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Band: The Morning After bei Facebook Metalnews nach 'The Morning After' durchsuchenThe Morning After
Album:You Can't Hurt Steel
Genre:Hard Rock, Heavy Metal, Metalcore
Label:Rising Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:24.07.09
CD kaufen:'The Morning After - You Can't Hurt Steel' bei amazon.de kaufen
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"Überbrückung gefällig?"

Rising Records haben wieder zugeschlagen – dieses Mal Thema des Tages: THE MORNING AFTER aus Großbritannien. Wenngleich sich das Label nicht unbedingt mit einer Spürnase für das nächste große Ding bekannt gemacht hat, hat man mit dem vorliegenden Vierling doch mal wieder eine Truppe an Land gezogen, die so verkehrt nicht ist.

Nach einem Intro, das auf eine 80er Pop-Granate schließen lässt und dem darauf folgenden IRON MAIDEN-Lead dürfte man zunächst schon etwas verwirrt sein. Dann überschlagen sich die Ereignisse aber immer weiter, Stadion Rock mit dicken Eiern & Mitsing-Refrains, viel traditioneller Metal und – gelegentliches Gekeife mit eingestreuten Breakdowns. Ups! Gut, wer BLESSED BY BROKEN HEART kennt, dem ist all das nicht fremd. THE MORNING AFTER schlagen mit zielsicherer Genauigkeit in genau dieselbe Kerbe, weben aber noch einen Tacken mehr AVENGED SEVENFOLD ein als die gerade genannten und machen ihre Sache dabei wirklich passabel.

So weit, so gut. Das Problem von „You Can't Hurt Steel“ liegt hingegen bei der schwachbrüstigen Produktion und der Tatsache, dass die Songs zwar gut gedacht, aber noch nicht ganz so gut umgesetzt sind. Sprich, das Ganze klingt nicht so richtig homogen, sondern etwas brüchig. Wem derartige Mucke sowieso sauer aufstößt, sollten natürlich alle zehn Finger davon lassen. Für Fans der genannten Truppen stellen diese 45 Minuten Glamcore [ha ha!] aber eine willkommene Überbrückung dar, aus der sich noch etwas entwickeln kann.

Trackliste:
01. Metropolis
02. Lost In Time
03. Hell And High Water
04. Glitter And Bombs
05. Crush Kill Destroy
06. In The Heart Of The Young
07. Atlantis
08. Sometime After Dark
09. The Destroyer
10. You Can't Hurt Steel
Spielzeit: 00:47:05

Line-Up:
Sam Snyder – Vocals, Guitar
Jay Bude – Bass, Vocals
Phil Maher – Guitar
Reece Bude – Drums
Markus Jakob [shilrak]
19.07.2009 | 22:23
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