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CD Review: The Great Old Ones - EOD - A Tale Of Dark Legacy

The Great Old Ones
EOD - A Tale Of Dark Legacy


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Cover von The Great Old Ones -- Tekeli-li
Band: The Great Old Ones Homepage The Great Old Ones bei Facebook Metalnews nach 'The Great Old Ones' durchsuchenThe Great Old Ones
Album:Tekeli-li
Genre:Doom Metal, Post Rock, Post/Avantgarde Black Metal
Label:Les Acteurs De L'Ombre Productions
Bewertung:6 von 7
Releasedatum:16.04.14
CD kaufen:'The Great Old Ones - Tekeli-li' bei amazon.de kaufen
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"Lovecraft reborn!"

Einige Metal-Bands [und MusikerInnen anderer Sparten] haben sich schon mit den Texten und dem Leben des Horrorautors H.P. Lovecraft auseinandergesetzt und sein Schaffen gewürdigt. Nur bei wenigen geht die Liebe allerdings so weit, dass im Promo-Foto neben den Portraits der fünf Musiker auch eines von Lovecraft selbst aufscheint. THE GREAT OLD ONES nennen sich die fünf Lovecraft-Jünger aus Bordeaux, welche 2012 ihr erstes Album „Al Azif“ veröffentlicht haben und dieses Jahr mit „Tekeli-li“ ihrem Mentor ein weiteres Denkmal setzen wollen.

Obwohl THE GREAT OLD ONES noch nicht im Mainstream angekommen sind, sind sie seit der Veröffentlichung ihres Debütalbums ein kleiner aber feiner Geheimtipp in der schwarzmetallischen Szene. Der Grund dafür ist recht einfach: Die Herren können etwas. Mehr als nur gelungen vermischen die Lovecraftianer in ihrer Musik Black Metal Elemente mit Post-Rock und Shoegaze Momenten, streuen darüber noch etwas Doom Metal und Sprachpassagen, die einen an die Neofolker von ROME erinnern, und schon hat man mit „Tekeli-li“ eine kleine Perle erschaffen. Ganz egal ob es um die klirrend-kalten Riffs auf „Antarctica“, die einen an neuere IMMORTAL-Alben erinnern, um die zärtlich-gruseligen Passagen auf „Awakening“ oder um den fast 18-minütigen Monolithen namens „Behind The Mountains“ geht, THE GREAT OLD ONES wissen musikalisch zu überzeugen und leisten sich keine Ausfälle. Den einzig wirklichen Kritikpunkt, den sich die Herren gefallen lassen müssen, ist, dass die rein schwarzmetallischen Passagen nicht besonders einfallsreich ausgefallen sind. Die Stärke der Franzosen liegt eindeutig im Mischen von Stilen und im Aufbauen von Atmosphäre. Dafür ist es allerdings notwendig, dass man sich als HörerIn auf die Musik einlässt, denn abgesehen vom Intro weist hier kein Song eine Laufzeit von unter sieben Minuten auf und so sind langgezogene und hypnotische Parts ein fundamentaler Baustein von „Tekeli-li“. Da THE GREAT OLD ONES, wie schon erwähnt, aber das nötige Talent und Können mitbringen, um verschiedene Stile zu einer einzigartigen Atmosphäre zu verbinden, kommt keine Langeweile auf. Die wenigen etwas langatmigen Passagen nimmt man dabei gerne in Kauf, da es die restliche Reise, auf die einen das Album schickt, mehr als nur Wert ist.

Anstatt noch lange zu überlegen und sich das Album auf YouTube anzuhören, sollte man sich „Tekeli-li“ am besten beim nächsten Händler direkt bestellen, um damit einem Musiker-Kollektiv, welches mit Herzblut und Können musiziert, eine große Freude zu machen. Das zweite Album von THE GREAT OLD ONES ist etwas für jeden Horror-Fan, für jeden Freund schwarzmetallischer Klänge und für jeden Anhänger atmosphärischer Musik. „Tekeli-li“ sollte also in jeder gut sortierten Sammlung stehen!

Trackliste:
01. Je Ne Suis Pas Fou
02. Antarctica
03. The Elder Things
04. Awakening
05. The Ascend
06. Behind The Mountains
Spielzeit: 00:53:18

Line-Up:
Jeff Grimal - Gitarre, Gesang
Xavier Godart - Gitarre
Léo Isnard - Drums
Sébastien Lalanne - Bass
Benjamin Guerry - Gitarre, Gesang
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
22.10.2014 | 18:50
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