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Cover von The Foreshadowing -- Second World
Band: The Foreshadowing Homepage The Foreshadowing bei Facebook Metalnews nach 'The Foreshadowing' durchsuchenThe Foreshadowing
Album:Second World
Genre:Dark Metal, Doom Metal, Gothic Metal
Label:Cyclone Empire
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:20.04.12
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"Melancholie aus Italien Teil Drei"

Aus Italien kommen nur Spaghetti, oskarreife Fußballspieler und kitschiger Power Metal? Falsch! THE FORESHADOWING beweisen bereits seit mehreren Jahren, dass aus dem sonnigen Stiefelland noch mehr kommt als Lieder über Drachen und Elfen. Die fünf Musiker verschreiben sich seit jeher dem melancholischen Doom-Metal mit leichter Gothic-Schlagseite, wie man es etwa von modernen KATATONIA kennt und veröffentlichen dieser Tage ihr drittes Album „Second World“.

Im Gegensatz zu den Vorgängern verändert sich so gut wie gar nichts, die fünf Römer halten nach wie vor die Düsterflagge ohne Klischee empor und überzeugen mit wunderschöner Tristesse. Der Opener „Havok“ gibt sich dabei überraschend kräftig mit energiereichen Gitarren, ohne natürlich die traurig-erhabenen Melodien zu vernachlässigen. Bereits hier zeigt sich, dass Sänger Marco Benevento in absoluter Topform ist. Seine tiefe, markante Stimme verleiht der Apokalypse seine Düsternis, schmiegt sich passend an die vielschichtigen Kompositionen an und jagt eine Gänsehaut nach der Anderen über die Haut der Zuhörer. Dabei verbleiben die Italiener überwiegend im gemächlichen Tempo, kurzzeitig wie etwa im oben genannten Opener oder im mittig platzierten „Aftermaths“ drücken sie dennoch ein wenig aufs Gaspedal. Doch in der Norm baut man lieber auf eine dichte Atmosphäre, hervorgerufen durch die gelungene Instrumentierung samt grandioser Gesangsleistung. „Second World“ benötigt trotzdem den einen oder anderen Durchlauf bevor es letztendlich zündet, hinter dem stimmigen Eindruck steckt ein komplexes Grundkonstrukt, das zunächst geknackt werden will. Sobald dies erledigt ist, kann man die zahlreichen Details wie die hoffnungsvoll wirkenden Leads des Titeltracks, die Sakral-Chöre von „Noli Timpere“ oder die unglaublich dichte Melancholie eines „Colonies“ genießen.

THE FORESHADOWING haben mit „Second World“ ein für alle Mal bewiesen, dass sie keine Eintagsfliege im melancholischen Gothic Doom Bereich sind. Dank ihrem begnadeten Sänger und ihrem Händchen für depressiv-schöne Kompositionen spielen sie sich in die erste Liga. Nach mehreren Durchgängen überzeugen dann auch noch die Details und sorgen für eine gewisse Langzeitwirkung. Die Nähe zu KATATONIA ist mit Sicherheit nicht komplett ab zu streiten, dennoch ist die Musik des Quintetts eigenständig genug, um für sich selbst zu stehen. Komplett Kitsch und Klischee-frei erhaschen sich THE FORESHADOWING ihre beeindruckenden 5,5 Punkte.

Trackliste:
01. Havoc
02. Outcast
03. The Forsaken Son
04. Second World
05. Aftermaths
06. Ground Zero
07. Reverie Is A Tyrant
08. Colonies
09. Noli Timere
10. Friends Of Pain
Spielzeit: 00:56:30

Line-Up:
Marco Benevento - vocals
Alessandro Pace - guitars
Andrea Chiodetti - guitars
Francesco Sosto - keys & backing vocals
Jonah Padello - drums
Nico Carvalho [Champ]
06.05.2012 | 22:00
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