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Reviews von The Project Hate MCMXCIX
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Cover von The Project Hate MCMXCIX -- Bleeding The New Apocalypse [Cum Victriciis In Manibus Armis]
Band: The Project Hate MCMXCIX Homepage The Project Hate MCMXCIX bei Facebook Metalnews nach 'The Project Hate MCMXCIX' durchsuchenThe Project Hate MCMXCIX
Album:Bleeding The New Apocalypse [Cum Victriciis In Manibus Armis]
Genre:Death Metal, Industrial, Progressive
Label:Season Of Mist
Bewertung:5 von 7
Releasedatum:18.02.11
CD kaufen:'The Project Hate MCMXCIX - Bleeding The New Apocalypse [Cum Victriciis In Manibus Armis]' bei amazon.de kaufen
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"Freifahrt ins Fegefeuer"

„The Lustrate Process“ von THE PROJECT HATE MCMXCIX liegt kaum eineinhalb Jahre zurück, da liefern die Schweden mit „Bleeding The New Apocalypse [Cum Victriciis In Manibus Armis]“ ihr neues Langeisen ab, und zwar diesmal über Season Of Mist Records.

Neben dem Label hat sich jedoch auch die Besetzung von THE PROJECT HATE MCMXCIX geändert, sodass mit Ruby Roque eine Sängerin an Bord ist, die die streckenweise etwas belanglos bzw. zurückhaltend wirkende Jonna Enckell gut ersetzt, gesanglich etwas anders vorgeht und dabei eher auf geballte, aggressive Kraft setzt. Gegen Jörgen Sandström kann die gebürtige Portugiesin aber lange nicht anstinken, denn dessen fieses Geröhre macht nach wie vor einen Großteil des Sounds aus, und auch wenn diesmal wieder Gastsänger vertreten sind, wird auf allzu überpräsenten Einsatz zum Glück verzichtet [siehe Martin van Drunen auf dem Vorgänger]. Nötig haben THE PROJECT HATE MCMXCIX diese eigentlich nicht – anscheinend genauso wenig wie einen Bassisten, denn nachdem Michael Håkansson das Handtuch geworfen hat, hat Mastermind Lord K. Philipson nebenbei auch gleich mal noch den richtig schön produzierten, knarzigen Tieftöner eingespielt. Außerdem konnte noch der ebenso verlustig gegangene Schlagzeuger durch Tobben Gustafsson [VOMITORY] ersetzt werden, der den Songs schön abwechslungsreich, aber gleichermaßen wuchtig und aggressiv seinen Stempel aufdrückt. Und selbige Songs sind denjenigen des Vorgängers gar nicht mal so unähnlich, d.h., sie bieten eine vielschichtige und atmosphärische Todesbleimischung mit viel Groove sowie einigen elektronischen Versatzstücken. Die Stücke sind dabei aber etwas geradliniger geworden, auch wenn sie wieder einmal mit Überlänge aufwarten und nahezu sinfonischen Charakter haben. Einerseits ist dies eins der Markenzeichen der Band, andererseits verzetteln sich THE PROJECT HATE MCMXCIX ab und an immer mal wieder und meinen es schlichtweg viel zu gut, indem sie Gefahr laufen, die Songs zu überladen. Die meiste Zeit – siehe den starken Opener „Iesus Nazarenus, Servus Mei“ mit schickem MY DYING BRIDE-Doom-Teil oder auch „Summoning Majestic Victory“ – geht die Rechnung jedoch prima auf, auch wenn man beim 13-minütigen „Bring Forth Purgatory“ den Bogen fast überspannt. Dafür bewegt sich in technisch-spielerischer Hinsicht alles im grünen Bereich, und auch die Produktion passt optimal zu den Songs auf „Bleeding The New Apocalypse [Cum Victriciis In Manibus Armis]“ – gut gemacht!

Mit „Bleeding The New Apocalypse [Cum Victriciis In Manibus Armis]“ haben THE PROJECT HATE MCMXCIX ein insgesamt gutes Album eingespielt, das sechs Songs mit einer Spielzeit von über 60 [!] Minuten bietet. Wenn die Band nun noch etwas mehr darauf achten würde, die Songs nicht zwangsläufig auf Spielzeit anzulegen, sondern an den richtigen Stellen geschickt zu straffen – „weniger ist mehr“ lautet hier die Devise –, dann könnte die Mucke noch eindrücklicher wirken. Unterm Strich ist das inzwischen siebte Album der Schweden jedoch eine rundum gelungene Sache geworden, die viele Details bietet und einen Blick über den Todesblei-Tellerrand einfordert. Und das wird über kurz oder lang belohnt werden!

Trackliste:
01. Iesus Nazarenus, Servus Mei
02. They Shall All Be Witnesses
03. A Revelation Of Desecrated Heavens
04. Summoning Majestic Victory
05. The Serpent Crowning Ritual
06. Bring Forth Purgatory
Spielzeit: 01:05:43

Line-Up:
Jörgen Sandström – Vocals
Ruby Roque – Vocals
Tobben Gustafsson – Drums
Lord K. Philipson – Guitars, Bass, Programming, Keyboards, Backing Vocals
Alexander Eitner [soulsatzero]
11.02.2011 | 20:38
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