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Band: The Monolith Deathcult Homepage The Monolith Deathcult bei Facebook Metalnews nach 'The Monolith Deathcult' durchsuchenThe Monolith Deathcult
Album:Tetragrammaton
Genre:Brutal Death, Death Metal, Industrial
Label:Season Of Mist
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:10.05.13
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"Svpreme Avantgarde Death Metal?"

Die Hüter des guten Geschmacks waren die niederländischen Experimental/Avantgarde-Deather THE MONOLITH DEATHCULT bekanntlich noch nie – allein schon, weil sie mit ihrem schrägen Humor ganz gerne mal [bewusst] anecken und für Gesprächsstoff sorgen. „Tetragrammaton“ stellt nun ein weiteres Lebenszeichen der vielseitigen Tulpen-Deather dar.

Das leider nicht ganz an das herausragende „Trivmvirate“ heranzureichen vermag – so viel schon einmal vorweg. Denn auch wenn THE MONOLITH DEATHCULT natürlich wie der Schuster bei seinen Leisten geblieben ist und sich grundsätzlich nicht viel am Sound der Band verändert hat, sondern eher Feinschliff betrieben wird, sind es die vielen Nuancen und Ideen abseits vom Death-Metal-Einheitsbrei, die THE MONOLITH DEATHCULT interessant machen. Einigen dürfte der Industrial/Breakbeat-Einschlag gelegentlich zu viel des Guten sein [siehe „Die Todesnacht von Stammheim“ – auch aufgrund der deutschen Texte vergleichbar mit „Kindertodeslied“ vom Vorgänger] und über das Ziel hinausschießen, aber grundsätzlich gibt es hier rasend schnellen Death Metal der Marke NILE [denen sie mit dem Zungenbrecher „Aslimu!!! All Slain Those Who Bring Down Our Highly Respected Symbols To The Lower Status Of The Barren Earth“ augenzwinkernd das Wasser abgraben] mit interessanten Soli, viel Atmosphäre und orchestralen Parts, einigen Samples und neuerdings auch mit sehr viel Groove, der ein wenig an SOULFLY erinnert [„Drugs, Thugs, & Machetes“] und beim ersten Durchlauf befremdlich wirkt. Und da wären wir auch schon beim kleinen „Knackpunkt“ von „Tetragrammaton“: Insgesamt gibt es wenig auszusetzen, nach wie vor dominieren Songs jenseits der Sechs-Minuten-Grenze, das Songwriting ist abwechslungsreich genug – aber dennoch sind die Lieder diesmal einfach nicht ganz so überragend. Dabei stechen das rasende „Gods Among Insects “ sowie „Human Wave Attack“ mit seinem ultrabrutalen und schleppenden Abschlusspart sofort positiv heraus und vermögen gleich am Anfang zu fesseln, jedoch verliert „Tetragrammaton“ im Verlauf ein wenig von seiner Durchschlagskraft [siehe „S.A.D.M.“ und „Qasr Al-Nihaya“], zumal auch der abschließende, sehr orientalisch angehauchte Track diesmal nicht – wie im Fall von „Den Ensomme Nordens Dronning“ des Vorgängers – der ganz große Knaller geworden ist [lustig sind dafür die unterschiedlichen Versprecher des Titels im Hidden Track].

Fazit: THE MONOLITH DEATHCULT legen mit „Tetragrammaton“ ein insgesamt gelungenes und gutes Album mit ein paar Ecken und Kanten vor, wobei sie den Spannungsbogen trotz interessanter Ideen nicht über die gesamte Spielzeit hinweg aufrechtzuerhalten vermögen, da die Songs nicht allesamt von sehr hoher Qualität sind bzw. die erste Hälfte der Scheibe deutlich stärker ist. Daher „nur“ fünf Punkte für „Tetragrammaton“.

Trackliste:
01. Gods Among Insects
02. H.W.A. [Human Wave Attack]
03. Drugs, Thugs, & Machetes
04. Todesnacht von Stammheim
05. S.A.D.M. [Svpreme Avantgarde Death Metal]
06. Qasr Al-Nihaya
07. Aslimu!!! All Slain Those Who Bring Down Our Highly Respected Symbols To The Lower Status Of The Barren Earth
Spielzeit: 00:59:39

Line-Up:
Sjoerd Visch – Drums
Robin Kok – Vocals, Bass
Ivo Hilgenkamp – Vocals, Guitars
Michiel Dekker – Vocals, Guitars
Carsten Altena – Keyboards, Synthesizers
Alexander Eitner [soulsatzero]
03.05.2013 | 15:47
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