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Cover von The Other -- Fear Itself
Band: The Other Homepage The Other bei Facebook Metalnews nach 'The Other' durchsuchenThe Other
Album:Fear Itself
Genre:Gothic Metal, Horror Punk
Label:SPV
Bewertung:4 von 7
Releasedatum:19.06.15
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"Nur der Jerry macht's noch anders..."

Die deutschen Horror Punk-Veteranen von THE OTHER melden sich mit ihrem mittlerweile sechsten Studio-Langspieler, "Fear Itself“, dem Nachfolger zu "The Devils You Know" zurück auf der Bildfläche.

THE OTHER stehen seit jeher für gutklassigen Horror Punk in bester MISFITS-Tradition mit leichtem Metal-Einschlag [sowie live einem Händchen für Schmink-, Show- und Schockeffekte], denn nachdem die Original-MISFITS sich ja lieber wegen Merchandise-, Trademark- und Namensrechten gegenseitig verklagen und eher ein untoter Schatten ihrer selbst sind, muss ja schließlich irgendjemand die Horror Punk-Flagge hochhalten.
Allerdings hat sich bei THE OTHER seit „New Blood" aus dem Jahre 2010 das Personalkarussel kräftig gedreht, was den Kölnern nicht nur eine komplett ausgewechselte Saitenfraktion beschert, sondern auch durchaus für klangliche Unruhe und stilistische Veränderung auf Album No. 6 gesorgt hat.
Nach dem vielversprechenden „Fear Itself“-Intro reißt nämlich der zart gesponnene Spannungsfaden mit dem etwas unglücklich gewählten Opener, „Nie Mehr“, gleich wieder, der neben direktem DIMPLE MINDS-Street Metal-Riffing auch noch unschöne Deutschrock- bzw. DIE TOTEN HOSEN-Tendenzen aufweist. Erst mit „Bloodsuckers“ findet man einigermaßen in die vertraute THE OTHER-Fahrspur zurück, bevor das Quintett um [ex-Fiend Force-Labelchef] Rod Usher bei „Black Sails Against A Midnight Sky“ etwas zu gewollt Richtung THE VISION BLEAK schielt.
Auch sonst regiert eher der metallische Riff [Songs wie das gelungene „Dreaming Of The Devil“ oder „Rise“ hätten so ähnlich auch auf der „Famous Monsters“-LP von den MISFITS mit Michale Graves am Mikrofon landen können], der Songs wie „Doll Island“ [mit weidlich DANZIG-Einschlag], „In The Dark“ [mit „Jeanny“-artigem Refrain Marke FALCO], „The Price You Pay“ [hymnisch überfrachtet] oder „German Angst“ mit wohlmeinender Härte und Metal-Zutaten aus dem vermeintlich beengten Horror Punk-Korsett befreit.
Insgesamt sicherlich ein hehres Ansinnen, bei dem THE OTHER aber [diesmal noch] nicht ganz reüssieren, dazu fehlt es den meisten Songs einfach an Prägnanz, wird zuviel auf einmal gewollt [als Paradebeispiel könnte der Rausschmeißer, „Mephisto“, dienen, der dem Hörer erst stampfende Metal-Riffs Marke ROB ZOMBIE andient, dann aber mit Gewalt und viel Refraindruck Richtung Melody Punk mit Keyboardfanfaren auffasert].

Was bleibt, sind viele durchaus gute Ansätze und ein paar klassische Horror Punkrocker mit Mitsingrefrain [„Screams In The Black House“, das BILLY IDOL-mäßige „Funeral March“, das zackige „Animal Instinct“ oder „Rise“] und die knackig-druckvolle Produktion von Waldemar Sorychta [bekanntlich u.a. TIAMAT, MOONSPELL], was den einen oder anderen THE OTHER-Fiend in Gewissensnöte bringen dürfte...

Trackliste:
01. Fear Itself
02. Nie Mehr
03. Bloodsuckers
04. Black Sails Against A Midnight Sky
05. Dreaming Of The Devil
06. Doll Island – Isla De Las Munecas
07. German Angst
08. Screams In The Black House
09. In The Dark
10. The Price You Pay
11. Funeral March
12. Animal Instinct
13. Rise
14. Mephisto
Spielzeit: 00:49:00

Line-Up:
Thorsten "Rod Usher" Wilms - Vocals
Doc Caligari - Drums
Aaron Torn – Bass
Pat Laveau - Guitar
Ben Crowe – Guitar



Dirk Konz [dkay]
11.08.2015 | 21:40
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