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Cover von The Cold Existence -- Sombre Gates
Band: The Cold Existence Homepage The Cold Existence bei Facebook Metalnews nach 'The Cold Existence' durchsuchenThe Cold Existence
Album:Sombre Gates
Genre:Melodic Death Metal
Label:Kolony Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:13.03.09
CD kaufen:'The Cold Existence - Sombre Gates' bei amazon.de kaufen
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"Feste auffe Omme!"

Aus den Sonic Train Studios sind schon so einige Perlen hervorgegangen, als einer der [für mich] interessantesten Produktionen der letzten paar Jahre dürfte LORD BELIALs "Nocturnal Beast" oder MELECHESHs großartiges "Sphinx"-Monument gelten. Doch wer hat je schon von THE COLD EXISTENCE gehört, welche dieser Tage sogar schon zum dritten Mal bei Mister LaRocque ihren insgesamt dritten Langläufer eintrümmern? Da dies höchstwahrscheinlich nur eine Handvoll Eingeweihte sein dürften, "Sombre Gates" aber zu gut tönt, um großteils unbemerkt im Nichts zu verschwinden, hier eine kleine Werkbeschau.

Satte vierzehn Stücke haben hier ihren Platz gefunden; der Fokus liegt zwar offiziell auf melodischem Tod, jedoch wird hier wesentlich mehr als nur brave Idolenzitation geboten. Nebst der ungewohnt kalten, fast schon in Richtung Schwarzmetall guckenden, messerscharfen Produktion, die besonders den Sechssaitern zugute kommt, durchwandern die vier Schweden ein stilistisch recht weit gespanntes Feld: Angefangen bei orientalisch angehauchten Haupt-Arrangements NILEschen Ursprungs ["Ruins Of Despair", "Utopia"], eiskalt dargebrachter Brutalität [am allerdeutlichsten in "Wrath Of Sekhmet"] und bei weitem nicht sein Ende findend bei der überall aufspürbaren Tightness fährt das Göteborger Talfahrtskommando angenehm viele Geschütze auf, um einen bei Laune zu halten. Klar, einen Originalitätspreis riecht man hier keine zehn Meilen gegen den Wind [AT THE GATES und HYPOCRISY scheinen manchmal überdeutlich durch], allerdings schadet das dem Hörgenuss kaum - gut geklaut ist immer noch besser als schlecht selbst erfunden. Sicher, bei der Menge an Material haben sich einige Längen eingeschlichen, doch werden diese dezent von den vielen außerordentlichen Momenten überschattet.

Pauschales Schwarz/Weiß-Denken gibt es hier nicht, da "Sombre Gates" für eine Vielzahl von Geschmäckern vorgesorgt hat, sodass hier jeder, welcher in diesem Genre halbwegs bewandert ist, auf seine Kosten kommt. Hoffen wir mal, dass der Nachfolger mindestens genauso geschmackssicher tobt!

Trackliste:
01 - Oracle
02 - Heretic
03 - Corruption
04 - Purgatory
05 - Ruins Of Despair
06 - Apocalypse
07 - Spawn Of Evil
08 - Crawling
09 - The Hellfire
10 - Madness
11 - Utopia
12 - Seeds Of Aggression
13 - Forsaken
14 - Wrath Of Sekhmet
Spielzeit: 00:56:18

Line-Up:
Jan Sallander - Gesang, Gitarren
Thomas Backelin - Gitarren
Peter Lautsten - Bass
Joakim Antonsson - Schlagzeug
Michael Bambas [Micha]
10.02.2010 | 19:42
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