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"Die richtige Band zur falschen Zeit"
Cover von The Graviators -- Evil Deeds
Band: The Graviators Homepage The Graviators bei Facebook Metalnews nach 'The Graviators' durchsuchenThe Graviators
Album:Evil Deeds
Genre:Blues / Bluesrock, Doom Metal, Hard Rock
Label:Napalm Records
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:31.08.12
CD kaufen:'The Graviators - Evil Deeds' bei amazon.de kaufen
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"Teuflisch gut!"

Die Berliner Lärmkünstler EINSTÜRZENDE NEUBAUTEN fragten einmal, ob denn Newtons Gravitätlichkeit natürliches Gesetz sei. Die Antwort „Natürlich nicht“ ist aus Physiker-Perspektive ausgesprochen fragwürdig, ebenso, wie es sicher nach Meinung vieler die Begeisterung der Musikpresse für Retro-Kapellen ist, deren guten Abschneiden bei Kritiken ebenfalls mitunter natürliches Gesetz zu sein scheint.

Denn das dieser Sound bei der schreibenden Zunft größtenteils gut bis sehr gut ankommen, scheint ja offensichtlich. Die Schweden THE GRAVIATORS könnten demnach auch nur Teil eines Doppel-Hypes sein, der sich aus der grassierenden Liebe zu 70er-Rock in der Gegenwart und der schon bedeutend langlebigeren deutschen Schweden-Vernarrtheit zusammensetzt. Festhalten lässt sich in jedem Fall, dass THE GRAVIATORS mit ihrem neuen Werk „Evil Deeds“ fast schon zu gut in das Bild dessen passen, wie okkulter Rock mit starkem 70er-Gefühl heuer zu klingen hat. Dass man ihnen deshalb leicht vorwerfen kann, sich einem Trend anzubiedern, ist eine Sache. Allerdings muss auch die Frage erlaubt sein, wie viele Millionäre dieser Trend denn bisher wohl so hervorgebracht hat. Und nein, schwedische Kronen sind nicht gemeint. Und ja, GRAVEYARD hätten sie so oder so verdient.

Ebenso wie THE GRAVIATORS, deren Version von okkulter 70er-Verehrung auf „Evil Deeds“ eine ganze Ecke schroffer und gemeiner klingt, als es viele ähnliche Genrevertreter von sich behaupten können. Vielmehr fangen Songs wie „Soulstealer“, „The Great Deception“ und das Titelstück „Evil Deeds“ neben den üblichen BLACK SABBATH-Verneigungen die bösartige Aura der besten ELECTRIC WIZARD-Stücke ein, um sie mit dem Sound von UNCLE ACID & THE DEADBEATS zu kreuzen. Dass Napalm Records hier schneller am Drücker war, dürfte die Verantwortlichen bei Rise Above Records nicht wenig ärgern...

Trackliste:
01. Soulstealer
02. Evil Deeds
03. Morning Star
04. The Great Deception
05. Feelin' Low
06. Hexagram
07. Presence
08. A Different Moon
09. Forlorn
10. The Infidel
Spielzeit: 00:52:39

Line-Up:
Niklas Sjöberg - Gesang
Martin Fairbanks - Gitarre
Johan Holm - Bass
Henrik Bergman - Schlagzeug
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
24.08.2012 | 22:24
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