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Cover von The Black Dahlia Murder -- Nocturnal
Band: The Black Dahlia Murder bei Facebook Metalnews nach 'The Black Dahlia Murder' durchsuchenThe Black Dahlia Murder
Album:Nocturnal
Genre:Death Metal, Death/Thrash Metal
Label:Metal Blade Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:21.09.07
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"Wer hier nicht bangt, ist schon tot..."

Mit „Nocturnal” liefern THE BLACK DAHLIA MURDER, das in Detroit, Michigan, ansässige Quintett um Gitarrist und Songwriter Brian Eschbach sowie Chef-Grunzer Trevor Strnad, ihr inzwischen drittes Album ab. Wieso daraus eine wahnsinnsgeile Death Metal Scheibe geworden ist, soll im Folgenden geklärt werden.

„Nocturnal“ wird –passend zum Titel- stimmungsvoll vom Klang der Nacht, d. h. durch das Geräusch zirpender Grillen und leicht säuselnden Windes, eingeleitet. Nach fünf Sekunden ist allerdings schon Schluss mit der Idylle, sie wird nämlich vom furiosen Opener „Everything Went Black“ nicht nur gestört sondern regelrecht zerfetzt: Mathematisch genau gespielte, zweistimmige Stakkato-Riffs treffen auf das treibende Double-Bass Geknüppel von Schlagzeuger Shannon Lucas, dazu kreischt und growlt sich Frontmann Strnad die Seele aus dem Leib. Toller Einstieg! Was echter Metal ist, hat es eben nicht nötig, sich mit langwierigen, womöglich auch noch gesprochenen Intros aufzuhalten. Hat man sich von diesem fulminanten Auftakt erholt, fällt als Nächstes die äußerst ausgewogene Produktion des Albums auf. Wie bei den meisten US-Bands üblich, klingt „Nocturnal“ insgesamt sehr bombastisch, aber keineswegs überladen oder gar „aufgeblasen“. Alle Spuren sind nahezu perfekt ausgesteuert, jedes Instrument und auch der Gesang kommen gut zur Geltung. Eine derart polierte Aufmachung kommt dem durchweg hochwertigen Songmaterial nur zugute. Das gehobene Tempo wird auch mit dem zweiten Song, „What A Horrible Night To Have A Curse“, das auch durch seine melodiösen Riffs zu überzeugen weiß, beibehalten und der dritte Streich, „Virally Yours“ , besticht durch seinen eingängigen Groove. Offenbar sind THE BLACK DAHLIA MURDER sich auch nicht zu schade, sich bei der Konkurrenz inspirieren zu lassen: Bei dem, sicherlich aus einem kultigen Horrorfilm stammenden, Sprachsample, das den Titeltrack des Albums ausklingen lässt, fühlt der Hörer sich unweigerlich an CHILDREN OF BODOM erinnert und das rund zwanzig Sekunden lange, von unverzerrten Gitarren getragene Outro zu „To A Breathless Oblivion“ erinnert stark an die ruhigeren Momente einer gewissen Bay-Area-Legende mit Anfangsbuchstaben „M“. Auch technisch macht man den Jungs aus Detroit so schnell nichts vor. Die zehn Songs von „Nocturnal“ bewegen sich allesamt auf höchstem technischem Niveau: Es regieren mehrstimmige, oft auch melodiöse Stakkato-Riffs, die stellenweise von eingängigen Schrammelpassagen abgelöst werden. Die Soli von Gitarrist Eschbach sind größtenteils eher kurz gehalten, fügen sich aber immer gut in die Songstruktur ein und wirken nie fehl am Platz. Zu beeindrucken weiß auch Trevor Strnad mit seinem fliegenden Wechsel zwischen, von Black Metal angehauchtem, Kreischen und mächtigen Growls, die bisweilen gar an CANNIBAL CORPSE erinnern.

Abschließend ist zu sagen, dass THE BLACK DAHLIA MURDER mit „Nocturnal“ ein astreines, modernes Death Metal Album geschaffen haben, das fast keine Wünsche offen lässt. Die fünf Detroiter gehen mit solch einer Spielfreude und einem derartigen Können zu Werke, dass das Zuhören zum Hochgenuss wird. Einzig die Abwechslung kommt ein wenig zu kurz, da die viel gepriesenen Stakkato-Riffs in so gut wie jedem Song eingesetzt werden und so gut sie auch sein mögen, irgendwann nutzen sie sich leider ab. Auch das durchgehend atemberaubende Tempo ist nicht nur positiv zu bewerten. Wenigstens zur Mitte des Albums hätte man einmal auf die Bremse treten dürfen, um das Hörerlebnis noch interessanter zu gestalten. Das ist aber auch wirklich alles, was man THE BLACK DAHLIA MURDER vorhalten könnte, denn in Sachen Atmosphäre, Spielfreude und Produktion stimmt hier alles. Anspieltipps sind das gewaltige „Everything Went Black“, das mörderisch groovende „Virally Yours“, das hymnische „Deathmask Divine“ sowie der Stampfer „Warborn“. Hörner nach oben für THE BLACK DAHLIA MURDER!

Trackliste:
01. Everything Went Black
02. What A Horrible Night To Have A Curse
03. Virally Yours
04. I Worship Only What You Bleed
05. Nocturnal
06. Deathmask Divine
07. Of Darkness Spawned
08. Climactic Degradation
09. To A Breathless Oblivion
10. Warborn
Spielzeit: 00:34:40

Line-Up:
Trevor Strnad - Vocals
Brian Eschbach - Guitars
Shannon Lucas - Drums
Bart - Bass
John Kempainen - Guitar
Thomas Meyns [Metalviech]
17.09.2007 | 12:20
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