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Cover von The Black Dahlia Murder -- Abysmal
Band: The Black Dahlia Murder Homepage  Metalnews nach 'The Black Dahlia Murder' durchsuchenThe Black Dahlia Murder
Album:Abysmal
Genre:Melodic Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:18.09.15
CD kaufen:'The Black Dahlia Murder - Abysmal' bei amazon.de kaufen
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"Abgrundtief gute Musik"

Seit mittlerweile fast 15 Jahren im Geschäft haben sich die aus Detroit stammenden THE BLACK DAHLIA MURDER als feste Größe im melodischen Death Metal etabliert – das liegt mit Sicherheit auch daran, dass die Mannen sowohl unermüdlich touren als auch mit unerschütterlicher Regelmäßigkeit neue Alben veröffentlichen. Das neueste selbige hört auf den Namen „Abysmal“ und bringt alle Voraussetzungen mit, um die Reihe der Erfolge dieser Band fortzusetzen.

Die Herren THE BLACK DAHLIA MURDER haben noch nie einen Hehl daraus gemacht, dass die schwedischen Melodic Death Metal-Erfinder AT THE GATES sowie deren Dunstkreis zu ihren größten Vorbildern zählen. Auch „Abysmal“ klingt wieder stark nach Skandinavien, weshalb die Band aus Detroit auch mit ihrem neuesten Album wieder weitgehend in die gleiche Kerbe schlägt wie in den vergangenen acht Jahren. Klar, ein bisschen was klingt immer anders und so wird „Abysmal“ diesmal etwa von dezenten Streichern eingeleitet, aber schon der Opener „Receipt“ bietet nordische Blasts par excellence und auch im nachfolgenden „Vlad, Son Of The Dragon“ oder auch „Asylum“ sind Bands wie AT THE GATES als deutlichster Einfluss auszumachen. Das muss auch absolut nicht verkehrt sein, denn besser als THE BLACK DAHLIA MURDER bekommt das in Übersee schleicht keine Band hin. Obendrein machen sich die Amis ja auch nie des tumben Abkupferns schuldig: Songs wie „Re-Faced“ oder „The Advent“ aber auch die meisten anderen Nummern auf Abysmal kombinieren den schwedischen Einfluss auf „Abysmal“ einmal mehr mit modernem, eher amerikanischem Groove und formen so den individuellen Sound, mit dem THE BLACK DAHLIA MURDER einst in die Oberliga ihres Genres aufstiegen. Bereits auf „Everblack“ zeigte sich, dass die Truppe inzwischen vermehrt auf explosive Leadgitarren setzt – ein Trend, den die Herren auf dieser Platte vielleicht sogar noch ein bisschen spektakulärer fortsetzen. In „The Fog“ wird es dann sogar richtig mitreißend und die Jungs brillieren mit einem Satriani-mäßigen Gitarrensolo – definitiv eines der Highlights dieses Albums. Zwar mag der kreative Sprung zwischen „Ritual“ und „Everblack“ etwas größer gewesen sein als zwischen „Abysmal“ und seinem direkten Vorgänger, aber dennoch bieten THE BLACK DAHLIA MURDER hier gewohnt intelligentes Riffing und in jeder Hinsicht solides Songwriting. Textlich verarbeitet die Band erneut etliche Juwelen des bekannteren wie obskureren Horrorfilms, was nicht selten zum Schmunzeln bewegt und natürlich bestens zur eiskalten Atmosphäre eines Albums wie „Abysmal“ passt.

Ganz so spektakulär wie „Everblack“ fällt „Abysmal“ nicht aus, aber dennoch können THE BLACK DAHLIA MURDER ihren Ruf als eine der derzeit besten Melodic Death Metal-Bands weiter ausbauen. Kaum eine andere Band versteht es, ihre Einflüsse so gekonnt zu verarbeiten und gleichzeitig frischen Wind ins Genre zu bringen wie diese Jungs aus Michigan. Fans guten Melodic Death Metals kommen auch mit „Abysmal“ voll auf ihre Kosten.

Trackliste:
01. Receipt
02. Vlad, Son Of The Dragon
03. Abysmal
04. Re-Faced
05. Threat Level Number Three
06. The Fog
07. Stygiophobic
08. Asylum
09. The Advent
10. That Cannot Die Which Eternally Is Dead
Spielzeit: 00:37:12

Line-Up:
Trevor Strnad - Vocals
Brian Eschbach - Guitar
Ryan Knight - Guitar
Max Lavelle - Bass
Alan Cassidy - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
12.09.2015 | 11:40
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