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Album:Mongrel
Genre:Emocore, Post Hardcore, Progressive
Label:Eyeball Records
Bewertung:4.5 von 7
Releasedatum:29.06.07
CD kaufen:'The Number Twelve Looks Like You - Mongrel' bei amazon.de kaufen
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"Hier scheiden sich wohl die Geister!"

Ladies & Gentlemen, meine persönliche Nominierung für das verrückteste Album des Jahres geht an THE NUMBER TWELVE LOOKS LIKE YOU mit ihrem aktuellen Output „Mongrel“. Selbst in Zeiten in denen sich eine Emo/Screamo/Post-Hardcore-Kapelle nach der anderen darum bemüht, möglich abgedreht zu klingen, muss man dem besagten Quintett attestieren, dass ihr Chaos-Faktor in diesem Jahr schwerlich überboten werden kann.

Der Bandname ist, wie bereits angedeutet, Programm. Nicht, dass ich irgendeine Ahnung hätte, warum irgendwer wie die Nummer Zwölf aussieht, doch ist man geneigt anhand solcher kryptischer Phrasen [weiter geht’s bei den Songtiteln wie zum Beispiel „Alright, I Admit It... It Was A Whore House.“] gleich mal auf eine Emo-Core/Screamo-Band zu tippen. Bei dem Quintett aus New Jersey handelt es sich aber um einen Szenenvertreter der härteren Gangart und so kreischen nicht nur die beiden „Sänger“ was die Stimmbänder hergeben, auch Drummer Jon Karel bearbeitet sein Schlagzeug die meiste Zeit rabiat und schreckt dabei auch nicht vor Double-Bass-Salven zurück die in der Form auch locker auf einem Death Metal-Album stehen hätten können. Die Band neigt jedenfalls prinzipiell dazu alle paar Sekunden die Gangart zu wechseln und so kann auf einen der vielen Wutausbrüche, plötzlich ein jazziger Teil folgen, auf brutales Geknüppel eine Akustik-Gitarre in astreiner Flamenco-Manier, alles natürlich dargeboten in technischer Perfektion.

Was wohl bereits zwischen den Zeilen zu lesen war: Dieses Album benötigt stahlharte Nerven und jede Menge musikalische Toleranz. Bei „Mongrel“ werden sich die Geister scheiden, ob es sich hier um die Perfektion von Math-Core handelt oder schlicht und einfach nur mehr die verrückte Aneinenderreihung von Einzelteilen ist. Ein Album wie eine Achterbahn, ein wirklich interessanter Trip, nur… wer will sich das 40 Minuten am Stück gönnen?

Trackliste:
01. Imagine Nation Express
02. El Pinata De La Muerte
03. Jay Walking Backwards
04. Grandfather
05. Alright, I Admit It... It Was A Whore House.
06. Paper Weight Pigs
07. Sleeping With The Fishes, See?
08. Cradle The Crater
09. The Weekly Wars
10. The Try [Thank You]


Amadeus Mader [Ammosarier]
02.08.2007 | 12:08
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