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Album:Progression
Genre:Melodic Death Metal, Metalcore, Thrash Metal
Label:Massacre Records
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:28.06.13
CD kaufen:'The Last Warning - Progression' bei amazon.de kaufen
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"Thrash meets Metalcore, modern und melodisch"

Was haben wir hier schönes? Musik aus der Steiermark in Österreich. Und zwar melodischen, modernen Thrash Metal.

Vier Jahre sind seit ihrem letzten Album, „Elegance Of Bloodiness“ ins Land gezogen. Nun veröffentlichen THE LAST WARNING mit „Progression“ endlich ihren vierten (exklusive ihres ersten Demo-Albums) Longplayer. Für diesen konnten sie einen Deal mit Massacre Records ergattern und als Produzenten R.D. Liapakis (u.a. Mystic Prophecy, Suicidal Angels, Orden Ogan) gewinnen. Wer die Band noch nie gehört hat, für den beschreibe ich es mal so: THE LAST WARNING erinnern eher an MACHINE HEAD als an ganz klassischen 80s Thrash, wobei sie die Klasse der eben genannten noch nicht erreichen. „Progression“ lässt sich dennoch gut hören. Der Melodic Death Metal-Einfluss, der auf „Elegance Of Bloodiness“ noch stärker vertreten war, ist zwar immer noch vorhanden, hier aber etwas mehr in den Hintergrund gerückt. Stattdessen gibt es nun einen stärkeren Metalcore-Einschlag. Man geht mit der Zeit, und kann so sicher neue Hörer ansprechen, wobei vor allem die vielschichtige Stimme des Sängers Laune macht. Zudem ist die Mischung aus Melodie und Härte ausgewogen. Bislang habe ich nur Pluspunkte aufgezählt, allerdings kommt das Album auch nicht ganz kritiklos davon: Handwerklich und produktionstechnisch ist das alles ohne Zweifel top, was nur noch fehlt, sind ein paar mehr Stücke, die sich im Gehörgang festsetzen, wie etwa der gute Eröffnungstrack „The Beast“ oder das Titelstück „Progression“. Die erste Hälfte der Scheibe ist sehr gelungen; dann jedoch stellt sich in der zweiten Halbzeit ein wenig Monotonie ein, was schade ist. Etwas mehr Abwechslung beim Songwriting hätte „Progression“ gut getan.

Fazit: Insgesamt ein solides Thrash meets Metalcore meets Melodic Death Metal Album, dass vor allem die jüngere Metal-Generation ansprechen wird. THE LAST WARNING haben hier mit Sicherheit nicht den falschen Weg eingeschlagen; und ob der erwartete Erfolg eintritt, wird die Zukunft zeigen. Das Album gibt es zum fanfreundlichen Newcomer-Preis, wer sich angesprochen fühlt, sollte also ruhig mal ein Ohr riskieren. Um eine größere Masse anzusprechen, fehlt es nur leider noch an der bestimmten Würze - aber das könnte ja durchaus noch was werden.

Trackliste:
01. The Beast
02. Devil Inside
03. Progression
04. The New Sign
05. Pain And Hate
06. Awake The Red Lion
07. Run
08. Down To The Ground
09. Haunted
10. Now I Bleed
11. Fake Blood
12. Say Goodnight
Spielzeit: 00:37:52

Line-Up:
Hans-Jürgen Moitzi - Vocals
Markus Zuber - Drums
Roland Sattler - Guitar
Stefan Lanz - Guitar
Stefan Reiter - Bass
Jessica Bausola [Teriel]
24.06.2013 | 19:26
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