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Band: The Ghost Rockets bei Facebook Metalnews nach 'The Ghost Rockets' durchsuchenThe Ghost Rockets
Album:The Ghost Rockets
Genre:Alternative, Hard Rock, Stoner Rock
Label:Dancing In The Dark Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:27.11.09
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"Schweineraketen ins Radio!"

THE GHOST ROCKETS kommen aus Schweinfurt, einer Stadt, die ich noch nie besucht habe, deren Name mich aber seit Kindertagen in infantile Begeisterung stürzt. Kann ein Ort [abgesehen von Elend, Sorge, Ziegenheim und Köterende] cooler heißen? Da auch der Bandname sowie die Aufmachung des Debütalbums gelungen sind, ist ein guter Anfang gemacht.

Auch die Musik der seit 2005 aktiven Band sollte kein Karrierehemmnis sein. Knapp 40 Minuten und zehn Stücke lang präsentieren die Schweinfurter höchst eingängigen und ohrenfreundlichen Rock, der trotz starkem Stoner-Einschlag auf der Gitarrenseite ausgesprochen konsenstauglich ist. Das ist in erster Linie auf Sänger Eric Greulich [wieder so ein genialer Name!] zurückzuführen, der den pumpenden Grooves und den ab und an gewollt ins Schräge abgleitenden Gitarrenlinien perfekt inszenierten, glatten Rockgesang entgegensetzt. Damit mich niemand missverstehe: der Mann kann singen, ziemlich gut sogar. Er ist für mein persönliches Rock'n'Roll-Empfinden allerdings viel zu angenehm. „Langnese fürs Mittelohr“, wie RAINALD GREBE jetzt sagen würde. Sogar einem herrlich schiefen Nerv-Gitarren-Part wie in „Golden Monogram“, auf den Josh Homme stolz gewesen wäre, wird so die Schärfe genommen – etwas, das man auf „The Ghost Rockets“ immer wieder beobachten kann. Ansonsten gibt es an und für sich nichts auszusetzen. Die Geisterraketen haben musikalisch einiges auf dem Kasten, ein Gespür für Melodien und eine fette Produktion im Rücken.

So sollte es mit dem Leibhaftigen oder unglaublichem Pech plus miesen Entscheidungen zugehen, wenn THE GHOST ROCKETS nicht auf etwas rockig ausgerichteteren Radiosendern und vor einem Mainstream-Rock-Publikum einiges reißen werden. Zu dumm nur, dass ich kein Radio höre und etwas ausgefallenere und damit interessantere Stücke wie „Like A Scorpio“ und „Transporter“ auf dieser Scheibe eher rar gesät sind.

Trackliste:
01. Morphosis
02. Sunchild
03. When Machines Dream
04. Ghost
05. The Eyes Of ...
06. Golden Monogram
07. Like A Scorpio
08. Aurora Borealis
09. Transporter
10. This Life Must Be A Sample
Spielzeit: 00:38:13

Line-Up:
Eric Greulich - Gesang
Sebastian Väth - Gitarre
Marc Hanson - Gitarre, Synthesizer
Steffen Schmidt - Schlagzeug
Christian Kraus - Bass
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
15.12.2009 | 16:54
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