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Cover von The Exploding Eyes Orchestra -- I
Band: The Exploding Eyes Orchestra Homepage  Metalnews nach 'The Exploding Eyes Orchestra' durchsuchenThe Exploding Eyes Orchestra
Album:I
Genre:Psychedelic, Retro Rock
Label:Svart Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:26.06.15
CD kaufen:'The Exploding Eyes Orchestra - I' bei amazon.de kaufen
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"[Jess + 6] – 2 = Hammeralbum"

Irgendwie mutet es schon etwas seltsam an, dass – nachdem sie unter dem Namen JESS AND THE ANCIENT ONES gerade mal ein Album und eine EP veröffentlicht haben – fünf der insgesamt sieben Musiker der Band erst mal mit einem anderen Betätigungsfeld weitermachen. Andererseits ist es vermutlich auch einfach Ausdruck absoluter künstlerischer Integrität, dass sie es sich nicht zu einfach machen und diese Aufnahmen ebenfalls unter dem bereits bekannten Banner laufen lassen, sondern dafür THE EXPLODING EYES ORCHESTRA aus der Taufe gehoben haben.

Aber auch wenn Bandleader Thomas Corpse – alias Tommi H. – diesen Schritt allein deshalb als nötig ansah, da die Musik seiner Aussage nach nicht zur Hauptband gepasst hätte, so liegen zumindest stilistisch nicht gerade Welten zwischen den beiden Formationen. Denn auch THE EXPLODING EYES ORCHESTRA haben sich voll und ganz dem Psychedelic- und Retro Rock verschrieben und da Sängerin Jess [hier: Jasse S.] bei beiden Bands den Gesang beisteuert, sind die Unterschiede wirklich marginal. Und noch eine Gemeinsamkeit gibt es, denn auch in puncto Songwriting bleibt das Qualitätslevel auf dem selben hohen Niveau. Mit „The Smoke“ geht es flott los und durch seine prägnante Orgel lässt der Song zumindest stellenweise Erinnerungen an THE DOORS oder IRON BUTTERFLY aufkeimen. Die folgende Ballade „Crazy Heart“ ist deutlich entspannter und weiß mit schönen Gitarrenmelodien und einem bockstarken Horn-Arrangement zu begeistern, bevor in „My Father The Wolf“ die Orgel wieder in den Vordergrund tritt. Das im Zeitlupentempo daherschleichende „Drawing Down The West“ ist dann der erste weniger spektakulärere Track, wobei sich andererseits gerade durch die zumeist spartanische Instrumentierung Frontfrau Jasse S. hier mal schön in den Vordergrund spielen und ihr ganzes Können zeigen kann. Anschließend folgt das Highlight des Albums: Aus einem leicht nervigen Feedback-Intro bahnt sich das treibende „Two-Zero 13“ seinen Weg und zwingt einem nicht nur seinen unwiderstehlichen Groove auf, sondern hat auch noch den Refrain im Gepäck, der einem von Anfang an am besten im Ohr bleibt. „Black Hound“ gönnt sich erst ein dreiminütiges Spoken Word-Intro, bevor es mal los geht, wobei der Track andererseits überhaupt nie so richtig aus dem Quark kommt. Schließlich kommt mit „Farewell To All-In-One“ noch mal eine psychedelische Ballade, die ein wirklich sehr gutes Album zu einem tollen Ende bringt.

Für all jene, die dem derzeit so angesagten Retro-Sound, der sich aus Doom, Psychedelic und/oder Blues speist und der ja auch gerne mal von weiblichem Gesang veredelt wird [wie z.B. JEX THOTH, JESS AND THE ANCIENT ONES, LUCIFER, aber auch BLUES PILLS], nicht völlig abgeneigt sind, ist „I“ eine absolute Pflichtangelegenheit. THE EXPLODING EYES ORCHESTRA haben mit ihrem Debüt ein Album vorgelegt, dass wirklich extrem stimmig ist und kaum besser sein könnte. Man darf schon jetzt sehr auf den Nachfolger gespannt sein, der ebenfalls bereits fertig ist und Anfang 2016 erscheinen soll.

Trackliste:
01. The Smoke
02. Crazy Heart
03. My Father The Wolf
04. Drawing Down The West
05. Two-Zero 13
06. Black Hound
07. Farewell To All-In-One
Spielzeit: 00:41:15

Line-Up:
Jasse S. - Vocals
Jussi S. - Drums
Jarkko L. - Bass
Timo K. - Keyboards
Tommi H - Guitars
Timo Beisel [kaamos]
21.06.2015 | 21:45
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