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Album:Kartika [2 CD]
Genre:Doom Metal, Gothic Metal, Progressive
Label:Off Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:13.02.09
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"Mal mit der Ruhe!"

„Kartika“ ist nun schon das dritte Album der Doom/Gothic Metal-Band THE ETERNAL. Es handelt sich dabei übrigens um THE ETERNAL aus Australien und nicht aus Österreich. Die ersten beiden Scheiben sind dem Redakteur nicht geläufig, also kann man ganz unbefangen an „Kartika“ herangehen.

Gleich einmal vorweg, THE ETERNAL machen es hier ihren Zuhörern nicht leicht. Hier gibt es keine zuckersüßen Gothic-Balladen oder sonst etwas in der Richtung. Schwermut heißt das Zauberwort. Es lässt sich nicht leugnen, dass man durchaus gewisse Anleihen am Gothic-Metal heraushören kann, aber auch die Doom und Progressive Anteile sind ganz klar vorhanden. Was bei dieser Mischung herauskommt, ist ein höchst anspruchsvolles Album, welches vor allem durch die großartigen Vocals von Sänger Mark Kelson und die schleppenden Melodien überzeugen kann. Weitestgehend klischeefrei spielt man sich durch zwölf reguläre Songs, die alle zusammen immerhin über eine Stunde gehen. Wie schon erwähnt, keine leichte Kost. Wenn man sich und dem Album allerdings Zeit gibt, dann wird man immer neue Facetten entdecken und die Scheibe wird immer weiter wachsen. So gibt es mit „Sunshine“ eine wunderbare Ballade, die meiner Meinung nach der beste Track von „Kartika“ ist – herrlich melancholisch und ruhig. Die restlichen Tracks bewegen sich meistens im Mid-Tempo und kommen aber, wie schon erwähnt, sehr schleppend daher. Langsamkeit wird hier groß geschrieben – das soll man allerdings nicht negativ verstehen. THE ETERNAL wissen, was sie machen und können genau dadurch überzeugen. Für manche Hörer mag „Kartika“ etwas schwer zugänglich sein, aber wenn man sich eingehört hat, dann hat man hier ein kleines Kleinod der Metal-Szene gefunden. Trotzdem ist natürlich nicht alles Gold, was glänzt. Hin und wieder wirken die Tracks etwas zu lange, manches könnte man durchaus etwas kompakter machen. Deshalb wirkt das Album am Anfang auch etwas sperrig und braucht seine Zeit. Aber das soll kein Hindernis sein, wenn man sich die Scheibe zulegen will. Zu den zwölf normalen Tracks kommen übrigens noch sechs weitere dazu, die man auf einer Bonus CD findet. Es handelt sich dabei um vier unveröffentlichte Demo-Songs und zwei Remix-Songs von Liedern auf dem aktuellen Album. Gegen die Demo-Songs gibt es nichts einzuwenden, die teilweise auch eine etwas rauere und schnellere [!] Seite von THE ETERNAL offenbaren. Die Remix-Songs, nun ja, sie sind halt, was sie sind. Sie sind ganz nett anzuhören, aber prinzipiell bevorzuge ich die echten Songs.

Damit kommen wir auch schon zum Ende des Reviews. Dafür, dass dem Redakteur die Australier nicht geläufig waren, haben sie es geschafft, ihn ganz schön zu beeindrucken. Und man darf sich auch darüber freuen, dass es kein Klischee-Gothic-Metal ist, sondern, dass THE ETERNAL hier etwas Eigenes geschaffen haben, was hoffentlich auch zum gewünschten Erfolg führen wird.

Trackliste:
01. Silence
02. Without Reason
03. Lost Our Way
04. Self Inflicted
05. Blood
06. A Pale Reflection
07. Sunshine
08. Illuminate
09. Walk Beside You
10. Kartika
11. Means For An Ending
12. Brighter Day

Bonus-CD:
01. Frozen Sun [Unveröffentlichtes Demo]
02. July [Unveröffentlichtes Demo]
03. Inside The Grey [Unveröffentlichtes Demo]
04. Last Embrace [Unveröffentlichtes Demo]
05. Inflicted Self [Self Inflicted Remix]
06. Blood [Draconian Drone/Dark Insight Remix]
Spielzeit: 01:35:32

Line-Up:
Mark Kelson - Guitar, Vocals
Terry Vainoras - Guitar
Chris Stevenson - Keyboards
Dave Langlands - Bass Guitar
Marty O'Shea - Drums

Gastmusiker:
Emily A. Saaen - Gastvocals
Duncan Patterson - Mandolin
Nicholas Albanis - Hammered Dulcimer
Lincoln Bowen - Guitars
Luke Fazakerley - Eastern Drum
Mark Kelson - Backing Vocals, Pipa & Mellotron
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
14.04.2009 | 22:09
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