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The Pirate Ship Quintet
Rope For No-Hopers
Experimental, Instrumental, Post Rock
5.5 von 7 Punkten
"Die Hoffnung stirbt zuletzt"
King Fear
King Fear [ EP ]
Black Metal, Black/Death Metal
4.5 von 7 Punkten
"Schwarzmetall von der Waterkant"
The Murder Of My Sweet
Bye Bye Lullabye
Female Fronted, Gothic Rock, Pop
3.5 von 7 Punkten
"Zucker bei die Fische!"
Kill Devil Hill
Kill Devil Hill
Doom Metal, Heavy Metal, Stoner Rock
5.5 von 7 Punkten bzw. 4 von 7 Punkten
"Vertonter Generationenvertrag / Solide bei kurzer Halbwertszeit"
.: NICHT EINGELOGGT
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"Die alte Schule bittet zum Massaker" | ||||||||||||||||||
| Kaum sind die letzten Knochensplitter und Blutspritzer von BONE GNAWER, dem letzten Projekt des schwedischen Death Metal-Hansdampf-in-allen-Gassen Roger „Rogga“ Johansson [u.a. PAGANIZER, RIBSPREADER] und MASSACRE-Grunzlegende Kam Lee beseitigt, da steht uns auch schon wieder das nächste musikalische Schlachtfest bzw. eine erneute Kooperation dieser beiden Herren ins [Gebein-]Haus. Diesmal delektiert man sich allerdings gezielt an okkulter Literatur und übernatürlicher Thematik, inspiriert von klassischen Gothic- bzw. Horror-Autoren wie H.P. Lovecraft, Anne Rice oder Edgar Allen Poe, spielt, sicherlich zur allgemeinen Überraschung, nichts anderes als reinsten Death Metal alter Schule mit reichlich Doomreferenz und versucht sich gleich mal an einem Konzeptalbum. Eingebettet in eine Horror-Geschichte, die eine Art Mischung aus „Rosemarys Baby“ und „Hellraiser“ darstellen könnte, kreist hier zehnmal kompromisslos die Old School-Death Metal-Keule. Lässt man sich auf die grausige Story von „Tales From The Coffin Born“ erstmal ein und steigt ab in die Tiefen des feucht-muffigen Keller dieses verwunschenen, baufälligen „Hauses des Grotesken“, einen nicht immer unbedingt angenehmen Aufenthaltsort, erliegt man - hinreichende Faszination fürs Abseitige bzw. Morbide natürlich vorausgesetzt - recht schnell der Atmosphäre und der Faszination des präsentierten Gesamtkonzepts. Wobei es durchaus auf die Details ankommt, denn das Artwork [das Bandlogo stammt von US-Gore-Cover-Artist Mark Riddick [u.a. ARSIS, NECRO], das Album-Cover vom finnischen Sicko-Maler Turkka Rantanen], die verwendeten Samples und natürlich die einzelnen Songs ergänzen einander hier absolut stimmig und fügen sich zu einem gelungen schauerlichen Ganzen, naja, eben gediegener Horror alter Schule. Eingeleitet wird das makabre Szenario passenderweise von einem Song namens „Coffin Birth“, dicht gefolgt vom zwingend groovenden Headbanger „This Morbid Child“, allesamt erwartungsgemäß in schönster, ewig gestriger BOLT THROWER-meets-MASSACRE-Tradition. Genauso geht es weiter, denn wer hier Abwechslung sucht, findet unweigerlich nur den Tod..., schließlich stehen Kam und Roger, wie nur wenige andere, für Death Metal und die Alte Schule, nichts anderes erwartet man von diesem Duo infernale und nichts anderes bekommt man zu Gehör. „Necromantic Ways“ schleppt BOLT THROWER-Riffs hinter sich her, „The Terrible Old Man“ huldigt anfangs SLAYER, „Sins Of His Father“ fleddert mit seinen dissonanten Gitarren TERRORIZER und MORBID ANGEL gleichermaßen und „Nightmare Made Flesh“ gemahnt etwas an NAPALM DEATH. „Sepulcher Macabre“ zitiert dann erneut sowohl MASSACRE als auch alte MORBID ANGEL, bevor mit dem bleischwer groovenden, angedeutet melodischen „Fall Of The House Of Grotesque“ die Geschichte ihr tragisches Ende in den reinigenden Flammen findet. Kam Lee läuft mit seinem brutalen, aber verständlichen Grunzgesang beinahe zu alter MASSACRE-Form auf, wenngleich es natürlich selbst ihm unmöglich ist, seine damalige Performance auf „From Beyond“ zu toppen. Hier groovt und drückt es jedenfalls an allen Ecken, stilistisch taumelt man, von dem ganzen Blut berauscht, zwischen BOLT THROWER, MASSACRE und BENEDICTION, wobei natürlich auch Roggas jüngste PAGANIZER-Vergangenheit nie allzu fern ist. Sämtliche Beteiligten hatten jedenfalls hörbar Spaß an ihrem unheiligen Treiben, weswegen „Tales Of The Coffin Born“ fast uneingeschränkt jedem Headbanger mit einer Schwäche für die gute, alte Schwester Death Metal empfohlen werden kann, nein: muss! | ||||||||||||||||||
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Durchschnittliche Leserwertung: 7.0 / 7 Punkten
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Kommentar von: k
Wertung: 7/7 | 09.05.2011 -- 16:18













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