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Cover von The Black Dahlia Murder -- Miasma
Band: The Black Dahlia Murder Homepage  Metalnews nach 'The Black Dahlia Murder' durchsuchenThe Black Dahlia Murder
Album:Miasma
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal, Metalcore
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:22.08.05
CD kaufen:'The Black Dahlia Murder - Miasma' bei amazon.de kaufen
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"Death Metal von kleinen Jungs... In Your Face!"

"Miasma" also - der Erklärungsspielraum dieses Begriffes reicht von "Selbstwahrnehmung" bis hin zur "Befleckung" und "typischen Erkrankungsqualitäten". Zur Selbstwahrnehmung werde ich die 5 jungen Herren aus Detroit, Michigan demnächst per Interview befragen, genauso auch zur Herkunft ihres seltsamen Bandnamens, der auf dem Mord an Elizabeth Short beruht: THE BLACK DAHLIA MURDER.

Nach dem 2003er Debüt "Unhallowed" horchte die internationale Metalpresse auf, hatten doch 5 gerade mal 18/19jährige Jungs eine geradezu unerhört gute Scheibe eingetrümmert, die irgendwo zwischen melodisch-melancholischem Death Metal schwedischer Prägung und knüppelhartem Floridablei pendelte. Groß waren also die Erwartungen die zumindest ich an den zweiten Longplayer der Herren - betitelt mit "Miasma" - setzte: Das Intro "Built For Sin" könnte auch aus der Feder von Trey Azagthoth stammen, danach wirds aber um einiges schwedischer und rasanter: "I´m Charming" stürmt mit melodischen, zweistimmigen Riffs der Göteborg Area nach vorne los, untermautert von tighten Blastbeats und dem infernalischen Gekreische von Shouter Trevor Strnad. Der Opener gibt auch eindeutig die Richtung der restlichen Smasher wie z.B. "Flies", "A Vulgar Picture", "Miscarriage" oder dem Titeltrack "Miasma" an: Während Brian Eschbach und John Kempainen an den Gitarren für die melodischen Eckpunkte sorgen - sei dies durch zweistimmige, harmonische Riffs, die einerseits an alte (wohlgemerkt nicht "Slaughter Of The Soul") AT THE GATES Alben oder auch an die letzten Ergüsse von THE CROWN erinnern, durch Shredder-Riffs, die manchmal schon fast Black Metal Gefilde streifen, oder auch durch wohlüberlegte, ausgeklügelte, sehr melodische Soli - prügelt Drummonster Zach Gibson einen sehr blastspeed-lastigen Rhythmusteppich unter die Songs, der eher dem Florida-Death zuzuordnen ist als der schwedischen, melodischen Variante. Komplettiert wird dieser wilde Mix von Strnads kräftigem Organ, das sowohl in tiefsten Bereichen growlen als auch einige Oktaven höher kreischen kann - dabei allerdings nie nervig oder aufgesetzt wirkt, sondern perfekt zu den jeweiligen Songparts paßt und diese noch einmal zusätzlich pusht. Trotzdem schaffen es THE BLACK DAHLIA MURDER dabei, trotz aller Komplexität - die sie größtenteils auch wirklich besitzen - eingängig zu bleiben; die Melodien und Moshparts bleiben im Gedächtnis hängen und setzen sich fest. Insgesamt ergibt dies eine Mischung, die man sich schlecht theoretisch vollstellen kann - sobald man sich das Ganze aber zu Gemüte führt wird das Endergebnis äußerst schlüssig und führt zum Verschleiss einiger Wirbel der Halsmuskulatur - Kopfkreisen deluxe ist garantiert!

Abgerundet wird "Miasma" neben dem nahezu perfekten Songwriting durch eine äußerst brutale, trotzdem aber sehr transparente Produktion: Die Drums, vor allem die Bassdrum setzt sich in jeder Situation durch, das Gitarrengerüst wirkt äußerst klar, die Soli stechen perfekt aus dem Ganzen heraus und über allem thronen die Vocals. Einzig das Artwork wirkt äußerst trashig und erinnert eher an schlechte 80er Jahre Scheiben als an eine moderne Death Metal Scheibe. Pflichtkauf und nur knapp an der Höchstnote vorbei für THE BLACK DAHLIA MURDER - man darf äußerst gespannt sein, was die 5 jungen Burschen mit ihrem nächsten Longplayer vorlegen!

Trackliste:
01. Built For Sin
02. I'm Charming
03. Flies
04. Statutory Ape
05. A Vulgar Picture
06. Novelty Crosses
07. Dave Goes To Hollywood
08. Miscarriage
09. Spite Suicide
10. Miasma


Thomas Gschwendner [theburningdarkness]
25.09.2005 | 18:00
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