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Cover von The Black Dahlia Murder -- Everblack
Band: The Black Dahlia Murder bei Facebook Metalnews nach 'The Black Dahlia Murder' durchsuchenThe Black Dahlia Murder
Album:Everblack
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:07.06.13
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"Seelenschlachtung 2.0"

Seit sie mit „Nocturnal“ so etwas ähnliches wie ihren Durchbruch geschafft haben, ging der Trend für die amerikanischen Melodic Death Metaller THE BLACK DAHLIA MURDER steil nach oben. Inzwischen sind immerhin sechs Jahre ins Land gegangen, in denen die Band neben einer umfassenden Dokumentar-DVD noch zwei weitere nicht minder erfolgreiche Platten produzieren konnte. Da selbst das aktuellste Album „Ritual“ bereits 2011 erschien, wird es mal wieder Zeit für ein neues Studiowerk, weshalb die Truppe dieser Tage mit „Everblack“ zurück in die Öffentlichkeit kehrt.

Mit „Everblack“ tun sich THE BLACK DAHLIA MURDER einmal mehr als die skandinavischste Melodic Death Metal-Band jenseits des großen Teichs hervor – schon im eröffnenden „In Hell Is Where She Waits For Me“ hört man dank entsprechender Melodieführung Vorbilder wie AT THE GATES und aufgrund dezenter Schwarzwurzel-Schlagseite mitunter gar DISSECTION deutlich heraus. Was die Amis dabei von ähnlich gearteten Kollegen wie etwa DARKEST HOUR unterscheidet, ist die Tatsache, dass die Truppe aus Michigan bei eisigen Blasts wie in „Goat Of Departure“ keinesfalls epigonenhaft sondern schlicht authentisch rüber kommt. Hinzu kommt, dass THE BLACK DAHLIA MURDER inzwischen auch technisch so einiges auf der Pfanne haben und ihr über weite Strecken verdammt intelligentes und stets im richtigen Moment von gespenstischen Melodien durchbrochenes Geknüppel so auch mit entsprechend tauglicher Leadgitarren-Arbeit anreichern können. Ansonsten hört man Nummern wie „Control“ und „Their Beloved Absentee“ zwar deutlich an, dass die Herren seit ihrem Referenzwerk „Nocturnal“ in jeder Hinsicht einiges an Routine und Reife hinzugewonnen haben, allerdings ist auch viel beim Alten geblieben und das ist auch verdammt gut so: Frontmann Trevor Strnad versteht es nach wie vor, nahtlos zwischen Growls und Screams zu wechseln, was ja schon immer ein Markenzeichen der Truppe war und auch Drummer Alan Cassidy rührt die Kessel stets in bester nordischer Tradition [siehe vor allem „Every Rope A Noose“]. Textlich befassen sich die Mannen natürlich auch auf „Everblack“ wieder mit allerhand kindischen Rumgedeible, was dank gekonnt platzierter Effekte wie dem Intro des Openeres oder auch gelegentlicher Keyboards und Soundsamples für erstaunlich dichte Atmosphäre zu sorgen vermag und der Platte so einen angenehmen roten Faden verpasst. Sowohl musikalisch als auch lyrisch ist das Herzstück des Albums dabei zweifelsohne „Raped In Hatred By Vines Of Thorn“, denn erstens ist die Nummer ebenso brachial wie eingängig und zweitens verdient der Umstand, dass die legendäre Baum-Vergewaltigung aus dem Kult-Horrorstrefen „The Evil Dead“ THE BLACK DAHLIA MURDER einen ganzen Song wert war schlicht stehende Ovationen.

Zu Zeiten von „Nocturnal“ ließen THE BLACK DAHLIA MURDER verlauten, dass sie gerne eine Sprungbrett-Band wären, die jungen Fans einen Ansatz zum Einblick in das Genre Melodic Death Metal ermöglicht. Das scheint sich seither nicht geändert zu haben, denn bei all der modernen Produktion lässt „Everblack“ deutlich durchblicken, an welchen Stellen die Band aus Michigan ihren skandinavischen Vorbildern huldigt. Dass klingt trotzdem alles andere als nachgeäfft, weshalb das neue Werk der Mannschaft nicht nur ein verdammt gutes Album, sondern auch eine gelungene Hommage an die Großen des Genres ist.

Trackliste:
01. In Hell Is Where She Waits For Me
02. Goat Of Departure
03. Into The Everblack
04. Raped In Hatred By Vines Of Thorn
05. Phantom Limb Masturbation
06. Control
07. Blood Mine
08. Every Rope A Noose
09. Their Beloved Absentee
10. Map Of Scars
Spielzeit: 00:44:37

Line-Up:
Trevor Strnad - Vocals
Brian Eschbach - Guitar
Ryan Knight - Guitar
Max Lavelle - Bass
Alan Cassidy - Drums
Thomas Meyns [Metalviech]
11.07.2013 | 00:24
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