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Reviews von The Gates Of Slumber
CD Review: The Gates Of Slumber - The Wretch
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Cover von The Gates Of Slumber -- Hymns Of Blood And Thunder
Band: The Gates Of Slumber Homepage The Gates Of Slumber bei Facebook Metalnews nach 'The Gates Of Slumber' durchsuchenThe Gates Of Slumber
Album:Hymns Of Blood And Thunder
Genre:Doom Metal, Heavy Metal
Label:Rise Above Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:02.10.09
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"Titten, Blut und Doom!"

Wer sich mit Doom Metal ein wenig auseinandergesetzt hat, wird mit einiger Sicherheit auch schon den Namen THE GATES OF SLUMBER aufgeschnappt haben. Das US-amerikanische Trio, dieser Tage bestehend aus Karl Simon, Jason McCash und Bob Fouts, steht seit seiner Gründung Ende der 90er Jahre für kompromisslosen Doom Metal, durchsetzt mit allerhand klassischem Heavy Metal. Und um eines gleich vorwegzunehmen: Genau dies gilt auch für die neue Langrille „Hymns Of Blood And Thunder“.

Mit den treibenden und ausnehmend flotten Stücken „Chaos Calling“ und „Death Dealer“ eröffnen die drei Bärtigen den Reigen. Klassisches Power-Chord-Riffing und donnerndes Schlagzeug, dazu passend verwaschener, herausgeschnodderter Gesang – THE GATES OF SLUMBER beginnen ihr viertes Werk eindeutig mit den „Blood and Thunder“-Stücken. Das hat schon seinen Charme, doch eines fehlt hier noch, nämlich die Hymnenhaftigkeit. Die setzt ein, sobald die Geschwindigkeit etwas gedrosselt wird. „Beneath The Eyes Of Mars“ und „The Doom Of Aceldama“ zeigen deutlich, wo diese Band ihre Stärken hat. Sobald THE GATES OF SLUMBER den Riffs etwas Raum zum Atmen geben und die Geschwindigkeit ins untere Midtempo oder tiefer drosseln setzt es epische Heavyness, verwoben mit wunderbaren Hooklines und Gesangslinien zum Niederknien. ST VITUS und TROUBLE treffen auf IRON MAIDEN, so könnte man es auch umschreiben. Dazu gesellen sich, neben kurzen akustischen Einsprengseln und dezenten Keyboardeinsätzen, auch herrlich quietschende, kreischende Klischee-Metal-Soli, die zum Sound von THE GATES OF SLUMBER passen wie der Kettenfäustling auf die schillernde Poser-Sonnenbrille. Nämliches gilt natürlich auch für das in seiner Ästhetik an RUNEMAGICK erinnernde Cover – Schwerter, Hörnerhelm, Titten, Muckis und Mord in ihrer geschmackvollsten Form. Überraschend wirkt in diesem Kontext die kurze Akustikballade „The Mist In The Mourning“ mit klagendem Gesang aus Männer- wie Frauenkehlen – im Kontext der dem heiligen Metall ebenso wie dem wuchtigen Groove verpflichteten übrigen Stücke allerdings eine gelungene Abwechslung.

THE GATES OF SLUMBER sind sich selbst absolut treu geblieben und liefern mit „Hymns Of Blood And Thunder“ insgesamt ein Hammeralbum ab. Hauptsächlicher Kritikpunkt an dieser Scheibe bleiben die zwei seltsam unausgegorenen Einleitungsstücke, aufgrund derer „Hymns Of Blood And Thunder“ erst bei Titel drei so richtig anzufangen scheint. Das drückt die Gesamtwertung natürlich leicht, andererseits bleiben von den 53 Minuten immer noch gut 40 über, die man als Doomer auf alle Fälle abfeiern muss!


Trackliste:
01. Chaos Calling
02. Death Dealer
03. Beneath the Eyes of Mars
04. Doom of Aceldama
05. Age of Sorrow [Instrumental]
06. Bringer of War
07. Descent into Madness
08. Mist in the Mourning
09. Iron Hammer
10. Blood and Thunder
Spielzeit: 00:53:32

Line-Up:
Karl Simon - Gitarre, Gesang, Keyboard
Jason McCash - Bass, Keyboard
"Iron" Bob Fouts - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
30.09.2009 | 19:35
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