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Band: The Crown Homepage  Metalnews nach 'The Crown' durchsuchenThe Crown
Album:Possessed 13
Genre:Death Metal
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:20.10.03
CD kaufen:'The Crown - Possessed 13' bei amazon.de kaufen
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„Possessed 13” – Album 6 von THE CROWN. Dabei scheint die als vermeintliche Unglückszahl verschriene Ziffer Programm zu sein: Im dreizehnten Jahr des Bestehens veröffentlichen die früher unter dem Namen CROWN OF THORNS bekannten Schweden dieses Album mit – na wer hätte es erraten? – genau, dreizehn neuen Liedern. Besetzungstechnisch ist hierbei am Mikrofon ein Wechsel gegenüber dem Vorgänger „Crowned In Terror“ zu verzeichnen: Ex - At the Gates - Fronter Tomas Lindberg hatte nach diversen internen Querelen seinen Posten zu räumen, um sogleich von seinem Vorgänger, dem ursprünglichen Sänger der Krone, Johan Lindstrand beerbt zu werden.

Ziemlich frisch und knackig tönen die bis dato aktuellsten Songs des skandinavischen Fünfers aus den Boxen: Nach einem kurzen, von Störgeräuschen geprägten, industrial-mäßigen Intro (scheint ja so langsam zur Mode zu werden…) wird mit „No tomorrow“ gleich wie besessen drauflos musiziert als gäbe es kein Morgen mehr und als wäre es erst gestern gewesen, dass sie mit ihrem bisher stärksten Album „Deathrace King“ auftrumpften. Dieser Opener lässt sofort darauf schließen, dass auch hier keine großartigen Experimente gemacht werden, sondern vielmehr THE CROWN in Reinkultur zu finden sein wird – und so ist es auch. Weiterhin wird der auf dem zuvor angesprochenen Output kreierte, irgendwo zwischen schnellem melodiösem, skandinavischen Death Metal und hartem Rock’n’Roll liegende Stil dargeboten. Dass es sich bei den hier spielenden Musikern um Vollprofis handelt, sollte ich eigentlich nicht erwähnen müssen und doch will ich das phänomenale Schlagzeugspiel von Janne Saarenpää, das einen schon beim über alles erhabenen Auftritt auf dem diesjährigen Summer Breeze den Atem raubte, lobend extra erwähnen.
Mit „Face of destruction / Deep hit of death“ (zu welchem ein VIVA-taugliches Video produziert wurde) geht es nach dem Opener in der gleichen rotzig-fulminanten Weise weiter, über „Deliverance“ (im Mittelteil mit einer kurz nach den Ägyptologen NILE klingenden Melodie versehen) und das stampfende „Cold is the grave“ wird man zur ersten Verschnaufpause des Albums geleitet - dem netten, ein wenig schleppenden Instrumental „Dream bloody hell“. Doch all zu lange gewähren uns die Herren keine Ruhe, mit „Morningstar rising“ und vor allem „Are you morbid?“ wird sofort wieder gnadenlos gemetzelt, selbstverständlich alles im schön melodisch unterlegten Rahmen. Bei „Bow to none“ und zum Teil auch dem darauf folgenden „Kill ‘em all“ (da war doch noch was…) wird dann der Fuß ein weiteres Mal ein wenig vom Gas genommen, nur um mit „Natashead overdrive“ und „Zombified“ (dem kürzesten Stück der Scheibe) den herbeigesehnten Höhepunkt des Albums zu erreichen. Danach beschehrt man der geneigten Hörerschaft durch das für THE CROWN-Verhältnisse mit sechs Minuten relativ lange Stück „Dawn of emptiness“ und dem zweiten langsam-schleppenden Instrumental „In memoriam“ noch einen im Vergleich zum Rest von „Possessed 13“ schon fast „besinnlichen“ Abgesang.

Mit diesem Album im Rücken sollten es THE CROWN eigentlich locker schaffen, sich in die Führungsetage des schwedischen Melo-Death-Betriebs hochzuarbeiten. Zu wünschen wäre es ihnen jedenfalls, da sie über die Jahre durchweg hochkarätige Alben veröffentlicht haben. Sie sind und bleiben eben die Deathrace Kings!


P.S.: Da das Ganze auch zusammen mit den beiden Uralt-Demos „Forget the light“ und „Forever heaven gone“ sowie einigen anderen, auf keinem Album so veröffentlichten Liedern als limitiertes Doppel zu einem moderaten Preis erscheint, kann man eigentlich vorerst nur zum Kauf dieser Edition raten…

Trackliste:
01. No tomorrow
02. Face of destruction / Deep hit of death
03. Deliverance
04. Cold is the grave
05. Dream bloody hell
06. Morningstar rising
07. Are you morbid?
08. Bow to none
09. Kill ‘em all
10. Natashead overdrive
11. Zombified
12. Dawn of emptiness
13. In memoriam


Sebastian König [sk]
27.10.2003 | 01:05
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