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Cover von The Order Of Israfel -- Wisdom
Band: The Order Of Israfel Homepage The Order Of Israfel bei Facebook Metalnews nach 'The Order Of Israfel' durchsuchenThe Order Of Israfel
Album:Wisdom
Genre:Doom Metal, Psychedelic, Rock
Label:Napalm Records
Bewertung:5.5 von 7
Releasedatum:27.08.14
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"Beeindruckend durchdacht und magisch"

Mit einem etwas sperrigen Titel hat Herr Thomas Sutton, seinerseits Gitarrist bei den verblichenen CHURCH OF MISERY und Gitarrentechniker bei PENTAGRAM, seine neue Band ins Leben gerufen. THE ORDER OF ISRAFEL heißt die Truppe, die neben Sutton an der Gitarre und den Vocals auch noch Patrik Andersson Winberg [Bass], Staffan Björck [Gitarre] und Hans Lilja [Drums] zu bieten hat. Ohne vorherige Demos haben die Herren letztes Jahr ein Album namens „Wisdom“ aufgenommen und direkt einen Vertrag mit Napalm Records eingesackt. Und jetzt steht der psychedelische Doom Metal in den Regalen.

Dass Napalm Records die Chance ergriffen habt, das Quartett zu signen, verwundert nach dem Durchhören von „Wisdom“ keine Sekunde. Hier sind Musiker mit großen handwerklichen Fähigkeiten und einem guten Gespür für schöne und unheimliche Melodien am Werk. Gleichzeitig lässt man es auch mal richtig krachen [„On Black Wings, A Demon“ rockt zum Beispiel ordentlich und das gilt auch für „Born For War“] und verliert sich nicht nur in Melodien und Songstrukturen, die so klingen, als hätte man sie im Drogenrausch aufgenommen. Aber es ist auch beeindruckend, wie viel Atmosphäre THE ORDER OF ISRAFEL gerade auch bei ihren langsamen und sehr doomigen Songs aufbauen können. Dies liegt nicht zuletzt an Sänger Sutton, der eine perfekte Stimme für diese Art von Musik hat – hört euch z.B. einmal den Mittelteil von „The Noctuus“ an. So könnten Songs wie „The Earth Will Deliver What Heaven Desires“ schon zukünftige Klassiker des psychedelischen Doom Metals werden. Diese Verzahnung von Momenten, die richtig heavy daherkommen, mit total abgedrehten Melodien und Chören ist einfach herrlich. Ein bisschen übertrieben haben es die Herren dann vielleicht mit dem 15minüter „Promises Made To The Earth“, das zwar dieselben Qualität wie der Rest des Albums aufweist, aber dann doch einen Ticken zu lang geworden ist. Auch der Schwur auf das Okkulte [„The Vow“], bei welcher man eigentlich nur Sutton hört, wie er drei Minuten lang irgendwelche okkult und mystisch klingenden Worte vor sich hin labert, hätte man sich schenken können. Dafür hat der Rausschmeißer „Morning Sun (Satanas)“ noch einmal richtig Power und zeigt der Welt, wie eine coole Verbindung aus Doom, Rock’n’Roll und Psychedelic auszusehen hat.

Wer das Cover-Artwork von „Wisdom“ betrachtet, der wird erahnen können, was musikalisch auf einen zukommt. Der erste Eindruck stimmt in diesem Fall, denn THE ORDER OF ISRAFEL liefern genau das ab, was man erwartet. Beeindruckend ist sowohl die handwerkliche Qualität wie auch das wirklich sehr gute Songwriting der Truppe. Da das Quartett zusätzlich noch genau den momentanen Hype trifft, kann man ihnen eine rosige Zukunft vorhersagen. Sie müssen das Feuer jetzt nur noch schüren, solange es heiß ist.

Trackliste:
01. Wisdom
02. On Black Wings, A Demon
03. The Noctuus
04. The Earth Will Deliver What Heaven Desires
05. The Order
06. Born for War
07. Promises Made To The Earth
08. The Vow
09. Morning Sun (Satanas)
Spielzeit: 01:04:48

Line-Up:
Tom Sutton - Gesang, Gitarre
Staffan Björck - Gitarre
Hans Lilja - Drums
Patrik Andersson Winberg - Bass
Jonathan Jancsary [Squiggofant]
04.01.2015 | 11:05
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