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Cover von The Devil's Blood -- The Time Of No Time Evermore
Band: The Devil's Blood bei Facebook Metalnews nach 'The Devil's Blood' durchsuchenThe Devil's Blood
Album:The Time Of No Time Evermore
Genre:Psychedelic, Rock
Label:Ván Records
Bewertung:6.5 von 7
Releasedatum:11.09.09
CD kaufen:'The Devil's Blood - The Time Of No Time Evermore' bei amazon.de kaufen
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"Hail Satan und fette Beute!"

Oft erscheint ein Newcomer auf der Bildfläche und verschwindet genauso schnell, wie er aufgetaucht ist. Im Falle THE DEVIL'S BLOOD ist dies nicht der Fall. Schon seit 2007 machen die Niederländer auf sich aufmerksam. Erst mit einem grausam, aber ästethisch und authentisch wirkend, produzierten Demo, dann einer kultigen 7“ und kurze Zeit später mit einer EP, die den Stein vollends ins Rollen brachte. Das Debüt „The Time Of No Time Evermore“ steht nun zwei Jahre später endlich auf der Schwelle und hält, was all die Vorgänger versprochen haben – und das endlich im Langspielformat!

Musikalisch unterscheidet sich die erste vollwertige Scheiblette der Truppe um die Geschwister SL und F [zum Glück] überhaupt nicht von den vorangegangenen Veröffentlichungen. Noch immer regiert bei des Teufels Blut 60er/70er Psychedelic Rock mit schwer okkultem Anstrich und einem vollkommen offenkundigen Hang zum Satanismus. Was dabei herumgekommen ist, ist erneut Geniestreich der dunklen Kunst zu werten. Ein in sich absolut stimmiges Album, das mit schnelleren, ruhigeren und mystischeren Songs aufwartet – einer spannender als der andere und alle mit der gespenstischen Atmosphäre zwischen Absinth, LSD, Opferritualen und Sektenmorden [Charlie, don't surf...!]. Nachdem auf der mittlerweile sündhaft teuren 7“ [um die 100 Euro für die Erstauflage] bereits „The Graveyard Shuffle“ ein neues Soundgewand erfahren durfte, werden auch auf „The Time Of No Time Evermore“ zwei Songs des Demos aufpoliert – ein Schelm, wer Böses dabei denkt, denn „Christ Or Cocaine“ und „The Anti-Kosmik Magick“ endlich mit einer ordentlichen Produktion hören zu können, dürfte so manchen Anhänger glücklich stimmen – abgesehen davon, dass sie diese „Frühwerke“ in den Rest der Songs perfekt einpassen [oder andersrum.]. Weiterhin sollte vor allem die schon-fast-Ballade „Angel's Prayer“ das Bundesverdienstkreuz für unglaublich intensive Gänsehaut-Garantie verliehen bekommen – die Melodie zum schmelzen, der Gesang zum Niederknien und der Text zum Kirchen anzünden! Der Rock, der Staub und eben der Totenschädel bei Kerzenschein, sind die Zutaten, die bei TDB groß geschrieben und bei jedem einzelnen Song bis ins Detail zelebriert werden, dass man diese Musik so sehr fühlen kann, wie kaum eine andere – viel mehr muss an dieser Stelle eigentlich nicht mehr gesagt werden.

Der „langsame“ Weg des Aufbaus, den THE DEVIL'S BLOOD gewählt haben, funktioniert und zeigt mit diesem bereits dritten bzw vierten Höhepunkt der Karriere [prinzipiell kann bei TDB alles veröffentlichte als Höhepunkt gewertet werden], wieviel Substanz diese Band wirklich hat. Hier hat man es nicht mit einer Eintagsfliege zu tun, sondern mit Musik mit Herz, die gar nichts anderes sein will. Ganz großes Lob – so eine Band findet man einmal in 50 Jahren!

Trackliste:
01. The Time Of No Time
02. Evermore
03. I'll Be Your Ghost
04. The Yonder Beckons
05. House Of 10.000 Voices
06. Christ Or Cocaine
07. Queen Of My Burning Heart
08. Angel's Prayer
09. Feeding The Fire With Tears And Blood
10. Rake Your Nails Across The Firmamen
11. The Anti-kosmik Magick
Spielzeit: 00:54:35

Line-Up:
SL – Guitar
F. The Mouth Of Satan – Vocals
Markus Jakob [shilrak]
11.09.2009 | 11:00
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