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Cover von The Funeral Pyre -- Vultures At Dawn
Band: The Funeral Pyre Homepage The Funeral Pyre bei Facebook Metalnews nach 'The Funeral Pyre' durchsuchenThe Funeral Pyre
Album:Vultures At Dawn
Genre:Black Metal, Melodic Black Metal, Melodic Death Metal
Label:Prosthetic Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:24.09.10
CD kaufen:'The Funeral Pyre - Vultures At Dawn' bei amazon.de kaufen
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"Von Grauen und Geiern"

Mit „Vultures At Dawn“ legen die Kalifornier von THE FUNERAL PYRE das mittlerweile vierte Full-Length-Werk ihrer überwiegend schwarzmetallisch orientierten Klientel ans kalte Herz.

Waren die beiden Vorgänger „The Nature Of Betrayal“ und „Wounds“ eher Grenzgänger zwischen melodischem Death Metal und Black Metal, so hat sich der Fünfer aus La Habra mittlerweile – wie auf der letztjährigen „December“-EP bereits angedeutet - noch mehr seiner schwarzen musikalischen Wurzeln besonnen, denn bereits mit dem titelgebenden „Vultures“ schallt dem geneigten Hörer depressiv-destruktiver, aber nach wie vor melodischer Black Metal mit Blastbeats, flirrenden Leads und vor Misanthropie nur so triefenden Vocals entgegen.
Auch die folgenden Tracks schlagen tief in dieselbe Kerbe, was auf Albumlänge zwar etwas auf Kosten der Abwechslung geht, allerdings rein gar nichts an der präsentierten Qualität ändert, denn die Kalifornier wissen durchaus dezidiert, wo sie hin wollen.
Lediglich die - nach wie vor - durchaus existenten Melodien sind nicht mehr ganz so offensichtlich ins Songwriting integriert. Stattdessen findet sich eine nachgerade omnipräsente und ziemlich Doom-affine Melancholie, um nicht zu sagen: Verzweiflung, die sich mit der ansonsten vorherrschenden Abscheu gut vermischt [wie bei „Monolith“ mit DANZIG-Solo], was fast zwangsläufig diverse Tempowechel zwischen Black Metal-Raserei [„Blistered Hands“, „To Watch The Earth Rot“ oder das hypnotisch riffende „Seeking Flesh And Bone“] und kriechendem Doomgeschlurfe [wie das z.T. Post-Black Metal-lastige „Personal Exile“] nach sich zieht.
Mit dem abschließenden „Clarity Of Time“ klingt dann zwar wieder etwas mehr Melodie an, aber auch hier lassen binnen kurzem das Gekessel von Alex Hernandez und John Strachans Gegeifer nur wenig Hoffnung aufkeimen.

Eine trockene, zurückgenommene Produktion und das monochrom-reduzierte Artwork spiegeln die Stimmung dieses Albums trefflich wider. Sonderlich leicht verdaulich ist „Vultures At Dawn“ damit zwar nicht geraten, aber das dürfte auch nicht unbedingt die Intention von THE FUNERAL PYRE gewesen sein, die hiermit ein gelungen misanthropisches Stück doomigen Schwarzmetalls auf eine Welt loslassen, die ja letztlich nichts anderes verdient...

Trackliste:
01. Vultures
02. Destroying Gods
03. Monolith
04. Blistered Hands
05. Personal Exile
06. Seeking Flesh And Bone
07. To Watch The Earth Rot
08. Clarity Of Time
Spielzeit: 00:44:38

Line-Up:
John Strachan - Vocals
James Joyce - Guitar
Justin Garcia - Guitar
Adam Campbell - Bass
Alex Hernandez – Drums
Dirk Konz [dkay]
18.09.2010 | 22:23
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