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Band: The Kordz Homepage The Kordz bei Facebook Metalnews nach 'The Kordz' durchsuchenThe Kordz
Album:Beauty & The East
Genre:Alternative, Rock
Label:earMusic
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:09.03.12
CD kaufen:'The Kordz - Beauty & The East' bei amazon.de kaufen
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"Gebündelte Stärken"

Der Orient ist im Rock- und Metal-Bereich weiter ganz klar auf dem Vormarsch: nach tollen bis großartigen Alben, die uns in den letzten Jahren von Bands wie ORPHANED LAND, MYRATH oder AMASEFFER kredenzt wurden, schicken sich nun THE KORDZ [die in ihrer libanesischen Heimat bereits als Vorbands von PLACEBO und ROBERT PLANT auftreten durften und sich somit dort auch schon einen gewissen Status erspielen konnten] mit ihrem Debütalbum „Beauty & The East“ an, ein weiteres Glanzlicht orientalischer Rockmusik hervorzubringen.

Im Vergleich zu den anderen genannten Vertretern des nahen Ostens, orientiert sich die Musik von THE KORDZ aber zunächst mal an der westlichen Rockmusik und verknüpft diese überaus gekonnt mit der folkloristischen Musik ihrer Heimat, statt anders herum. Somit bleiben die sechzehn Tracks generell auch für ungeübte westliche Ohren gut hör- und nachvollziehbar, zumindest sofern man sich die Musik von Bands wie ALICE IN CHAINS [„Insomnia Kid“], LINKIN PARK [„Get Behind“] oder JANE'S ADDICTION [„Nic-O-Teen“] mit orientalischer Note vorstellen kann. Oriental Alternative Rock wäre wohl die am besten geeignete – und bislang noch völlig leere - Schublade, in die man THE KORDZ stecken müsste, im Grunde genommen ist es aber auch egal, wie man die Musik der Libanesen nennt, sie ist einfach ein Freudenfest für Rockmusik-Freunde, die Neuartigem aufgeschlossen gegenüber stehen. Die Highlights der Platte sind das schmissige, von Pianogeklimper getragene „Deeper In“, das großartige „Insomnia Kid“, das energische „Get Behind“ und das fabelhafte „Don't You Wait“, wirklich schwache Songs gibt es aber ohnehin keine auf „Beauty & The East“.

Ein frischer und spannender stilistischer Ansatz, der die Stärken der westlichen Rockmusik geschickt mit den Vorzügen nahöstlicher Klänge zusammenbringt, dazu bärenstarke Songs, wo man auch hinhört, das ist das Erfolgsrezept des Debütalbums von THE KORDZ. Man merkt der Gruppe möglicherweise auch einfach die Erfahrung an, die sie in den diversen Jahren ihres Bestehens zuvor schon sammeln konnte [der auf dem Album enthaltene Song „Last Call“wurde zum Beispiel bereits 2004 recht erfolgreich als Single veröffentlicht und auch die erwähnten Auftritte im Vorprogramm internationaler Superstars dürften ihre Spuren hinterlassen haben], auf jeden Fall haben sie eine rundum stimmige Platte zusammengestellt, die mit einer Menge süchtig machender Melodien aufwartet und ein neuerlicher Beweis für die große Klasse orientalischer Rockmusiker ist.

Trackliste:
01. Coma Nation
02. Deeper In
03. Nothing Or Everything
04. Insomnia Kid
05. Get Behind
06. Beauty & The East
07. Last Call
08. Save Us
09. Don't You Wait
10. Heroes 'N' Killers
11. The Garden
12. Purgatory
13. The End
14. Again
15. The One
16. Nic-O-Teen
Spielzeit: 01:03:44

Line-Up:
Moe Hamzeh - Vocals
Madim Sioufi - Guitars
Mazen Siblini - Keyboards
Jeff Burrows - Drums
Nady Curran - Bass

Timo Beisel [kaamos]
01.04.2012 | 22:49
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