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Cover von The Black Dahlia Murder -- Unhallowed
Band: The Black Dahlia Murder Homepage  Metalnews nach 'The Black Dahlia Murder' durchsuchenThe Black Dahlia Murder
Album:Unhallowed
Genre:Melodic Death Metal
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:16.06.03
CD kaufen:'The Black Dahlia Murder - Unhallowed' bei amazon.de kaufen
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Die Releases im thrashigen Göteborgdeathstyle in letzter Zeit nahmen ja wirklich überhand und man verliert auch so langsam den Überblick, wer denn nun wen kopiert oder versucht kopieren zu wollen. Darum möchte ich THE BLACK DAHLIA MURDER aus Detroit [Rock City??] auch etwas hervorheben, da es die Band mit ihrer Art schwedische Sounds mit amerikanischem Geprügel zu verbinden auf „Unhallowed“ selbiges schon geschafft hat, aber eine Unterstreichung von Positivem hat bislang noch keinem geschadet.

Kommen wir aber mal näher zum Inhalt des Longplayers.

Eingeleitet durch ein gesprochenes Intro von Sänger Trevor, in dem er angeblich aus einen Buch über Kannibalismus uns vorliest, was aber kein Schwein verstehen kann, da es durch einen Stimmenverzerrer gejagt wurde, geht’s recht flott mit dem ersten Song „Funeral Thirst“ los. Da zeigt sich auch gleich der sehr stark vom Göteborg-Style beinflusste Death/Thrash und Trevor´s Stimme ist auch nicht mehr so unverständlich und tief. Ganz im Gegenteil, krächzt er sich doch sehr angenehm black-metallisch auch durch die restlichen Songs. Nötige Abwechslung bringen seine wechselnden Grunzpassagen, die mich in Gedanken an die göttlichen und viel zu früh aufgelösten CARCASS schwelgen lassen. Die nötige Abwechslung und Geschwindigkeit an den Drums bringt Cory Grady mit, den man ruhig noch etwas besser unter die akkustische Lupe beim häufigeren Anhörens nehmen darf. Und öfters Anhören wird man „Unhallowed“ aufjedenfall, da besagte Mixtur aus Florida-Death und Göteborgmelodien für Kurzweiligkeit sorgt.
„Elder Misanthropy“ startet mit einem allzu typischen THE HAUNTED-Riff, wobei ich mir da nicht sicher bin, ob es nicht auf irgendeiner Zwitterscheibe schon zu hören ist. Daß es nicht zu sher abgekupfert rüberkommt, streute man ein grooviges „Abgestoppe“ ein, was dann auch an ihre Herkunft erinnert.
Den hymnischen Mittelteil von „The Blackest Incarnation“ möchte ich gerne noch hervorheben; wird er doch von einer super Ohrwurmmelodie geprägt, die sich in so einige Köpfe nisten sollte, aber wie es eben bei Ohrwürmern so ist, auch irgendwie, irgendwo, irgendwann schon gespielt worden ist.
So geht das eigentlich die ganze Scheibe durch. Solide Handwerkskunst gepaart mit feinfühligen Melodien und ausreichender Härte auf den Saiten wie auch im Gesang sowie die bei vielen Bands dieser metallischen Modeerscheinung vermissenden Blastbeats des Drummers lassen „Unhallowed“ als Fettauge auf der THE HAUNTED/ AT THE GATES-Suppe oben schwimmen.
Guten Appetit!

Trackliste:
01. Unhallowed
02. Funeral Thirst
03. Elder Misanthropy
04. Contagion
05. When The Last Grave Has Emptied
06. Thy Horror Cosmic
07. The Blackest Incarnation
08. Hymn For The Wretched
09. Closed Casket Requiem
10. Apex


Danny Jakesch [Trabi]
01.09.2003 | 00:06
Kommentare
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