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Band: The Crestfallen Homepage  Metalnews nach 'The Crestfallen' durchsuchenThe Crestfallen
Album:Awake And Bleed
Genre:Melodic Death Metal
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:04.07.03
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Die Metal-Szene in und um Nürnberg herum beherbergt so einige Bands und obwohl ich selbst dieser entstamme, verliere ich manchmal den Überblick, wer denn jetzt schon wieder eine Band gegründet hat und welche Gruppe es nicht mehr gibt. THE CRESTFALLEN, die man von unzähligen Konzerten und ihren beinahe penedranten Aufklebern auf den Toiletten der gängigen Lokale her kennt, gehören dieser Szene an und das seit über 7 Jahren.
Jetzt haben die Jungs es auch geschafft, ihre melodisch-melancholischen Death Metal Songs in einem professionellen Studio auf Band bringen bzw. auf Glitzerscheiben brennen zu lassen.

Das Ergebnis lässt sich in erster Linie sehr schön anschauen, hat eine gewisse Nina Böckeler ein erdiges und wirklich professionell wirkendes Artwork entworfen, das man sogar in Form eines Digi-Packs den Fans geldbeutelfreundlich auf den Konzerten anbietet.
Nach einer trauernden Melodie, die das Intro bestimmt, geht es auch schon recht flott mit einer Doppelbasspassage los in Richtung Schweden. Von Nürnberg bis Stockholm sind es lustige 1300km, die wir auf „Awake And Bleed“ mit einem Abstecher in England absolvieren werden.
Wie komme ich jetzt auf England? [Na is doch klar; mit der Fähre, dem Flugzeug oder dem Zug ;)] Als englischen Bezug fällt mir der Hang zu Melancholie ala´ ANATHEMA auf, zwar nicht ganz so schwebend, aber charakterlich sind die Melodien an diese Band angelehnt.
Hinzu kommen die Parallelen zu alte AT THE GATES, nur hatten die Schweden damals schon einen besseren Schlagzeuger. Schlecht ist das Drumming zwar nicht, aber meiner Meinung nach etwas zu einfallslos und es könnte die Songs ruhig um ein paar Ecken noch etwas mehr antreiben.
Als Anspieltipp würde ich „The Release“ angeben, der mit über 5 min Spieldauer und seinen träumerischen Melodien keine Langeweile aufkommen lässt. Im Anschluss folgt mit „Far Away“ eine Art Trauermarsch für ausgeflippte Kruftenliebhaber. Hier ballert auch wieder so richtig die Doppelbass, leider bremst das Hi-Hat-Geplembel die Geschwindigkeit, wobei wir wieder bei der fehlenden Kreativität des Drummers wären. Bei „Not This Life“ legt man beinahe eine Dragsterstart hin, aber dann schwenkt man auch schon wieder in Midtempo um. Schade, könnte der Song doch so einiges an Geschwindigkeit wettmachen. Hier brillieren ein weiteres Mal die Riffs und Melodien der Saitenhexer, die auf der ganzen CD kompetent durch den Galle röchelnden Sänger Andinger tatkräftig unterstützt werden und an dem auch kein sonderlicher Schwachpunkt ausfindig zu machen wäre.

Am Ende bleibt ein Album, das einen Querschnitt aus der langjährigen Schaffensphase der Nürnberger zeigt und kurz über dem Durchschnitt der genreähnlichen Releases liegt, wobei der Sound insgesamt etwas zu dumpf rüberkommt. Auf den Geschmack Gekommene können sich die CD auf der Bandhomepage für magere 12€ [inklusive Porto und Verpackung!!!] bestellen oder die dortigen Auszüge einiger Songs antesten.

Trackliste:
01. Dreaming (Intro)
02. Awake And Bleed
03. Sempre Viva
04. The Release
05. Far Away
06. Revenge For Blood And Soul
07. Sun´s Lucky Sons
08. Not This Life
09. Dark Earth
10. We Hate Against
11. Passed Away (Outro)


Danny Jakesch [Trabi]
30.11.2003 | 23:30
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