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Album:Feast On Your Gone
Genre:Hardcore, Post Hardcore, Sludge
Label:Pelagic Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:19.04.13
CD kaufen:'The Old Wind - Feast On Your Gone' bei amazon.de kaufen
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"Alter Wind in neuen Hosen!"

Kleine Kinder sind immer gut. Das wissen Politiker, das wissen irgendwann auch Partnerinnen und Partner, das wissen auch Schwiegereltern, Eltern, Großeltern, Onkel, Tanten. Das wissen Anbieter von Unterwasserjoga für gestresste Zweijährige und der örtliche Ritalindealer [„Keine Sorge, da kann man jetzt was gegen machen – morgens, mittags, abends!“].

Das wissen offenbar auch THE OLD WIND, die ihr Album „Feast On Your Gone“ mit einem von einem kleinen Mädchen gesprochenen Satz beginnen lassen: „Det känns...väldigt kallt.“ Süß! Woher die Kleine und ihr Satz kommen, weiß ich nicht genau. Ist auch egal, denn sie taucht nicht wieder auf. Tippen würde ich indessen auf den Vampirstreifen „So finster die Nacht“ - der auf seine Weise genauso wenig kindgerecht ist, wie die knapp 35 Minuten Musik auf diesem Album. Geschrieben und eingespielt hat Gitarrist und Sänger Tomas Liljedal die Scheibe offenbar im Alleingang. Dass er dabei seine alten Mitstreiter mit im Kopf hatte, scheint aber offensichtlich. Und da THE OLD WIND nun zu drei Fünfteln aus ehemaligen BREACH-Mitgliedern bestehen, ist einer der wichtigsten Verweise auch schon gefallen. „Feast On Your Gone“ liefert ziemlich genau den rohen, wuchtigen und intensiven Sound, für den BREACH gerühmt wurden und werden. THE OLD WIND, an der dritten Gitarre verstärkt durch THE OCEAN-Boss Robin Staps, legen dabei viel Wert auf zermürbende Heavyness und riffen sich vornehmlich in mittlerer Geschwindigkeit oder leicht darunter durch die Botanik, während Sänger Liljedahl sich ohne Rücksicht auf Verluste den Hals wundbrüllt.

Im Endeffekt muss man nicht viel mehr zu „Feast On Your Gone“ sagen, sondern kann die Scheibe einfach neben BREACHs „Venom“ ins Regal stellen. Auch, wer in CULT OF LUNAs Schaffen vor allem die frühen Werke schätzt, ist mit THE OLD WIND sehr gut beraten. Ob die Scheibe auch gestressten Zweijährigen hilft, vermag ich nicht zu sagen. Wie gesagt: eigentlich ist dieses finstere Knäuel rostiger Stahlträger alles andere als kindgerecht. Aber besser als Ritalin und Konsorten allemal!

Trackliste:
01. In Fields
02- I'm Dead
03. Raveneye
04. The Old Wind
05. Spears Of A Thousand
06. Reign
Spielzeit: 00:34:47

Line-Up:
Tomas Liljedahl - Gitarre, Gesang
Niklas Quintana - Gitarre
Kristian Andersson - Bass
Karl Daniel Lidén - Schlagzeug
Robin Staps - Gitarre
Lennart Riepenhusen [Grim_Rieper]
12.04.2013 | 20:42
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