Leads To A Lifetime On Mercury
Spielzeit: 00:49:57

Line-Up:
Alex – Bass
Andrew – Synths, Guitar, Vocals
Anthony – Drums
Dave – Guitar, Vocals
Stavros – Guitar, Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
23.10.2009 | 21:52
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