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Cover von The Few Against Many -- Sot
Band: The Few Against Many bei Facebook Metalnews nach 'The Few Against Many' durchsuchenThe Few Against Many
Album:Sot
Genre:Death Metal, Melodic Death Metal
Label:Pulverised Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.10.09
CD kaufen:'The Few Against Many - Sot' bei amazon.de kaufen
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"Alle gegen alle!"

THE FEW AGAINST MANY sind die neue Truppe des früheren SCAR SYMMETRY-Sängers Christian Älvestam, der hier für Gitarre und Gesang gleichermaßen verantwortlich zeichnet. Und obgleich der Bandname eher nach Beliebig-Core aussieht und man sich unter dem schwedischen Titel „Sot“ [Ruß] gleichsam alles und nichts vorstellen kann, hat es diese Scheibe ziemlich in sich.

Das banale vorweg: Mit den größtenteils in schwedischer Sprache verfassten und gegrowlten Texten beweisen THE FEW AGAINST MANY eindrucksvoll, dass es ab einer gewissen Gebrüllsintensität absolut wumpe ist, in welcher Sprache da gewütet wird. Es klingt halt nach Death Metal, verdammt!
Dies lässt sich auch für die Songs auf „Sot“ sagen, allerdings ist das „aber“ nicht weit. Brutaler, nicht ausschließlich schwedischer Death Metal bildet das Grundgerüst für den Sound von THE FEW AGAINST MANY. Aufgepeppt wird die Angelegenheit mit orchestralen Elementen und ein paar Synthies und Chören. Das liest sich nun leider langweiliger, als es tatsächlich klingt. Irgendwie gelingt nämlich den fünf Nordlichtern mit „Sot“ ein energiegeladener Bastard aus neueren BELPHEGOR, WALTARI zu „Yeah!Yeah!Die! Die!“-Zeiten und IN FLAMES wie sie verdammt nochmal wirklich zu klingen hätten. Der Schwung und die brachiale Kompromisslosigkeit der Terrorziegen aus Österreich verbindet sich mit dem finnischen Sinn für Irrsinn und Dramatik – das alles mit der Eingängigkeit der Göteborger Weltstars. Und, das darf man nicht auslassen, auf musikalisch reichlich hohem Niveau, packend, spannend und düster.

Damit sollte dann eigentlich auch schon genug gesagt sein, um euch neugierig zu machen. Das Leute von KATATONIA und DARK TRANQUILLITY an der Scheibe beteiligt waren eignet sich natürlich für Namedropping im Sinne der Plattenindustrie, lenkt aber an und für sich nur vom Wesentlichen ab. Das Wesentliche ist, dass ihr euch von den manischen, unaufhaltsamen Brachialperlen auf „Sot“ schnellstens ein eigenes Bild machen solltet - „Bränd Mark“ und „Skapelsens Sorti“ eignen sich hervorragend dazu!

Trackliste:
01. Hädanfärd
02. Bränd mark
03. Blod
04. Skapelsens sorti
05. Sot
06. Abider
07. Heresi
08. One with the shadow
Spielzeit: 00:36:04

Line-Up:
Jani Stefanovic - Schlagzeug
Anders Edlund - Bass
Christian Älvestam - Gesang, Rhythmusgitarre
Patrik Gardberg - Sologitarre
Pär Johansson - Hintergrundgesang
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
16.10.2009 | 13:33
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