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Album:Heavy Music
Genre:Rock
Label:Bad Reputation
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:14.09.07
CD kaufen:'The Most Fabulous Soulshake Express - Heavy Music' bei amazon.de kaufen
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"Die 70er schlagen zurück!"

Nun sind ja die Schweden in Skandinavien deutlich weniger musikalisch gebrandmarkt als zum Beispiel Finnland oder Norwegen. Dennoch zeigen sich nicht zuletzt MANDO DIAO oder die Gitarrenbastler von Hagström dafür verantwortlich, in den letzten Jahren einen kleinen Trend in Richtung 70er / 80er Jahre Halbakustikrock losgetreten zu haben, der offensichtlich auch an THE MOST FABULOUS SOULSHAKE EXPRESS nicht spurlos vorübergezogen ist. Mit einem deutlichen Hang zur Schlichtheit, den man nicht nur am zweifarbigen Cover, dem Titel oder der genau 40minütigen Spielzeit erkennen kann, beginnt nach einer selbstbetitelten EP nun der Plan zur Welteroberung von "Heavy Music".

Genretechnisch haben wir es also wie gesagt mit einem versucht authentischen Stück 70er und 80er Jahre Rock zu tun. Daher ist nicht nur die Produktion äußerst minimalistisch, wenig druckvoll und funkig höhenbetont, auch das Songwriting verneint das Existieren von Power Chords und groovt meist in kurzen Dreiminütern vor sich hin. Die in der Besetzungsliste erwähnte Hammord Orgel ist zwar vorhanden, hat aber hinter den beiden Klampfen deutlich das nachsehen und verwässert nur selten den amtlichen Geschmack von pragmatischem Gitarrenrock. Und am Anfang funktioniert die Sache auch ziemlich gut, denn fast wie bei einem Best-Of-Sampler werden etliche Facetten der Musik jener Jahre systematisch in verschiedene Songs gepackt und bringen enorm viel Abwechslung ins Albumgefüge. Unglücklicherweise hält man jenes aber nur bis zum Ende des zweiten Drittels durch, denn danach beginnt ein Anflug von Wiederholungsschleife, was der Konzentration deutlich zusetzt. Denn so ist "Heavy Music" in erster Linie das, was die Band vermutlich nicht wirklich wollte: eine Ansammlung von Songs die man in den 70ern schon mal gehört hat. Glücklicherweise ist die Qualität aber dennoch sehr gut und macht mit dem sympathischen Rüberbringen des Konzeptes durchaus Spaß. Der Opener "Woman Like You" profitiert von einem herrlich kantigen Grundriff, "Devil's Twist" haut gegen Ende ein unglaublich mächtiges Solo rein, und "Gipsy Daughter" wirkt so dermaßen wie ein glorreiches Überbleibsel aus alten Zeiten, dass man es problemlos in eine URIAH HEEP Best Of stecken könnte.

Dennoch zeigt das auch, wie viel mehr man hier hätte rausholen können. Wer sich vom Cover anziehen und vom Review nicht abschrecken lässt, findet hier ein gelungenes Werk 70er Jahre Konfrontation, das war gegen Ende etwas hängt, aber einen größtenteils sehr positiven Eindruck hinterlässt.

Trackliste:
01. Woman Like You
02. Little Lover
03. Push
04. Devil's Twist
05. Perfect Combination
06. I Don't Mind
07. Gipsy Daughter
08. Get Up!
09. All We've Got
10. Cognitive Dissonance
11. Make It Last
Spielzeit: 00:40:00

Line-Up:
David Eriksson - Gitarre und Gesang
Marcus Andersson - Gitarre
Robert Schlyter - Bass
Joakim Eriksson - Schlagzeug, Percussion
Martin Hammar - Hammond Orgel, Percussion, Hintergrundgesang
Frederik Pankalla [Fell]
24.09.2007 | 20:08
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