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Album:Daggers
Genre:Industrial, Metalcore, Modern Metal
Label:Nuclear Blast
Bewertung:3.5 von 7
Releasedatum:02.08.13
CD kaufen:'The Defiled - Daggers' bei amazon.de kaufen
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"Die Platte mit dem Dolch"

Die Londoner Jungs von THE DEFILED konnten bislang wohl mächtig Staub aufwirbeln [Königsbaby hin oder her]. Möglicherweise bedarf es derzeit nicht allzu viel, um in Sachen Heavy Metal, welcher Stilrichtung auch immer, in Great Britain gehörig Dampf zu entfachen. Wie auch immer, THE DEFILED bringen nun, nach ihrem 2011er Debüt „Grave Times“, ihre mit Spannung erwartete zweite Langrille mit dem Titel „Daggers“ [zu deutsch: Dolche] heraus.

THE DEFILED machen Musik, die irgendwo zwischen Modern Metal, Metalcore und Industrial angesiedelt ist. Moderne KORN, BRING ME THE HORIZON und auch, allein wegen der Imagepflege, eine Prise MARILYN MANSON passen so in das Gesamtbild, welches die Briten abgeben. Produziert wurde „Daggers“ von Jason Suecof [TRIVIUM, DEVILDRIVER, MOTIONLESS IN WHITE] im Audio Hammer Studio in Florida. So ein wenig merkt man der Platte an, dass sie statt im trüben London in der Sonne Floridas aufgenommen wurde. Was immerhin dem Sound der Band zugute kommt, denn ansonsten ist „Daggers“ nicht unbedingt das Album geworden, um die Weltherrschaft im metallischen Universum zu übernehmen. Zwar legt man mit „Sleepers“ richtig fesch los, eine moderne Metalnummer, die zwar keine wirklich neuen Erkenntnisse über den Sinn des Lebens bietet, sich aber dennoch relativ geschmeidig ins Hirn wälzt. Mit „Saints & Sinners“ wildert man, ein wenig Abwechslung schadet nie, ein wenig in heftigeren, um nicht zu sagen melodischen Death-Metal Gefilden. Ansonsten regiert überwiegend Schema F. In den Strophen wird meist gegröhlt, in den Refrains kommt dann wunderbarer Klargesang zur Geltung. Hübsch, aber nach vier bis fünf Songs ist das Thema aber ein wenig durch, wie ich finde. Fast in jedem Song finden sich Fragmente, die irgendwo schon mal untergekommen sind. Ist zwar nicht grundlegend verwerflich, bewahrt die Platte aber vor allzu großen Jubelarien meinerseits. Eine feine Ausnahme dieser Regel bietet das leider sehr weit am Ende platzierte „5 Minutes“. Ein plötzlich sanft daher schleichender Song, der vornehmlich von der Instrumentierung durch die gute alte Akustikgitarre lebt, der ebenfalls so ein wenig Spassfaktor herauskehrt und irgendwie versucht, den Schreiber bei Laune zu halten. Mit Erfolg, auch wenn man diese Nummer lediglich als kurzes Aufflackern dessen bezeichnen kann, was THE DEFILED eigentlich auf dem Kasten haben. Würden LIMP BISKIT oder eine ähnliche Combo diesen Track unters Volk schmeissen, dann wäre die nächste Million gesichert, da glaubt mal dran.

Wie gesagt, ob THE DEFILED mit dem, was sie hier im Angebot haben, letztendlich den britischen Heavy Metal zu alten Glanzzeiten zurück führen können, sei mal dahin gestellt. Ich denke, die Typen haben mehr drauf, als es „Daggers“ erahnen lässt. Ein paar ordentliche Songs, aber auch zuviel Leerlauf, der aus der Masse all der anderen gefühlt millionenfach vertretenen Bands dieser Art nicht wirklich heraus sticht. Aber gut Ding will ja vermeintlich Weile haben, so lautet bekanntermaßen die berühmte alte Bauernregel.

Trackliste:
01. Sleeper
02. Unspoken
03. Saints And Sinners
04. As I Drown
05. Porcelain
06. New Approach
07. Fragments of Hope
08. The Infected
09. The Morning After
10. Five Minutes
11. No Place Like Home
Spielzeit: 00:44:39

Line-Up:
Stitch D - Vocals, Guitar
The AvD - Keyboards, Programming
Aaron Curse - Guitar
Vincent Hyde - Bass
Needles - Drums
Frank Wilkens [Fränky]
26.07.2013 | 16:45
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