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Cover von The Devin Townsend Band -- Synchestra
Band: The Devin Townsend Band Homepage  Metalnews nach 'The Devin Townsend Band' durchsuchenThe Devin Townsend Band
Album:Synchestra
Genre:Alternative, Ambient, Neo-Thrash, Prog-Metal, Rock
Label:InsideOut
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:27.01.06
CD kaufen:'The Devin Townsend Band - Synchestra' bei amazon.de kaufen
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"Musik fürs neue Jahrzehnt"

Der kanadische Workaholic DEVIN TOWNSEND meldet sich nicht mal ein Jahr nach Veröffentlichung der letzten SYL-Scheibe zurück und bricht mal wieder sämtliche Konventionen, die Genf jemals hervorgebracht hat. Man ist von dem verrückten Professor, wie er ja gerne das eine oder andere Mal genannt wird, ja einiges gewöhnt aber auch hartgesottene Townsend-Fans werden an seinem neuen Output „Synchestra“ eine Zeit lang zu kauen haben, bis sich ihnen das komplette Ausmaß dieser Klangwelten erschließt. War die Vorgänger-Platte noch leicht zugänglich, ja schon fast poppig, besinnt sich Devin wieder auf seine abgefahrenen Momente zurück und liefert ein Soundbild der ganz besonderen Sorte ab.

Gilt STRAPPING YOUNG LAD für Herrn Townsend (und für viele seiner Hörer) als Ventil um den ganzen Frust einfach mal hinaus zu brüllen, respektive einfach mal den angestauten Druck abzulassen, so wirkt der neuste Silberling in die genau entgegengesetzte Richtung. Wenn man „Synchesrta“ lauscht, kann sich so etwas wie Wut gar nicht erst aufbauen, denn man wird einfach schnell von der einen in die andere Richtung geschoben und man weiß beim ersten Mal gar nicht so recht, wie einem geschieht.

Die Dreier-Anfangs-Combo „Let It Roll“, „Hypergeek“ und „Triumph“ beginnt mit einer leisen Lagerfeueratmosphäre, in der Devin seiner glockenklaren Stimme freien Lauf lässt. Begleitet wird er durch eine Akustikgitarre und Pianoklängen, bis der Übergang zu „Hypergeek“ auftaucht, der ganz unvermittelt, ja fast lieblich verspielt, einem auf einer Blumenwiese entgegen kommt, bis auf einmal das große Donnerwetter in Form eines fetten und fiesen Breaks einem die Schamesröte ins Gesicht knallt. Der „Triumph“ ist geboren.

Also manchmal frage ich mich ja wirklich, auf was DEVIN TOWNSEND eigentlich hinaus möchte. Auf der einen Seite hat er eben STRAPPING YOUNG LAD, seinen fiesen Bastard, der ungezogen und völlig hyperaktiv in der Pampa rumeiert und jedes Lebewesen niederschreit, was ihm entgegen kommt, ganz getreu dem Motto „Nach mir die Sinnflut“. Dann wiederum hat er eben sein Soloprojekt, welches in keine Schublade dieser Welt gesteckt werden kann und einfach so komplett völlig anders ist als das, was er mit SYL macht.

Beide Bands sind wie Ying und Yang. Ohne SYL würde es die Soloscheiben von Devin nicht geben und umgekehrt. Ohne seine Wutanfälle würde seinen positiven Liedern nicht die Bedeutung zugemessen werden, die sie verdienen. Ohne den hasserfüllten kleinen Bösewicht würde es nicht den verträumten Poeten geben. Ohne Satan würde es Gott nicht geben und genau so ist mit der neuen Scheibe vom Kanadier. Hätte es STRAPPING YOUNG LADs „Alien“ nicht gegeben, würde dieses Review auch nicht existieren. Würde es das Wort Synergie nicht geben, Devin hätte es erfunden.

„Synchestra“ ist ein schwieriges Album aber genau das macht die Sache so spannend und faszinierend zugleich. Zwar gilt für mich nach wie vor „Terria“ als das Devin Townsend-Album schlechthin aber nach dem eher mittelprächtigen „Accelerated Evolution“ ist „Synchestra“ ein großer Schritt in die richtige Richtung.

Trackliste:
1. Let It Roll
2. Hypergeek
3. Triumph
4. The Baby Song
5. Vampolka
6. Vampira
7. Mental Tan
8.Gaia
9. Pixillate
10. Judgement
11. A Simple Lullaby
12. Sunset
13. Notes From Africa
14. Sunshine & Happiness

+

1.The Devin Townsend Band playing live in Studio (Bonus-DVD)


Lorenz von König [LvK]
20.01.2006 | 11:11
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